Piatnik


Der Schatz des Käpt'n Flint (Reiner Knizia, 3 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Aus sechs trapezförmigen Teilen wird ein Atoll aufgebaut Auf einen der sechs Teile kommt die große Schatztruhe, auf einer anderen startet Käpt'n Flints Geist. Die Spieler erhalten nun einen Kartensatz mit dem Werten von 1 bis 7 und eine Kanone. Reihum legen die Spieler eine Karte verdeckt zu einem Atollteil. Dabei wird die vorherige Karte aufgedeckt. Zeigt sie eine Kanone, so kommen die Kanone und die soeben gelegte Karte aus dem Spiel. Wird eine Karte an den Teil mit der Truhe oder dem Geist gelegt, ziehen ein Teil weiter, die Truhe im und der Geist gegen den Uhrzeigersinn. Das Spiel endet, wenn Truhe oder Geist auf die Ausgangsinsel zurückkehren oder wenn alle Karten gespielt wurden. Nun werden die Schätze auf den einzelnen Teilen verteilt. Auf dem Teil, auf dem nun der Geist von Käpt'n Flint steht, gibt es allerdings nichts zu holen, denn hier werden die Schätze ja bewacht.

Fazit: ein schön gestaltetes Spiel mit Bluff- und taktischen Elementen.


Mango Tango (Leo Colovini & Dario De Toffoli, 2 - 7 Spieler, ab 10 Jahre)

Zum Spiel gehören 108 Spielkarten in 9 verschiedenen Farben mit den werten von 1 bis 12. Jeder Spieler bekommt ein vorgegebene Zahl Handkarten. Vom Restkartenstapel werden nun Karten aufgedeckt. Die Spieler müssen dann eine Karte verdeckt ausspielen, wer die höchste Karte spielt, darf bestimmen, ob diese Karte in die Wertung geht oder nicht. Wenn eine Karte in die Wertung geht, darf man Handkarten mit gleiche Farbe oder gleichen Wert dort bei Spielende anlegen. Geht sie aus dem Spiel, jeder Spieler zieht eine neue Handkarte nach und es wird eine neue Karte aufgedeckt, über die jetzt abgestimmt werden muss. Sind fünf Karten liegen geblieben, legt jeder seine Handkarten an. Man bekommt Pluspunkte für die ausgelegten und Minuspunkte für übrig gebliebene Handkarten.

Fazit: bei Mango Tango dürfte es sich, wenn man erst einmal alle Regeln verinnerlicht hat, um ein spannendes Auslegespiel handeln, das jedoch kein Tanzfeeling aufkommen lässt.


Mogel Monster (?, 2 - 4 Spieler, ab 7 Jahre)

Mogelmonster ist ein Wettlaufspiel mit Karten. Jeder Spieler bekommt Karten auf die Hand und muss damit den Weg ins Schloss zurücklegen. Diese Karten zeigen Werte von 0 bis 3 in den Spielerfarben und Jokern. Man legt eine karte verdeckt ab, und gibt Farbe und Zugweite an und zieht seien figur entsprechend. Da der Weg aber mit Hindernissen gepflastert ist, muss man hin und wieder schwindeln um nicht in ein Loch zu fallen. Es sind zwar sehr viele Joker im Spiel, aber die schon man lieber für das Spielende auf. Wird das Schwindeln erkannt muss man selbst drei feste Felder zurück, ansonsten trifft diese Strafe den Zweifler. Wer zuerst im Ziel ankommt hat gewonnen.

Fazit ein flottes Wettlaufspiel, dass zwar schon von jüngeren Spielern gespielt werden kann, dessen Altersangabe auf der Haltung beruht, dass Kinder erst einmal lernen sollen, nach Regeln zu spielen, bevor sie anfangen zu mogeln.


Papa Klapper (Hermann Huber, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Papa Klapper besteht aus acht Abschnitten. Ihm folgen sein seine sechs Kinder, die jeweils zwei der Farben Rot, Blau, Grün und Gelb tragen. Jede dieser Farben ist einem der Spieler zugeordnet. In einem Spielzug würfeln die Spieler mit zwei Farbwürfel, die neben den Spielerfarben auch zwei Mal Weiß zeigen. Würfelt man zwei Mal Weiß, zieht Papa Schlange weiter. Bei jeder anderen Farbe bewegt man eine Schlange vorwärts, die diese Farbe aufweist, vorzugsweise natürlich die, die dazu auch die eigene Farbe zeigt. Ein einfaches Weiß beim Würfeln verfällt einfach. Das Spiel endet, wenn entweder eine Schlange den Kopf von Papa Schlange erreicht oder wenn eine Kinderschlange den Anschluss verleiert. Den erreichten Ringen von Papa Schlange sind Punktwerte zugeordnet und wer am meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit: Papa Klapper ist ein einfaches Würfelspiel mit einer ansprechenden Aufmachung. Das Foto zeigt noch einen Prototypen.


PSSST! (Arno Steinwerder & Christoph Puhl, 2 - 5 Spieler, ab 5 Jahre)

Baby, Mama Papa und Oma sind auf einem Fest. Sie laufen alle durcheinander (Karten mit den Werten 1 bis 4 die zu einer von vier Familien gehören werden an die Spieler verteilt. Nun darf man reihum eine Karte auslegen. Zuerst muss ein Baby (Wert 1)mit den Worten Pssst! Das Baby schläft ausgelegt werden. Der nächste Spieler darf dann ein weiteres Baby einer anderen Familie mit den gleichen Worten auslegen, oder eine passende Mutter (Wert 2) auf das schlafende Baby, wobei der zugehörige Tierlaut produziert werden muss. Vater(Wert 3) kommt mit tierlaut auf Mutter, Oma dann mit den Worten ich habe die familie zusammen auf den Vater. Hat man die Oma gespielt, darf man die ganze Familie zu sich nehmen. Hat man keine passende Karte, muss man von Nachziehstapel ziehen. Spielende ist, wenn eine Spieler keine Karten mehr hat.

Fazit: ein Ablegespiel, das Konzentration fordert, und durch die Thematik Kinder ansprechen dürfte.