Zoch


Bszzzz! (Manfred Keller, 3 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Insekten sind mal Schädlinge mal Nutztiere. Es sollen natürlich nur die Schädlinge mit der Fliegenklatsche bearbeitet werden, nicht jedoch die Nutztiere. Jeder Spieler erhält drei Fliegenklatschen. Wer am Zug ist legt einer seiner Karten, aber Nutztiere und Fliegenklatschen dürfen auch außer der Reihe gespielt werden. Eine Fliegenklatsche, die einen Schädling erwischt, holt den ganzen Kartenstapel zu sich. Nutztiere und Schädlinge der eigenen Farbe bringen Minuspunkte, alle anderen Schädlinge Pluspunke. Klatscht man aber ein Nutztier, werden alle Pluspunkte entfernt. Fallen in der Hektik zwei Fliegenklatschen aufeinander, geht die obere leer aus und bringt keine Punkte. Von den mit den Fliegenklatschen erzielten Punkten wird der Wert der am Ende noch auf der Hand befindlichen Karten abgezogen. Wer die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit: Bszzzz! ist ein Spiel, das auf Tempo gespielt werden sollte. Uns liegen solche Spiele, die meist Kartenspiele sind, nicht; somit können wir auch keinen wirklich faires Fazit ziehen.


Froschkönig (Uwe Rapp und Bernhard Lach, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Märchen einmal anders. Bis zu vier Frösche möchten die junge Prinzessin küssen, um aus ihr einen wunderschönen Frosch zu machen. Auf einem Tableau wird dazu eine Strecke eingestellt. Alle Spieler besitzen einen Beutel mit vielen unterschiedlich langen Stäben. Jeder Spieler holt zwei Stäbchen aus dem Beutel. Es gilt, die Strecke möglichst gut zu füllen, jedoch auf keinen Fall zu überbieten. Wer dies am besten schafft, darf das längere Stäbchen an seinen Frosch anlegen, der zweitbeste immerhin das kürzere. Alle anderen gehen leer aus. Wer seine Strecke zu lang gebaut hat, verliert beide Stäbchen, die dann aus dem Spiel genommen werden. Der Frosch, der mit seinen Stäbchen (=Zunge) zuerst bei der Prinzessin angekommen ist, gewinnt. Eine Regel für drei- und vierjährige rundet das Spiel ab. Hier wird zunächst nur ein Stäbchen gezogen, ein zweites kann. Auch darf man dabei in den Beutel schauen.

Fazit: wir haben es nur angespielt und waren sehr angetan von dem Spiel. Die Möglichkeiten werden im Laufe des Spiels immer weniger und die Spannung steigt. Froschkönig ist sowohl vom Material und von der Originalität ein typischer "Zoch" und wir freuen uns (auch als Erwachsene) riesig auf das Spiel


Iglu Pop (Heinz Meister und Klaus Zoch, 2 - 6 Spieler, ab 7 Jahre)

Das Erfolgsduo von Zapp Zerapp hat sich wieder zusammengetan und wieder Geräusche zu verbreiten. 12 Iglus werden mit zwei bis dreizehn Kugeln gefüllt und wieder in die Mitte gestellt. Jeder Spieler erhält fünf Chips, mit denen er die Iglus als seines markieren kann. Um die Iglus herum werden neun Karten aufgedeckt. Jede Karte zeigt entweder eine Zahl von 2 bis 12 oder zwei bzw drei aufeinanderfolgende Zahlen zwischen diesen Werte. Auf ein Kommando hin, schütteln alle Spieler Iglus. Wer meint, die Füllung eines Iglus stimmt der Zahl auf einer Karte überein, markiert das Iglu und stellt es auf die entsprechende Karte. Wenn alle Spieler meinen, die restlichen Iglus passen nicht, kommt es zur Wertung. Stimmt die Zahl des Iglus mit einer Zahl auf der Karte überein, so bekommt der Spieler die Karte; stimmen mehrere gewinnt die höchste Zahl. Stimmt sie nicht, so ist der Chip verloren. Befindet sich auf der Karte ein Spieler mit korrektem Iglu, erhält er den Chip, anderenfalls ist er aus dem Spiel. Am Ende bringt jede Karte mit einer Zahl drei Punkte, mit zwei Zahlen zwei Punkte und mit drei Zahlen einen Punkt. Dazu gibt es einen Punkt pro fremden Chip. Wer die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit.: Zapp Zerapp war ein großer Erfolg. Der dort für die Bewegung verwendete Mechanismus wird hier in "purer" Form verwendet, also Menge erkennen und damit Punkte machen. Der pfiffige Mechanismus kommt hier noch stärker zum Tragen.