Abacus


Zooloretto Auf der Spiel '06 habe ich den Prototypen zu einem Brettspiel, das auf Coloretto basiert, gespielt. Nun hat das Spiel einen Namen: Zooloretto. Das Thema Zoo hatte schon der Prototyp, der sich spieltechnisch nur wenig verändert hat. Die Tiere des Zoos sind auf Plättchen und jeder Mitspieler besitzt einen Zoo mit zu Beginn leeren Gehegen. Wer an die Reihe kommt, kann ein Tier aufdecken und muss es dann auf einem der Wagen platzieren. Statt ein Tier aufzudecken kann man sich auch einen Wagen nehmen und die Tiere in seinem Zoo unterbringen. Dabei dürfen nur gleiche Tiere in ein Gehege. Männliche und weibliche Tiere zusammen sorgen für Nachwuchs. Ist kein Gehege mehr frei, so müssen die Tiere im Stall untergebracht werden. Während es für Tiere in den Gehegen Pluspunkte gibt, bringen sie im Stall Minuspunkte. Weiterhin gibt es Geld, mit dem ein Zusatzgehege gekauft werden kann oder auch Tiere aus dem Stall der Mitspieler. Auch für Umbau des Zoos kann man das Geld benutzen. Das Spielgefühl ähnelt dem von Coloretto ohne es zu kopieren. Mit dem Zoo-Thema ist nun auch die Abstraktion gewichen. Da ich das Kartenspiel Coloretto mag, freue ich mich schon auf Zooloretto.

Apache In der kleinen Schachtel erscheint Apache, ein Spiel bei dem es sowohl auf Geschwindigkeit als auch auf Überlegung ankommt. Jeder Spieler vertritt einen Indianerstamm mit Häuptling, Krieger, Medizinmann und Squaw. Der Reihe nach werden nun jeweils Karten aufgedeckt. Anhand des Symbols ist erkennbar, welcher Indianer dafür zuständig ist. Doch erst einmal muss dieser aufgefundne werden. Wenn dann ein Jäger aufgedeckt wird, kann der Spieler alle Büffel bekommen, die offen ausliegen. Er kann aber auch warten und hoffen, dass sich die Büffel mehren. Kommt allerdings ein anderer Jäger, könnten die Büffel weggeschnappt werden. Auch ist es möglich, dass ein aufgedeckter Indianer von einer heiratslustigen Squaw geehelicht wird und damit aus dem Spiel ist, natürlich ohne Büffel oder andere zählenden Dingen. Das ganzer klingt rasant, unterhaltsam und kurzweilig. Ich hoffe, dass Apache sich als schöner Nachfolger für Kai Piranha herausstellt.

Koala Hinter dem Titel Serengeti verbirgt sich das thematisch und grafisch überarbeitete Don von Queen Games. Und bei Koala handelt es sich um ein Kartenspiel für bis zu 10 Personen, die ständig ihre Plätze tauschen. Dabei wollen sie eigentlich nur genügend Futter bekommen und dieses dann in Siegchips eintauschen. Wer aber seinen Platz abgeben muss, lässt das Futter liegen und schon wird es nichts mit dem Umtausch.

Abacus
Zooloretto Michael Schacht ab 8 Jahre 2 - 5 Spieler
Apache Stefan Dorra ab 8 Jahre 2 - 5 Spieler
Serengeti Michael Schacht ab 12 Jahre 3 - 5 Spieler
Koala Serpentarium Games ab 10 Jahre 3 - 10 Spieler