Während die Spiel für die Spieler immer am Donnerstag beginnt, ist die Presse bereits b Mittwoch vor Ort und die Aussteller noch länger. In diesem Vorfeld gibt es, quasi kurz bevor die Messe ihre Tore öffnet, einen großen Höhepunkt: Die Verleihung des Deutschen Spielepreises. Über die Platzierungen gab es auch dieses Mal keine Überraschungen. Seit Jahren dominieren die beiden Verlag alea und Hans im Glück In den letzten sechs Jahren gewannen nur diese beiden Verlag. Nimmt man Ravensburger als Mutter von alea hinzu, so konnte seit 1995 nur Klaus Teuber mit seinen großen Spielen diese Phalanx durchbrechen. Erst mit einem Rückblick in das Jahr 1994 finden wir mit 6 nimmt! Ein Spiel aus einem anderen Verlag (Amigo) und einem anderen Autor (Wolfgang Kramer).
Ist dies nun Langeweile oder Auszeichnung für Qualität? Ich denke, es ist erst einmal eine Auszeichnung für Qualität und zwar auf dem Sektor des anspruchsvollen, sprich strategischem, Spiels. Dieses Mal stellte alea den Sieger mit Louis XIV. den Sieger. Es war kleine Überraschung, denn das Spiel war bereits im Vorfeld viel gelobt worden und auch die Nichtberücksichtigung durch die Jury "Spiel des Jahres" konnte den Erfolg nicht verhindern.
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Über den Preis mag der Preis für das Kinderspiel leicht vergessen werden, obwohl er genauso wichtig ist. Nur Menschen, die im Kindesalter Gesellschaftsspiele kennen und lieben lernen, werden später auch weiterhin Spiele spielen. Mit Akaba aus dem Hause Haba gewann ein sehr gutes Familienspiel, welches ebenfalls von der Jury "Spiel des Jahres" nicht auf deren Listen gesetzt wurde. Auch hier gewann ein Verlag, der diese Auszeichnung schon häufiger bekommen hat. (der Text zur Show von Haba)
Die Essener Feder, eine Auszeichnung für gute Spielregeln, bekam Piranha Pedro von Goldsieber. Die Regel in Form eines Comics geschrieben respektive gezeichnet stellt eine wirkliche Neuerung dar und ist allen anderen Regeln in Punkte Innovation haushoch überlegen. Da auch der Inhalt präzise herübergebracht wird, war die Auszeichnung für mich keine Überraschung; ich hätte den Preis auch an dieses Spiel vergeben.
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Wie immer wurden die geladenen Geäste mit einer kleinen Show seitens der ausgezeichneten Verlage unterhalten und wie immer gab es ein gutes, reichhaltiges Buffet. Ich werde wieder mitmachen beim Deutschen Spielepreis 2006 und freue mich schon jetzt auf die Verleihung. (Text: wd; Fotos: bd)
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Loius XIV von Rüdiger Dorn
(alea) Gewinner des Deutschen Kinderspiele Preises 2005 ist
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Wir gratulieren den Preisträgern und Platzierten