Argentum

Metallurgie (Maik Hennebach, 2-4 Spieler, ab 10 Jahre)

Die Spielkarten zeigen eines von vier Metallen: Eisen, Kupfer, Silber oder Gold. Eine feste Auslage besteht aus sieben Eisen. Auf vier der Eisenkarten werden Kupfer gelegt und zuletzt aus eines dieser Kupferkarten ein Silber. Jeder Spieler bekommt drei Karten auf die Hand. Er hat nun mehrere Möglichkeiten, Karten auszulegen. Er kann dabei entweder beliebig viele Karten eines Metall auslegen, also z. B. drei Kupfer, oder aber Karten auf einem Platz, also z. b. ein Eisen, darauf ein Kupfer und zuletzt ein Silber. Bevor der Spieler mit dem Auslegen beginnt, kann er sich zusätzlich eine vierte Karte von Kartenstapel nehmen. Diese muss er aber spielen und so schränkt ihn die Karte stark ein, weil trotzdem die Regel "ein Metall oder ein Platz" eingehalten werden muss. Das Ziel besteht darin, je nach Metall eine bestimmte Anzahl gleicher Metalle zusammenhängend und sichtbar zu bauen. Dann darf der Spieler, dem dies gelingt Karten entfernen, wobei er eine Karte als Siegpunkt behält (bei Silber müssen es fünf zusammenhängende Karten sein, von denen drei entfernt werden). Unter den letzten sechs Karten befindet sich die Explosion, mit der das Spiel sofort beendet ist. Wer dann die meisten Karten bekommen hat, ist Sieger.

Fazit: Das Spiel kommt mit nur vier Kartenarten und wenigen Regeln aus. Es hat ein erfrischend neues Lege- und Wertungsprinzip. Das Dilemma bei diesem Spiel besteht darin, sich selbst gute Ausgangspositionen zu bauen, ohne den Mitspielern gute Vorlagen zu liefern.

P.S. Das Zeichen auf der abgebildeten Silberkarte gab dem Verlag auch sein Erkennungssymbol.