Kosmos


Reise zum Mittelpunkt der Erde (Rüdiger Dorn, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahren)

Reise zum Mittelpunkt der Erde Das Spiel setzt den gleichnamigen Roman von Jules Verne um. Die Spieler gelangen in die unterirdische Welt und müssen dabei Fossilien einsammeln. Dazu müssen sie sich vorher die notwendige Ausrüstung besorgt haben. Doch es genügt nicht nur, die Fossilien einzusammeln, sondern sie müssen auch an die Erdoberfläche gerettet werden. Dies ist nicht so leicht, denn manch eine wertvolle Fossilie geht auf der Rückreise durch den Vulkan auch wieder verloren.

Fazit: Das Spiel entführt in die abenteuerliche Welt von Jules Verne.


Globalissimo (Günter Burkhardt, 2 - 6 Spieler, ab 12 Jahren)

Globalissimo Nach Finden Sie Minden geht es nun geografisch in die ganze Welt. Basis des Spiels sind Angaben über die mehr als 200 Länder unserer Erde. Dabei mussen die Spieler abschätzen, welchen Land zum Beispiel mehr Autos pro 100.000 Einwohner hat. Das mag noch leicht zwischen Italien und Peru sein, aber wie sieht es mit Kamerun und Guatemala aus? Die Spieler schätzen so jeder ein Land ein und je genauer man die Position herausfindet, je mehr Punkte gibt es. Wer vorn ist muss dann noch Sonderaufgaben lösen, wie zum Beispiel ein Land exakt auf der Weltkarte zu finden.

Fazit: Hier werden viele Fakten über Länder spielerische verarbeitet.


Toledo (Martin Wallace, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahren)

Toledo Die gleichnamige spanische Stadt war bekannt für ihre Schmiedekunst. Hier nun müssen Schwerter gefertigt werden, die dann auf der Festung Alcazar abzuliefern sind. Dazu bauen die Spieler Geschäfte, in denen sowohl Stahl als auch Edelsteine erworben werden können. Im eigenen Geschäft kann man dann kostenlos einkaufen, während man in den Geschäften der Mitspieler Miete zahlen muss. Aus Stahl und Edelsteinen werden dann die Schwerter gefertigt, die umso wertvoller sind, je ehr Rohmaterial zur Verfügung steht. Nebenher können die Spieler auf dem Kunstmarkt noch Gemälde erwerben. Bei spielende werden die Punkte aus Schwertern und Gemälden addiert und wer am meisten hat, ist Sieger

Fazit: Ein thematisches Strategiespiel, das die Spieler in die südlichen Gefilde entführt.


Keltis (Reiner Knizia, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahren)

Keltis Das Spiel basiert auf dem Prinzip von Lost Cities. Die Spieler haben acht Handkarten. Wer an der Reihe ist, spielt eine Karte aus und bewegt die entsprechende Figur um ein Feld vorwärts. Während eine Figur am Start punkteneutral ist, bringt sie nach dem Start erst einmal Minuspunkte. Um die Figur weitere in Richtung der Pluspunkte zu ziehen, bedarf es einer Karte in derselben Farbe. Die Karten haben Zahlenwerte und mit der zweiten Karte entscheidet sich der Spieler, ob er für diese Reihe eine auf- oder absteigende Zahlenreihe bilden möchte. Weitere Karten - es gibt jeden Zahlenwert übrigens doppelt - müssen dann die Tendenz der Reihe beibehalten. Das Spiel endet, wenn vier Figuren im weit fortgeschritten Bereich sind. Nun werden die Punkte aller Figuren gezählt, wobei eine Figur den Wert verdoppelt. Wer dann am meisten Punkte hat ist Sieger.

Fazit: Sehr schöne Umsetzung eine eigentlich abstrakten Spiels durch einen Hauch von Thematik.


Fluss der Drachen (Inka Brand, Markus Brand, 2 - 4 Spieler, ab 6 Jahren

Fluss der Drachen Das Spiel ist ungewöhnlich, weil der Fluss, auf dem es spielt, nicht aufgedruckt ist, sondern aus ca. 1 l Wasser besteht. Die Spieler verteilen ihre Spielfiguren und müssen sie nun mit einem Boot erreichen. Dafür gibt es einen Strohhalm und das Boot muss pustend zum Anlegesteg gebracht werden.

Fazit: Einfach ungewöhnlich!


Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (Fritz Gruber, 2 - 4 Spieler, ab 12 Jahren)

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod Das Buch war ein Erfolg, die Pisa-Studie tat ein Übriges um auf Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hinzuweisen. Nun liegt ein großes Spiel zur deutschen Sprache vor, das auch die deutschsprachigen Nachbarländer mit einbezieht. Fragen wie "Warum heißt das Eisbein Eisbein?" werden gestellt und nun heißt es, die richtige Antwort zu erahnen. Die Wertung findet in einem grafisch groß angelegtem Labyrinth statt, doch sind die Fragen der Kern des Spiels.

Fazit: Die Beschäftigung mit der deutschen Sprache kann nun ganz ausführlich auf spielerische Weise geschehen


Im Reich der Wüstensöhne (Klaus Teuber, 3 - 4 Spieler, ab 10 Jahren)

Im Reich der Wüstensöhne Vor mehr als 10 Jahren gab es die Entdecker bei Goldsieber. Das grundlegende Spielprinzip der Entdecker wurde beibehalten beziehungsweise ausgebaut. Karawanen ziehen nun durch die Wüste und suchen Oasen. Dort können sie neben dem lebenswichtigen Wasser auch zahlreiche Schätze finden. Damit das nun nicht so einfach ist, müssen die Spieler aber auch genügend Kamele besitzen, denn sonst können sie die gefundenen Schätze nicht abtransportieren. Die Plättchen sind hier in unterschiedlichen Stufen eingeteilt, so dass die Wasser, Kamele und Schätze anzahlmäßig in der benötigten Reihenfolge erscheinen.

Fazit: Das Entdeckerprinzip reizt zu weiteren Spielen weiter mit seiner einfachen Struktur.


On Top (Günter Burkhardt, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)

On Top Dieses Spiel setzt die Reihe abstrakter Spiele fort. Auf dem Spielplan platzieren die Spieler rautenförmige Teile, an ihren vier Ecken haben sie unterschiedliche Markierungen. An den Knotenpunkten treffen diese Markierungen zusammen. Sobald ein Knotenpunkt vollständig belegt ist, wird gewertet: Jeder Spieler setzt nun sowohl Hütchen auf den Knotenpunkt, wie er Markerungen an den Knotenpunkt besitzt. Der Spieler mit den meisten Hütchen erhält dann Punkte in Abhängigkeit von der Anzahl der beteiligten Farben an den Knotenpunkt. Das Spiel kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Spieler keine Hütchen mehr besitzt. Der Spieler ist dann Sieger. Ansonsten endet das Spiel, wenn alle Felder belegt sind. Dann gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Fazit: Ein abstraktes Spiel mit einfachen Regeln und der bei größeren Verlagen oft verschmähten Rautenform.


Cro-Magnon (Bioviva, 2 - 12 Spieler, ab 10 Jahren)

Cro-Magnon Auf Karten befinden sich Begriffe, die dargestellt werden sollen. Der Fortschritt auf der Erfolgsleiste gibt an, auf welche Art und Weise dies geschehen muss. Die kann zum Beispiel per Pantomime oder per Zeichnung oder über eine Menge von vorgegebenen Wörtern sein.

Fazit: Partytime! Hier kann jeder mitmachen, weil Kreativität statt Taktik gefordert ist.


Kennen Sie Di (Uwe Rosenberg, 2 - 6 Spieler, ab 14 Jahren)

Kennen Sie Di Uwe Rosenberg entwickelte mit Männer und Frauen ein Spiel rund um die Geschechter. Nun hat er die Männer beiseite gelassen und die Frauenwelt näher betrachtet. Heraus kamen viele prominente Frauen und Ereignisse aus ihrem Leben. Zu diesen Ereignissen gilt es, die Jahreszahl, in der das Ereignis stattfand, zu schätzen. Dabei darf man aber möglichst nicht weiter zurückgehen, denn bei der Wertung bekommt der Fragestellung Minuspunkte. Diese werden umso mehr, je näher die geschätzte Zahl am tatsächlichen Jahr liegt - wenn die geschätzte Jahreszahl höher ist.

Fazit: Es gab schon einige Spiee, bei denen Jahreszahlen geschätzt werden mussten, hier nun sind prominente Frauen das Thema.


Ubongo (Grzegorz Rejchtman, 2 Spieler, ab 8 Jahren)

Ubongo gibt es nun als Duell für zwei Spieler. Wie beim großen Bruder müssen die Spieler als fünf Felder großen Legeteilen eine vorgegebene Form füllen.

Fazit: Es war nahe liegend, das Spiel auch als Zweipersonenspiel herauszubringen


Duell der Panzerbären (Peter Neugebauer, 2 Spieler, ab 10 Jahren)

Duell der Panzerbären Im goldenen Kompass gibt es gegen Ende des Buches eine Szene, bei der die beiden Panzerbären Iorek und Iofur gegeneinander kämpfen Die Szene ist die Quelle des Spiels. Jeder Spieler hat ein gleiches Deck Karten und versucht dem anderen Panzerbären Hiebe beizubringen. Dazu muss er sich annähern und angreifen. Wenn er dann als Angreifer mehr Wucht hat als der Verteidiger, gelingen ihm die Hiebe, die gezählt werden. Wer am Ende mehr Hiebe ausgeteilt hat, ist Sieger.

Fazit: Das Duell der Panzerbären hat einen analogen Ursprung wie Herr der Ringe - Das Duell. Hier kann nun die neue große Schlacht zweier Giganten nachgespielt werden.


Drachenreiter (Dominique Ehrhard, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)
Hände weg von Mississippi (Kai Haferkamp, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)
Herr der Diebe Herr der Diebe (Kai Haferkamp, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahren)

Cornelia Funke ist derzeit eine der Schriftstellerinnen für Jugendliteratur. Nach Tintenherz veröffentlicht Kosmos nun drei Spiele zu bekannten Romanen von ihr.

Fazit: Literatur und Spiel - die Kombination wird massiv fortgesetzt