Zoch


Heckmeck am Bratwurmeck (Reiner Knizia, 2 - 7 Spieler, ab 8 Jahre)

Die Bratwürmer warten auf die hungrigen Spieler. Sie haben Werte von 21 bis 36. Die Spieler würfeln mit 8 Würfeln, die aber statt der 6 einen Bratwurm zeigen. Ein Bratwurm hat den Wert 5. Nachdem ein Spieler gewürfelt hat, muss er eine Sorte herauslegen, also z. B. alle 1en oder alle 4en oder alle Bratwürmer. Er kann nun aufhören oder noch einmal mit den restlichen Würfeln würfeln. Würfelt er noch einmal, muss er erneut Würfel herauslegen. Dabei darf er aber nicht noch einmal eine Sorte wählen, die er bereits herausgelegt hat. Hört er schließlich auf, addiert er die Werte der herausgelegten Würfel. Liegt der Bratwurm mit dem gleichen Wert noch in der Auslage, nimmt der Spieler ihn und legt ihn auf die bisher erworbenen Bratwürmer. Wenn er nicht mehr in der Auslage liegt, aber oben bei einem Spieler, kann er ihn auch stibitzen. Entfallen beide Möglichkeiten, darf er sich einen niedrigeren Wert aus der Auslage nehmen. Wenn alle Bratwürmer verteilt sind, zählt jeder Spieler seine Würmer auf den Plättchen. Wer am meisten besitzt, ist Sieger.

Fazit: Dies ist ein schnelles Zockerspiel, dass man auch in großer Runde spielen kann.


Manila (Franz-Benno Delonge, 3 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Wir begeben uns auf die Philippinen, genauer in die Hafeneinfahrt von Manila. Die Schiffe bringen wertvolle Ladungen in den Hafen. Die Spieler besitzen zu den verschiedenen Ladungen Aktien. Bevor die Schiffe ihre Fahrt antreten, wird der Hafenmeister versteigert. Er entscheidet darüber, welche Waren verladen werden und erhält weitere Aktienanteile. Anschleißend wetten alle Spieler auf Erfolg oder Misserfolg der Boote. So kann man zu Beispiel darauf wetten, wie viele Schiffe in den Hafen gelangen oder wie viele Schiffe zerstört werden. Außerdem kann man als Pirat ein Schiff versenken. Nachdem jeder eine Wette platziert hat, wird für jedes Schiff gewürfelt. Danach setzen die Spieler ihre zweite Wette, wieder fahren die Schiffe und schließlich wird die dritte Wette platziert. Nach dem dritten Würfelwurf steht fest, welche Schiffe den Hafen von Manila erreicht haben; dies sind die Schiffe, für die mindestens 13 Augen bei den drei Würfen gewürfelt wurden. Bei den ankommenden Waren steigt dann der Aktienkurs und wenn eine Aktie den Höchstkurs erreicht hat, endet das Spiel. Wer dann das meiste Geld besitzt, ist Sieger.

Fazit: Das Spiel bietet eine Mischung aus Wetten und aus taktischen Möglichkeiten. Dies ist sehr ungewöhnlich und wir sind gespannt auf die Reaktionen zu diesem Spiel.


San Ta Si (Jacques Zeimet, 2 Spieler, ab 10 Jahre)

Das Spiel besteht aus vielen Röhren in den Farben Silber und Türkis. Dazu gibt es ein kleines Spielbrett, in dem drei Vertiefungen sind. Jedem Spieler wird eine Farbe zugeordnet. Abwechselnd stellen die Spieler nun eine der Röhren in die Vertiefungen bzw. wenn dort schon Röhren sind, auf diese Röhren. Manche Röhren verschwinden dann komplett hinter anderen und damit kommen wir zum Spielziel: Gewonnen hat der Spieler, von dessen Farbe mehr Röhren sichtbar sind.

Fazit: Dies ist ein Zwei-Personen-Spiel ohne Glücksfaktor in einer sehr ungewöhnlichen Aufmachung.