Proludo


Ave Cäesar (Wolfgang Riedesser, 2 - 6 Spieler, ab 12 Jahre)

Ave Caesar Auf Ebay erzielte das Spiel in der Ravensburger Ausgabe Rekordpreise. Diese Zeiten sind vorbei, weil Ave Cäsar nun wieder aufgelegt wurde.
Das römische Wagenrennen folgt ganz einfachen Regeln: Jeder Spieler bekommt den gleichen Satz von 24 Karten. Von ihnen nimmt er drei Karten auf die Hand. Jeder Spieler muss mit seinem Wagen drei Runden fahren und dabei einmal vor der Tribüne Cäsar begrüßen. Damit das nun nicht zu einfach wird, sind die Karten knapp bemessen und wer zu viele Außenkurven fährt, erreicht das Ziel nicht. Doch auch der enge Parcours und die Möglichkeiten, andere Wagen abzudrängen erschweren das Leben. Wer dann vor lauter Geschwindigkeit "vergisst" Cäsar zu grüßen, zieht sich dessen Unmut zu und wird disqualifiziert. Vier Wagenrennen werden gefahren und für jede Platzierung gibt es Punkte. Wer davon am meisten hat, ist Sieger. Bei wenigen Spielern gibt es Optionen für Teamwettbewerbe und für herrenlose Wagen.

Das Spiel wurde bereits rezensiert.


Spiel der Türme (Rudi Hoffmann, 2 - 4 Spieler, ab 12 Jahre)

Spiel der Türme Das Spielfeld unterscheidet normale (gelb) und Zielfelder (blau). Auf jedes normale Feld wird zu Anfang ein Spielstein gesetzt, der zwei Informationen zeigt: Farbe und Symbol. Der Zug eines Spielers besteht nun darin, einen seiner Steine, später auch Türme, zu bewegen. Dazu zieht er waagerecht oder senkrecht über freie Felder und eigene Steine und Türme hinweg. Der Zug endet entweder auf einem leeren Feld oder auf einem Spielstein oder Turm. Im letzteren Fall muss der Stein oder Turm dasselbe Symbol tragen wie der gezogene Stein, der neue Turm darf maximal fünf Spielsteine hoch sein und alles muss sich auf einem normalen Feld abspielen. Wird auf ein blaues Feld gezogen, sind die Spielsteine dort sicher und können nicht mehr überbaut werden. Jeder Stein gibt einen Punkt für den Spieler, dem der oberste Spielstein im Turm gehört. Das Spiel endet, wenn es keine Züge mehr gibt oder alle Zielfelder belegt sind. Das Spiel endet vorzeitig, wenn ein Spieler einen Block von vier Zielfeldern alleine beherrscht, d. h. alle Steine bzw. Türme zeigen oben seine Farbe. In diesem Fall werden die Steine in diesem Block mit zwei Punkten gezählt. Es gewinnt, wer die meisten Punkte hat.

Fazit: Das Spiel ist abstrakt. Zunächst weiß man nicht, was man so recht tun soll. Je weiter das Spiel voranschreitet, je mehr Möglichkeiten gibt es und die einzelnen Züge werden planbarer.