Ravensburger


Dicke Freunde (Heinz Meister, 2 - 4 Spieler, ab 3 Jahre)

Vier Wale haben vor sich Futter liegen. Mit einem Würfel wird bestimmt, welcher Wal Futter zu sich nimmt. Hat ein Wal sein Futter gefressen, darf der Spieler, der dies verursacht, ein Futterstück behalten. Die anderen Futterteile werden erneut für den Wal ausgelegt. Wer am Ende das meiste Futter hat, ist Sieger.

Fazit: Ein Würfelspiel für die Kinder, die gerade Regelspiele kennen lernen.


Engel & Bengel (Lizenz: Big Monster Toys, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Dies ist die Wiederveröffentlichung von Gambler. Dieses mal wurde auf die strenge Casino-Grafik verzichtet und eine familienfreundlichere Gestaltung mit Engelchen und Teufelchen gewählt. Zum Spiel: Auf den verschiedenen Spielpläne sind sechs Reihen mit Würfeln abgebildet. Meistens ist der Wert fest vorgegeben, manchmal auch wählbar. Jeder Spieler erhält fünf Würfel. Wer an der Reihe ist, würfet und muss mindestens einen Würfel ablegen (sofern möglich). War dies möglich, kann der Spieler aufhören oder noch einmal würfeln. Wer eine Reihe fertig stellt, erhält dafür die Belohnung oder Bestrafung, indem er Geld ausbezahlt bekommt oder abgeben muss. Wer zuerst ein bestimmte Summe Geld erspielt hat, ist Sieger.

Fazit: Gambler wurde damals kurz nach Bluff veröffentlicht und erhielt wenig Aufmerksamkeit. Nun gibt es das Spiel wieder und es bleibt zu hoffen, dass ich dieses Mal mehr Erfolg beschienen ist.


Flusspiraten (Gunter Baars, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Auf einem Fluss befinden sich Holzscheiben und auf einigen dieser Scheiben stehen Schatzkisten. Der Spieler zieht einen Baumstamm zurück und legt davor ein bis drei Scheiben. Die Anzahl gibt ein Würfelwurf vor. Anschließend wird der Baumstamm herangeschoben und drückt die neuen Scheiben in die Auslage. Dadurch fallen am anderen Ende einige Holzscheiben heraus und wenn darauf Kisten stehen, darf der Spieler sie behalten.

Fazit ein Fazit: ein aktionsreiches Spiel, das bereits in der Spielegalaxie auf SuperRTL angeschaut werden konnte.


Kipp Kipp Ahoi (Gunter Baars, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Dieses Spiel gehört zu der Holzserie. Auf einem Boot müssen Fässer gestapelt werden. Leider gerät das Boot durch drei Holzschrauben immer wieder in eine Schieflage.

Fazit: Schön ausgestattetes Spiel, das seinen Reiz durch die Schrauben bekommt., denn so ist es nicht nur das Aufstellen der Fässer, was riskant ist.


Make 'n' Break (Andrew und Jack Lason, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Kernstück dieses Spiels sind 10 quaderförmige Bauklötze und eine Uhr. In vier Runden gilt es, daraus so viele Bauwerke zu erstellen wie möglich. Bevor ein Spieler mit dem Bauen anfängt, würfelt er. Je nach Höhe des Würfelwurfs - diese gehen von 1 bis 3 - steht mehr oder weniger Zeit zur Verfügung. Dann kann das Architektendasein beginnen. Die Bauwerke sind auf Karte dargestellt. Einfache Bauwerke bringen einen Punkt, komplexe Bauwerke gar derer drei. Bei manchen Bauwerken sind die Farben der Bauklötze vorgegeben, dann ist die Anordnung einfach oder aber die Farben sind beliebig wählbar, dann ist die Statik nicht ganz so einfach. Wer nach vier Runden die meisten Punkte hat ist Sieger.

Fazit: ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man sich durch den Zeitdruck nicht nervös machen lassen darf.


Marco Polo (Reiner Knizia, 2 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Die Spieler begeben sind auf den Weg in den fernen Osten. Dazu sammeln die Spieler Karten in verschiedenen Farben und Motiven. Jedes Feld erfordert eine bestimmte Kombination von Karten. Zu Beginn sind diese Kombinationen leicht zu erfüllen, weil nur eine beliebige Karte gefordert wird. Später werden schon mal vier oder fünf Karten gefordert. Beim Ziehen werden besetzte Felder übersprungen. In einer Zwischenstation kommt es zur ersten Wertung. Jeder Spieler erhält so viele Schatzkisten wie das Feld zeigt. Dann begibt man sich auf den zweiten Abschnitt. Hier wird genauso verfahren wie im ersten Abschnitt, nur die Schlusswertung fällt etwas höher aus. Auf einigen Feldern gibt es als zusätzliche Motivation noch ein oder zwei Schatzkisten. Auch gibt es einen Mechanismus, der abgehängte Spieler wieder an die Karawane heranführt.

Fazit: Karten werden gesammelt um sie dann im richtigen Moment zu verwenden, doch was ist der richtige Moment? Ein typischer "Knizia".


Mein Quiz-O-Fant (R. + P. Mitchell, I.Canty, 1 - 4 Spieler, ab 4 Jahre)

Beim Quiz-O-Fant werden Fragen ausgelegt, z. B.: "Wer frisst was im Wald". Das Kind benennt nun die beiden Tiere bzw. Pflanzen, die in der Fresshierarchie zu einander gehören. Der Quiz-O-Fant "weiß" aber längst Bescheid und zeigt hinterher, ob die Antwort richtig war.

Fazit: ein Quiz mit einem faszinierenden Kontrollmechanismus.


Puzzleball (1 Spieler)

Der Puzzleball ist kein Spiel im eigentliche Sinne, den die Basis ist das klassische Puzzlespiel. Hier nun wird nicht mehr in der Ebene gepuzzelt, sondern das Motiv befindet sich auf einer Kugel. Die Teile sind daher leicht gekrümmt. Jedes Puzzle wird mit einem Ständer geliefert, so dass die fertige Kugel als repäsentatives Schmuckstück aufgestellt werden kann. Wir konnten uns von der Stabilität des Puzzleballs überzeugen: Man kann ihn problemlos pritschen, dennoch sollte man kein Volleyball mit ihm spielen, denn baggern hält er nicht aus.

Fazit: Diese Neuheit wurde von der Spielwarenmesse mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Jeder weitere Kommentar ist daher überflüssig.


Rat mal Robby (Dirk Hanneforth, Hajo Bücken, 2 bis 5 Spieler, ab 4 Jahre)

Dieses Spiel gehört zu der Holzserie. Sechs Robben erhalten je zwei Bälle. In einem Spielzug werden zwei dieser Bälle vertauscht. Wer gut aufpasst und eine oder gar beide Robben, die am Tausch beteiligt waren, benennen kann, darf mit seiner Robbe entsprechend viele Felder vorziehen und kommt so dem Spiel näher.

Fazit: ein Spiel, bei dem es auf die Konzentration und Merkfähigkeit der Kinder ankommt.


Stadtgespräch (Peter Wichmann, 3 - 8 Spieler, ab 14 Jahre)

Bei diesem Kommunikationsspiel werden Fragen gestellt, die meistens mit einer Prozentzahl beantwortet werden müssen, zum Beispiel: "Wie viele Erwachsenen waschen sich regelmäßig nach dem Toilettengang die Hände?" Jeder Spieler notiert nun insgeheim seine Antwort. Anschließend muss er zwei Spieler auswählen: Bei einem Spieler vermutet er einen Extremwert, also die höchste oder geringste Zahl, bei einem anderen Spieler vermutet er, dass er nahe an seiner eigener Zahl liegt, d. h. kein anderer Spieler liegt zwischen den beiden Werten. Wenn die Tipps richtig sind, gibt es dafür Punkte und wer davon zuerst 25 besitz ist Sieger. Das Spiel enthält keine Angabe darüber, wie es nun wirklich ist, auch deshalb, weil dies ständiger Veränderung unterworfen ist.

Fazit: Ravensburger hat eine lange Tradition in kommunikativen Spielen, die hier fortgesetzt wird.


Spatzenbande (Kai Haferkamp, 2 -4 Spiele, ab 4 Jahre)

Dieses Spiel gehört zu der Holzserie. Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Vögeln die dem Gärtner Gisbert die Saat wegfressen wollen. Dieser möchte natürlich lieber Blumen und hat deshalb eine riesige Vogelscheuche aufgestellt.

Fazit: sehr schön gestaltetes Spiel, bei dem die Kinder die Rolle der Tiere annehmen und der Mensch der (imaginäre) Gegner ist.


Zappelfische (Arno Steinwender, Ronald Hofstätter, 2 - 6 Spieler, ab 5 Jahre)

An einer Stande hängt ein Hut mit breiter Krempe. Daran lassen sich Fische hängen, die ein zackiges Maul und eine große Schwanzflosse haben. Am Hut dürfen keine gleichfarbigen Fische angehängt werden, also muss man dann Fisch an Fisch hängen. Auch hier gilt: Die Farben müssen unterschiedlich sein. Wer zuerst seine Fische aufgehängt hat, ist Sieger.

Fazit: ein Geschicklichkeitsspiel für die Kinder, das durch den sich bewegenden Hut dafür sorgt, dass die Situation nicht in Ruhe verharrt. Das Spiel konnte bereits in der Spielegalaxie auf SuperRTL angeschaut werden.