Ystari


Yspahan (Sébastien Pauchon, 3 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Yspahan Die Basare sind geöffnet, aber noch ohne Ware. Kamele besitzen wir auch keine, dafür aber zwei Gold - auch nicht gerade viel. Das wird sich in den nächsten drei Wochen ändern. Ein Startspieler bekommt neune Würfel und kann gegen Gold noch bis zu drei weitere Würfel dazukaufen. Diese werden dann auf einer Ablage gemäß ihren Werten verteilt: Zunächst der niedrigste Wert für Kamele, der höchste für Gold, der Rest für die vier Viertel der Stadt Ysfahan. Kommt eine Zahl nicht vor, verwehrt uns dies den Zugang zum teuersten Viertel der Stadt. Nun wählt der Startspieler eine von acht Aktionen. Bei Kamelen und Gold bekommt er soviel, wie Würfel dort liegen. Das gleiche gilt für die Anzahl Bausteine, wenn er sich für ein Viertel entscheidet. Dann gibt er den dortigen Basaren waren. Eine Farbe Basare muss jedoch erst einmal komplett beliefert werden, bevor die nächste Gruppe angefangen werden darf. Unabhängig von Wert und Anzahl der Würfel kann ich auch eine Aktionskarte nehmen, die mir später Vorteile gibt. Zuletzt kann ich noch einen Käufer durch die Basare schicken und dieser zieht soweit, wie die Augenzahl anzeigt. Dann kauft er die Waren, lädt diese auf seinen Kamelen ab und gibt dafür ein paar Siegpunkte. Hat ein Spieler genügend Gold und Kamele, kann er ein Gebäude errichten, die Spielvorteile bringen. Ab dem dritten Gebäude gibt es auch Siegpunkte. Ansonsten gibt es Siegpunkte nach jeder Woche. Diese gibt es für vollständig mit Waren belieferte Basar-Gruppen und erneut für die Waren auf den Kamelen. Die Waren in den Basaren bleiben für die nächste Woche, die auf den Kamelen werden wieder entfernt. Wer nach drei Wochen die meisten Siegpunkte besitzt, ist Sieger.

Fazit: Würfel bedeuten Zufall, auch hier. Dieser Zufall ist aber steuerbar und die meisten Entscheidungen treffen die Spieler ohnehin. Das vierte Spiel von Ystari ist wieder ganz anders und das gefällt mir.