Clementoni

Magna GraeciaMagna Grecia (Leo Colovini und Michael Schacht, 2 - 4 Spieler, ab 12 Jahre)

Wir begeben uns zurück in das antike Griechenland. Die Spieler landet an dem großen Inselgebiet an. Dort befinden sich schon die Orakel. Das Spiel geht über 12 Durchgänge. In jedem Durchgang gibt eine Karte vor, welche Menge von den drei Grundaktionen ausgeführt werden können Die drei Grundaktionen sind Städte bauen, Straßen bauen und Vorrat auffüllen. Städte und Straßen werden auf dem Spielplan gebaut. Städte können zunächst nur auf Dörfern an der Küste der Insel gegründet werden. Von dort aus können die Spieler Straßen bauen und in das Landesinnere vordringen. Dabei unterliegen Städte- und Straßenbau einigen Regeln, die zu Übersichtlichkeit führen und den Fortgang des Spiels sichern. Da diese Plättchen aus dem Vorrat genommen werden müssen, muss man diesen Vorrat auch wieder auffüllen. Zum Bau gibt es dann die Märkte. Wer eine Stadt gründet, erhält dort sofort einen Markt. Dieser Markt ist kostenlos. In fremden Städten und in Dörfern hingegen muss ein Markt mit Siegpunkten bezahlt werden. Die Kosten setzen sich aus der Größe der Stadt und den bereits vorhandene Märkten zusammen. Der Wert des Marktes für den Verkauf bzw. die Endabrechnung wird gänzlich anders bestimmt. Dazu werden die Verbindungen der Stadt gezählt und jede dieser Verbindungen ist einen Punkt wert. Außerdem gibt es die Orakel, die zu Beginn auf dem Plan verteilt werden. Sobald ein Spieler ein Orakel mit seiner Stadt verbindet, wendet sich das Orakel dieser Stadt zu. Sollte ein anderer Spieler auch eine Stadt an ein solches Orakel anschließen, so wendet sich das Orakel der mächtigeren Stadt zu und dies ist die Stadt mit den meisten Verbindungen zu anderen Städten. Nach 12 Runden endet das Spiel. Nun werden die Werte der Märkte jedes Spieler berechnet. Außerdem bekommen die Spieler Punkte für jedes Orakel, das sich einem ihrer Städte zuwendet. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Erster Eindruck: Dieses Spiel könnte sich als ein sehr gutes strategisches Entwicklungsspiel entpuppen, auch weil es mit vergleichsweise kurzem, klarem Regelwerk auskommt und nur wenige Aktionen benötigt.


Memo Grand Prix (?, 2 - 4 Spieler, ab ? Jahre)

Für jeden Spieler wird eine "Rennstrecke" aus Memory-Karten aufgebaut. Die Strecke ist zwei Karten breit. Davor stellt der Spieler sein Rennauto. Nun versucht der Spieler zwei passende Karte zu finden. Gelingt ihm dies, bleiben sie offen liegen und können von dem Rennauto befahren werden. Wer zuerst seine Rennstrecke abgefahren hat, ist Sieger.

Erster Eindruck: Ein bekanntes Spielprinzip wurde mit einer aktuellen Sportart kombiniert. Da jeder seine Strecke befährt, bleibt die Frage, ob die ein Fortschritt ist.