Ludo Art


Fragile (Czarnè, 1 - 4 Spieler, ab 9 Jahre)

Fragile Wir sind in einem chinesischen Hafen. Zwölf Kisten warten darauf, in ihre Lager gebracht zu werden. Dazu stehen jedem Spieler zwei oder drei Chinesen als Arbeiter zur Verfügung. Die Anzahl der Lager und der Chinesen ist von der Spieleranzahl abhängig. In einem Spielzug ha jeder Chinese fünf Arbeitspunkte. Die meisten davon benötigt er, um sich zu bewegen. Steht dabei vor ihm eine Kiste und hinter der Kiste ist das Feld frei, schiebt er die Kiste vor sich her. Ist das Feld hinter eine Kiste auch mit einer Kiste belegt, so kann der Chinese diese beiden Kisten stapeln. Das kostet zwei Punkt. So ein Turm von Kisten ist unverrückbar. Um ihn auszulösen, muss ein Chinese für zwei Punkte die oberste Kiste herunterschmeißen. Außerdem kann man fremde Chinesen für einen Punkt bitten, eine Kiste über sich zu heben (was sie dann auch immer tun). Zuletzt sind die Kisten markiert. Zunächst starten sie als unzerbrechlich, doch für vier Punkte kann ein Chinese sie drehen und das Zeichen "Fragile" - das englische Wort für zerbrechlich - erscheint. Sobald eine Kiste in ein Lager geschoben wurde, erhält ein Spieler Siegpunkte: einen für eine unzerbrechliche, zwei für eine zerbrechliche Kiste. Wenn ein Spieler damit mehr Punkte als jeder andere Spieler hat, bekommt er als Kennzeichen das Chinesenplättchen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler in allen Lagern Kisten geschoben hat. Wer danach das Chinesenplättchen besitzt, ist Sieger. Wer Zufall in dem Spiel wünscht, kann die Reihenfolge mit Hilfe unterschiedlich langer Stäbchen auszulosen.

Fazit: Das Spiel erinnert an das Computerspiel Sokoban, bei dem Kisten in gleicher Weise geschoben wurden. Hier nun kommen Regeln hinzu, die verhindern, dass sich die Kisten blockieren. Ein schönes Denkspiel, das zeigt, wie gut man auch einem abstraktem Spiel ein passendes Thema geben kann.