alea

alea stellt traditionell ein Spiel bereits auf der Spiel vor. Dieses mal war es das Spiel Um Ru(h)m und Ehre, welches in der großen Schachtel erscheinen wird. An dem Spiel haben sich noch ein paar Details geändert, der Spielablauf ist so geblieben, wie ihn viele Spieler bereits kennen.

Um Ru(hm) und Ehre Ganz mutig machte ich mich am ersten Tag auf, das neue Alea-Spiel kennen zu lernen: Um Ru(h)m und Ehre. Zu meiner Überraschung tauchte beim Aufbau des Spieles ein Würfel auf. Jeder Spieler erhält eine Piratencrew und es kann losgehen. In der Mitte des Spielplans steht der Kapitän. Ein Zug besteht darin, eine Wegstrecke ausgehend vom Kapitän komplett bis zum nächsten Feld mit Piraten zu besetzen. Der Kapitän stellt sich auf das Zielfeld, und man kommt in den Genuss der Feldfunktion. Dies kann einfach eine Münze oder ein Fass Rum oder ein weiterer Pirat sein oder aber eine Prügelei mit den Stadtwachen, bei der die Anzahl der noch nicht gesetzten Piraten eingeht oder ein Saufgelage, zu dem die anderen Spieler hinzu kommen können, wenn sie eine Münze bezahlen sein und ein Rendezvous. Mit Münzen kann man sich Extrazüge erkaufen, mit dem Rum Würfelwürfe beeinflussen. Zum Schluss der Runde geht man schlafen, wenn man noch Piraten übrig hat. Hier gibt es dann einige Würfelduelle, bei denen noch einmal drei Portionen Siegpunkte vergeben werden. Nach einer festgelegten Anzahl von Runden ist Schluss, und es wird ausgewertet, wer die meisten Siegpunkte erringen konnte. Während man bei den ersten Runden das Gefühl hatte, wenig beeinflussen zu können, merkte man, im Laufe des Spieles, dass doch einiges an gezieltem Ärgerpotential vorhanden ist. Also gab es ein nicht bei Alea erwartetes - nach erstem Eindruck - prima Fun-game.

Augsburg 1520 In der mittleren Schachtel erscheint Augsburg 1520. Es ist ein Versteigerungsspiel, bei dem man Schuldscheine bei Adligen für Gefallen einlöst. Bei der Versteigerung gibt es zusätzlich noch neutrale Schuldscheine, die bei jedem Adligen eingelöst werden können. Die Gefallen der Adligen sind auf Karten aufgedruckt und sind in drei Teile unterteilt. Wer solch eine Karte ersteigert darf sich anschließend zwei Gefallen aussuchen und bekommt sie. Die Fortschritte des Spielers gibt es in drei Kategorien: Geld, Schuldscheine und Siegpunkte. Nach jedem Durchgang bekommen die Spieler die Siegpunkte, die ihnen gerade aufgrund des Fortschritts zustehen. Dabei gibt es zwei Hindernisse: Zwei bestimmte Punktzahlen lassen sich nur überschreiten, wenn man bestimmte Gebäude errichtet hat. Diese werden immer preiswerter, der erste Spieler zahlt also deutlich mehr als der letzte. Wer am Ende die meisten Punkte hat, ist Sieger. Hier liegt nun ein weiteres Versteigerungsspiel aus dem Hause alea vor. Dieses Mal sind die Versteigerungen das zentrale Element des Spiels. (wd, Text zu Ru(h)m und Ehre: bd)

alea
Augsburg 1520 Carsten Hartwig ab 12 Jahre 2 - 5 Spieler
Um Ru(h)m und Ehre Stefan Feld ab 9 Jahre 2 - 5 Spieler