Ravensburger


Der Name der Rose (Stefan Feld, 2 - 5 Spieler, ab 10 Jahren)

Der Name der Rose? Im Kloster ist ein Mord passiert. Als Spieler bekomme ich nun die Rolle eines Mönches und muss mich möglichst unverdächtig benehmen. Dafür geht ein Mönch seiner Arbeit nach und erfüllt seine Aufgaben. Wenn ein Mönch jedoch ein Gebäude betritt, in dem er keine Aufgabe erledigen kann, macht er sich verdächtig. An Ende eines jeden Tages werden die Verdächtigungen zu Indizien, die einen Mönch schwerer belasten und später über den Spielsieg entscheiden werden.
Später nun wird die Sache offensichtlicher, weil jeder Spieler nach ungeraden Tagen eine Identität bekannt geben muss, die er nicht besitzt. So kann man nach und nach mehr auf die wahre Identität der Mitspieler schließen. Nach sechs Tagen endet die Arbeit der Mönche, nicht aber die der Spieler. Jeder darf nun auf die Identitäten der Mitspieler tippen wobei jeder richtige Tipp den entsprechenden Mönch mit Indizien belastet. Wer dann am wenigsten verdächtig ist, gewinnt das Spiel.
Das Spiel wird durch viele Feinheiten wie weitere Figuren, die direkt Verdächtigungen aussprechen und sogar Indizien liefern sowie durch einen Tageszähler, der denjenigen bestraft, der den Tag beendet, abgerundet.

Fazit: Es ist ein ungewöhnliches Deduktionsspiel - von der Geschichte, die den Mord nicht aufklärt und vom Ablauf. Man agiert verdeckt, beobachtet und zieht seine Schlüsse. Es geht so eher ruhig zu. Bei meinem Spiel waren alle voll bei der Sache und der Ablauf spannend.


Das Spiel der Namen (Patrick Rasten, 2 - 5 Spieler, ab 14 Jahren)

Es geht um Namen, um deutsche Nachnamen. Auf Karten befindet sich neben dem Nachnamen jeweils eine Frage, oft zur Herkunft des Namens, und auf der Rückseite die Anzahl der Bürger, die diesen Namen besitzen. In sechs Runden werden jeweils drei verschiedene Tippspiele gespielt. Zuerst werden drei Karten aufgedeckt. Nun dürfen die Spieler schätzen, welcher Name am häufigsten, und welcher am seltensten ist. Danach werden solange Quizfragen gestellt, bis ein Spieler eine Frage richtig beantwortet. Zuletzt gibt es ein Kartenduell, dessen zentrales Thema die Anzahl der Bürger mit einem bestimmten Namen ist.

Fazit: Ein Spiel, bei dem jeder mitmachen kann, weil niemand die Zahlen genau kennt, aber jeder eine Vorstellung hat.


Diamonds Club (Rüdiger Dorn, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahren)

Diamonds Club Im Diamonds Club wurde eine Wette abgeschlossen, wer seinen Park am schönsten ausstatten kann. Dazu werden auf dem Weltmarkt Schürfrechte und Mine sowie Transportmittel eingekauft. Es gibt auch noch weitere Dinge für den Park wie Tiere Außerdem kann man sein Geld in Entwicklungen stecken, so dass man mehr Geld oder mehr Diamanten bekommt. Diese benötigt man schließlich, um Gebäude wie Orangerie oder Springbrunnen für seinen Park zu erwerben.
Das Spiel endet, sobald ein Spieler seine 14 Parkfelderbebaut hat. Nun werden die Anlagen und Entwicklungen in Siegpunkte umgerechnet. Doch nur wer seien drei Pflichtbauten errichtet hat, kann das Spiel auch gewinnen.

Fazit: Diamonds Club ist ein vielschichtiges Spiel, bei dem es viele Wege zum sieg gibt. Die einzelnen Mechanismen sind einfach und greifen gut ineinander und ergeben so in der Gesamtheit ein leicht zu erlernendes, aber nicht einfach zu spielendes Strategiespiel.