Abacus


Monuments (Stefan Risthaus, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Monuments Wir sammeln Karten, die bekannte, antike Monumente zeigen. Insgesamt gibt es zwölf Monumente und zu jedem Monument neun Karten. Außerdem erhält jeder Spieler noch zwei oder drei Geschichtsschreiber. Aus einer Auslage von drei Karten können wir nun Karten ausnehmen. Sobald wir zwei Karten haben, dürfen wir ein Monument errichten. Ein weiterer Spieler benötigt nun schon drei Karten für das gleiche Monument. Alle anderen Spieler können danach das Monument nicht mehr errichten. Die dadurch nutzlos gewordenen Karten lassen sich aber anderweitig einsetzen. So bringen sie dann Extrazüge oder Siegpunkte. Auch ist es erlaubt, ein Monument später noch einmal aufzustocken, dass heißt, weitere Karten dazuzulegen. Die Geschichtsschreiber möchten nun berichten und zwar tut er das über jedes fremde Monument, für das mindestens zwei Karten ausliegen. Der Geschichtsschreiber entfernt eine Karte und macht dafür die Monumente wertvoller - leider überwiegend die der Mitspieler. Aber er bringt auch Punkte und zwar umso mehr, je mehr Monumente er wertvoller macht. Beim Ende werden die Monumente gewertet, wobei es um Kartenmehrheiten geht. Die drei besten Geschichtsschreiber bringen Bonuspunkte ein und ungenutzte Schreiber geben kräftig Minuspunkte. Wer dann die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit: Monuments lässt sich locker spielen. Dabei ist es vielschichtig, vor allem der richtige Zeitpunkt für den Einsatz der eigenen Geschichtsschreiber will gut gewählt sein.


Borneo (Paolo Mori, 3 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Borneo Bei Borneo nehmen die Spieler Einfluss auf Handelsgesellschaften, die Waren transportieren. Für diese Waren gibt es Hafenkarten. Diese stellen zwei Bedingungen: Entweder muss eine Gesellschaft eine bestimmte Anzahl von Flaggen an der Hafenkarte besitzen oder aber es muss eine bestimmte Anzahl von Karten dort liegen. Dazu legt jeder Spieler in seinem Zug eine Karte mit vier Flaggen an eine der drei ausliegenden Hafenkarten. Sobald die Bedingung der Hafenkarte erfüllt ist, werden die Karten verteilt: Die Hafenkarte bekommt der Spieler, der die letzte Karte für die Bedingung auslegte. Die anderen Karten werden an die Personen in den Gesellschaften verteilt: Waren genug Flaggen vorhanden, gehen alle Karten an die Personen der dazugehörigen Gesellschaft, anderenfalls erhalten die Vorsitzenden der Gesellschaften die Karten. Mit diesen Karten, die nun Waren darstellen, erfüllen die Spieler Aufträge. Diese wiederum zeigen die Siegpunkte an. Eine Variante mit Pirat erleichtert das Erfüllen der Aufträge, da man beim Piraten eine Ware tauschen kann.

Fazit: Borneo erschien zunächst als Kartenspiel, das ich nicht kenne. In der Brettspielversion ist es ein flotter Spiel, bei dem die Verteilung der Karten im Vordergrund steht.


Race for the Galaxy (Tom Lehmann, 2 - 4 Spieler, ab 12 Jahre)

Race for the Galaxy Schon im letzten Jahr erschien Race for the Galaxie bei RioGrande Games in englischer Sprache. Nach dem durchschlagenden Erfolg brachte Abacus es im Spätsommer in komplett deutscher Ausgabe heraus. So zählt es jetzt als Essener Neuheit.
Der Spielmechanismus wirkt wie ein recht kompliziertes San Juan. Nur das Umfeld ist anders.
Man entdeckt Welten und Technologien, entwickelt sein Imperium, besiedelt Planeten, produziert und verkauft Waren. Dabei wählt jeder eine Rolle aus seinem verdeckten Vorrat, die Rollen werden der Reihe nach abgearbeitet, dabei erhält jeder, der die Rollenkarte gespielt hat, den zugehörigen Bonus. Das Spiel hat uns so gut gefallen, dass wir es schon direkt nach dem Erscheinen rezensiert haben.

Fazit: Die Rezension findet man hier.