Haba


Chaos im Kinderzimmer (Reiner Knizia, 2 - 6 Spieler, ab 4 Jahre)

Chaos im Kinderzimmer Es herrscht Chaos im Kinderzimmer. Dieses ist auf runden Pappscheiben festgehalten, denn jede Scheibe zeigt drei Gegenstände aus dem Chaos. Dazu gibt es den Kobold Chaoti, der das Chaos verursacht hat. Reihum deckt jeder Spieler eine Schiebe auf. Nachdem eine Scheibe aufgedeckt wurde, schaut man, ob auf zwei Scheiben derselbe Gegenstand zu sehen ist. Wenn man ein solches Paar gefunden hat, greift man sich den Kobold Chaoti, benennt den Gegenstand und bekommt die beiden Scheiben. Wurde der Gegenstand falsch benannt oder ist er gar nicht doppelt aufgedeckt, muss man eine seiner Scheiben abgeben. Das Spiel endet, wenn alle Scheiben aufgedeckt sind. Wer dann die meisten Scheiben besitzt, ist Sieger.

Fazit: Das Spiel hat Pfiff und hat mir auch als Erwachsener Spaß bereitet. Wir hatten zeitweise sieben Scheiben offen liegen. Da verliert man schon mal den Überblick, aber irgendein Mitspieler findet dann bald ein Pärchen.


Kleine Gewitterhexe (Imke Krämer, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Gewitterhexe Die kleinen Hexen möchten vom Hexenhaus auf den Berg. Dazu müssen sie über die Wolken ziehen. Jeder Spieler bekommt vom Karten mit Hexensymbolen wie Besen und Katze. Der legt sie vor sich aus. Der Spieler am Zug würfelt. Würfelt er eines dieser Hexensymbole deckt er bei jedem Mitspieler eine Karte auf. Für jede Karte, die das gleiche Symbol wie der Würfel zeigt, darf er ein Feld weit mit seiner Hexe ziehen. Würfelt ein Spieler das Gewitter, so wird bei allen Spielern die Karte rechts am Rand weggenommen und links wieder angelegt. So "wandern" die Karten und durch die Sitzordnung ist die Richtung optisch bei jedem Mitspieler anders. Es gewinnt, wer mit seiner Hexe zuerst den Berg erreicht hat.

Fazit: Das Spiel erfordert ein gutes Gedächtnis. Weil mehrere Karten gleichzeitig aufzudecken sind, gibt es häufiger ein Erfolgserlebnis. Und weil die Karten sich bewegen, kann auch der Führende leicht wieder aus dem Tritt kommen. Das Testspiel war spaßig und spannend.


Trötofant (Roberto Fraga, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Trötofant Der Trötofant wurde schon auf der Spielwarenmesse vorgestellt---- im Jahre 2005.
Nachdem es einige Fertigungsprobleme gab, ist er nun zur Spiel'06 fertig, und das Pusten kann losgehen.
Ein Baum wird in die Mitte der Spieler gestellt. Auf ihm liegen 18 Äste, von denen einige auf der Rückseite eine Maus zeigen. Der Baum wird durch einen Aufzugmotor angetrieben und in Drehung versetzt. Nun versuchen die Spieler versuchen, die Äste vom Baum herunterzuholen. Dies versuchen alle gleichzeitig mit einer von Kindergeburtstagen bekannten Tröte mit Papierschwanz. Pustet man in die Tröte hinein, rollt sich der Schwanz auf. Nun hält man das Ende unter einen oder mehrere Äste. Hört man auf zu pusten, nimmt der Rüssel wenn man es geschickt genug anfängt, einen oder mehrere Äste mit. Ein leerer Ast ist ein Pluspunkt, trägt er jedoch eine Maus auf der Rückseite, ist der Ast einen Minuspunkt wert. Hat man den Ast in der Tröte, muss man noch einmal pustend abwickeln, und ihn auf ein eigenes Ablagetableau legen. Entdeckt man, dass man eine maus gefangen hat, kann man auch versuchen, diese auf ein fremdes Brett zu praktizieren.

Fazit: Wer glaubte, im Bereich der Kinderspiele und speziell der Geschicklichkeitsspiele gibt es keine neuen, originellen Ideen, wird hier sehr schnell eines Besseren belehrt.

Das Spiel wurde bereits rezensiert.