Der deutsche Spielepreis 2004: Die Verleihung

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Immer am Abend bevor sie Spiel ihre Tore öffnet, wird der Deutsche Spielepreis verliehen. Dieses Mal lag die Besonderheit in dem Abstimmungsergebnis: Drei der ersten vier Plätze belegte der Hans im Glück Verlag. Nur alea wollte da nicht mitspielen, brachte San Juan heraus und brach damit auch die Phalanx der Münchner. Gespannt warteten wir auf die Darbietungen, die der Sieger präsentierte? Würde Dirk Geilenkeuer einen Kasachok tanzen? Würde sich Michael Tummelhofer auf der Bühne blicken lassen? Und würde Gabi Salomon als Zarin oder Hofmeisterin erschienen? Diese Fragen sollten sich lüften, denn schließlich trat Jürgen Valentiner-Brandt als Peter der Zar auf. Er schrieb einen "Adligen des Jahres"-Wettbewerb aus. Mehrere Kandidaten konnten zwischne verschiedennen Aufgaben wie russisches Roulette, Kasachok tanzen und Quizfragen beantworten wählen. Zum "AdJ2 wurde schließlich Reiner Knizia durch eine Publikums-Klatsch-Abstimmung gewählt.

1. Platz: Sankt Petersburg 2. Paltz: San Juan 3. Platz Goa

Nach Zapp Zerapp 2001 gewann Zoch mit dem Spiel "Dicke Luft in der Gruft" ernuet den Kinderspielpreis. Zu diesem Merkspiel für die ganze Familie gab es eine Darbeitung, bei der zwei Vampire versuchen mussten, vor Morgengrauen eine leere Gruft zu finden. Das war gar nicht so einfach, wurden doch immer wieder besetzte Gruften geöffnet, was Holzpflöcke gab. Während der eine Vampir, dargestellt von Klaus Zoch, schnell noch eine leere Gruft fand, wurde der zweite Vampir von einem Mönch, gespielt vom "Dicke Luft"- Autor Norbert Proena, sogar mit Knoblauch bedroht. Als Happy End konnte "unser" Vampir am Ende aber doch noch seine leere Gruft finden.

Klaus Zoch als Vampir Essener Feder an Wilko Manz Jürgen Valentiner-Brandt als Peter

Der Ablauf gleicht einem Ritual, ist er doch jedes Jahr gleich. So ging es nach der Preisverleihung ans Buffet. Und wie jedes Jahr war es eine gelungene Veranstaltung. Die Spieleszene hat ihren Preis und die Szene feiert ihn gebührend. Wir sagen: "Bis zum nächsten Jahr, Deutscher Spielepreis". (wd)

Der deutsche Spielepreis 2004: Das Ergebnis

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Sankt Petersburg von Michael Tummelhofer (Hans im Glück Verlag)
hat den erstren Platz erreicht.

Gewinner des Deutschen Kinderspiele Preises 2004 ist
Dicke Luft in der Gruft von Norbert Proena (Zoch Verlag)

die Top Ten Liste sieht wie folgt aus
  1. San Juan von Andreas Seyfarth
    (alea/Ravensburger)
  2. Goa von Rüdiger Dorn
    (Hans im Glück Verlag)
  3. Attika von Marcel-André Casasola Merkle
    (Hans im Glück Verlag)
  4. Einfach genial von Reiner Knizia
    (Kosmos)
  5. Zug um Zug von Alan R. Moon
    (Days of Wonder)
  6. Raja von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer
    (Phalanx Games)
  7. Finstere Flure von Friedemann Friese
    (2F-Spiele)
  8. Hansa von Michael Schacht
    (Abacusspiele)
  9. Die Brücken von Shangrila von Leo Colovini
    (Kosmos)

Wir gratulieren den Preisträgern und Platzierten