Selecta

ScolinaScolina (Ulrich Diekmeyer, 1- 2 Spieler, ab 4 Jahre)

Die Grundsausstattung ist eine Platte mit 10 Löchern sowie 10 Holzklötze, die in diese Löcher hinpassen. Für jüngere Spieler - Alter 4 oder 5 - werden vier der Löcher abgedichtet, so dass nur mit sechs Löchern gespielt wird. Danach wird eine Karte zwischen die Löcher gelegt, die die Aufgabe definiert. In der einfachsten Stufe sind Paare zu bilden, wobei ein Symbol sogar die Zugehörigkeit "verrät". Später entfällt das Symbol und die Aufgabe besteht darin, sechs Teile in die richtige Reihenfolge zu bringen. Für die älteren Kinder wird das dann auf 10 Teile erhöht. Auf der Rückseite der Karte befindet sich die Lösung, mit der man sich selbst kontrollieren kann. Die Aufgabenpalette reicht von sehr einfach bis schwer, z. B. war die als drittschwerste Karte deklarierte Karte, 10 Tiere nach ihrer Geschwindigkeit zu sortieren. Da kommt man sogar als Erwachsener ins Schwitzen, weil Schmetterling und Schnecke oder Hund und Hase nach ihren Geschwindigkeiten zu ordnen gar nicht so leicht ist.

Erster Eindruck: Scalina hat uns sofort an die LÜK-Kästen erinnert, mit denen unsere Kinder groß wurden. Aufgaben mit Selbstkontrolle sind meist spaßig, aber eine neutrale Beurteilung fäll hier schwer.


Sparito!Sparito! (Gunter Baars, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

16 Tiere haben einen Gemeinschaftlichen Ausflug unternommen, auf dem auch das Gruppenfoto entstanden ist. Dieses Gruppenfoto liegt vor allen Spielern. An ihm ist eine Schnur befestigt, mit dem die Punkte gezählt werden. Die 16 Tiere sind auch einzeln auf dicken Pappkärtchen zu finden. Es haben sich drei Tiere davongeschlichen und diese gilt es nun zu entdecken. Dazu werden die 16 Pappkärtchen gemischt und drei Karten entfernt. Nacheinander werden nun die 13 anderen aufgedeckt und der Name des Tiers genannt. Nachdem nun so jeder Spieler die 13 anwesenden Tiere gesehen hat, markiert er die seiner Meinung nach fehlenden Tiere auf dem Gruppenfoto. Anschließend wird die Richtigkeit kontrolliert, indem die drei anderen Karten aufgedeckt werden. Für jedes richtig markierte Tier gibt es einen Punkt. Damit das ganze nicht zu einfach ist, werden mehrere Durchgänge gespielt.

Erster Eindruck: einen Durchgang gespielt und schon ein falsches Tier gemerkt. Messerummel? Auf jeden Fall: so machen Merkspiele Spaß: mit richtigem Mechanismus, guten Motiven und einer tollen Herausforderung.


Viva TopoViva Topo (Manfred Ludwig, 2 - 4 Spieler, ab 4 Jahre)

Die Mäuse leben in ganz armen Verhältnissen und haben vom Schlaraffenland gehört. Also machen sie sich auf den Weg. Doch leider gibt es da die böse Katze...
Mit einem Würfel werden die Mäuse auf einem Rundparcour vorwärts bewegt. Auf dem Würfel befindet sich aber auch das Katzensymbol mit dem die Katze vorwärts bewegt wird. Und diese Katze ist noch gemeiner, denn ab ca. 3/4 des Rundwegs beginnt die Katze doppelt so schnell zu laufen. Die Mäuse haben dagegen noch eine Chance. Sie können auf das Erreichen des Schlaraffenlands verzichten und sich vorher in eine Wohnung von Verwandten, die sich in den Ecken des Spielplans befinden, flüchten. Dort sind sie sicher und bekommen auch schon Käse. Die Menge Käse hängt dabei von der Anzahl der erreichten Ecken ab. Zu diesem Zweck ist ein Käserad optisch in sechs Dreiecken unterteilt. In den Ecken gibt es je nach Reichweite ein bis vier Ecken, im Schlaraffenland gibt es natürlich ein ganzes Rad. Wer an Ende den meisten Käse besitzt ist Sieger.

Erster Eindruck: ein spannendes Wettlaufspiel, bei dem die Vierjährigen erste Entscheidungen über Risiko und Belohnung treffen müssen.