Drei Magier


Den Stand von Drei Magier besuche ich immer wieder gern, weil dort sehr kreative und innovative Spiele vorgestellt werden. Das war auch dieses Mal so ei den beiden größeren Spielen.

Das Geheimnis von Mont Saint Michel Das Geheimnis von Mont Saint Michel wurde bereits auf der Spiel '06 als Prototyp vorgestellt. Die Zeit wurde genutzt, um es noch weiterzuentwickeln. Die Grafik enthält weniger Rot, dafür gibt es nun gegen Ende des Spiels auch Minuspunkte für die Figuren. Die Grundidee ist natürlich geblieben: Wir entdecken diverse Geheimnisse. Dazu gehören zuerst die Figuren. Jeder Spieler schreibt einen Zettel mit seinem Namen. Diese werden gemischt und in jede Figur kommt ein Zettel. Es wird ein Ziel durch eine Karte vorgegeben. Die Karte zeigt den Ort an, gibt den Figuren die Zugweite vor und die Anzahl der Siegpunkte bzw. Minuspunkten, die es für das Erreichen des Ortes gibt. Ein Spieler, der an der Reihe ist, bewegt die Figuren. Trifft dabei eine Figur auf eine andere, so schubst sie diese weiter. Dabei können Kettenreaktionen entstehen. Bis zu drei Mal im Spiel bekommt ein Spieler Gelegenheit, sich den Namen im Inneren der Spielfigur anzuschauen. An Ende des Spiels gewinnt der Besitzer der Spielfigur, die die meisten Punkte bekommen konnte.
Ich mag Deduktionsspiele. Hier ist es nun mit taktischen Finessen verknüpft. Und außerdem geliefert hier das Spiel alle Informationen, daher kann das Spiel nicht durch eine falsche Information eines Mitspielers zerstört werden.

Heli Hopper Bei Heli Hopper liegt die Faszination in den kleinen Fliegern. Schwungvoll gedreht fliegen sie wie Kreisel über den Spielplan und bleiben schließlich in einer der Vertiefungen hängen. Die wird dann dazu benutzt, den Zählstein weiterzusetzen. Es ist gleichzeitig ein Rechenspiel, weil die Felder mit Plus, Minus - und Malzeichen versehen sind. Mein Zählsteinfeld zeigt eine Zahl von 1 bis 4; stehe ich nun auf einer 3 und erfliege mit meinem Helihopper eine +2, so darf ich 3 + 2 = 5 Felder mit meinem Zählstein vorziehen. Wer zuerst den Weg mit seinem Zählstein gegangen ist, wird Sieger. Hier wird ein Zahlenspiel mit einer Geschicklichkeitskomponente vermischt. Das Rechnen erscheint mir dabei Nebensache.

Dazu gibt es zwei Kartenspiele. Bei die Sprache des Manitu gibt es einen Kartenhalter. Ein Spieler hält ihn und zeigt eine Karte, die eine zweibuchstabige Silbe enthält. Ein Spieler nennt die Silbe und die Karte kommt in den Halter. Dann kommt eine weitere Karte hinzu und der nächste Spieler muss beide Silber wiederholen. So geht es weiter, bis einer der Spieler einen Fehler macht. Hier wird kein Koffer gepackt, sondern sprachlich und lustig Silber wiederholt.

Funny Domino Außerdem gibt es das Funny Domino. Jeder Spieler bekommt einen Stapel Karten, die wie Dominosteine bedruckt sind. Jede Hälfte zeigt dabei ein Tier. Der am Zug befindliche Spieler imitiert ein Tier, das in der Auslage am Ende liegt. Nun durchsucht jeder Spieler schnell seinen Stapel, um eine Karte mit dem Tier zu finden und legt sie nach dem Dominoprinzip an. Wer zuerst keine Karte mehr hat, ist Sieger. Das ist Domino mit ein wenig Hektik. (wd)

Drei Magier
Das Geheimnis von Mont Saint Michel Kathi Kappler, Johann Rüttinger ab 8 Jahre 2 - 4 Spieler
Heli Hopper Helmut Hecht, Johann Rüttinger ab 6 Jahre 2 - 6 Spieler
Die Sprache des Manitu Jacques Zeimet ab 7 Jahre 2 - 6 Spieler
Funny Domino Liesbeth Bos ab 4 Jahre unbekannt