Alexandros (Leo Colovini, 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahre)
Auf einer großen
Karten, die mit einem dreieckigen Raster überzogen ist, startet Alexander
zu seinem großen Feldzug. Jeder Spieler erhält eine Karte die
eines von fünf möglichen, griechischen Symbolen zeigt. Von diesen
Karten liegen auch zwei offen. Kommt ein Spieler an die Reihe, so bewegt
er zunächst Alexandros, in dem er eine offene Karte wählt oder
eine aus der Hand spielt. Damit zieht er Alexandros auf das nächste
freie Feld mit dem Symbol. Auf welche der drei Ecken Alexandros zieht,
entscheidet der Spieler, er muss aber den direkten Weg wählen. Dieser
wird dann mit Legestäbchen markiert. So unterteilt sich die Karte in
kleinere Gebiete, die Provinzen genannt werden. Eine solche Provinz kann
man in zweiten Teil seines Zugs in Besitz nehmen. Dazu platziert man meist
einen, selten mehrere Stadthalten in die Provinz. Für jedes noch sichtbare
Symbol muss ein entsprechende Karte abgelegt werden. Spielt man eine Karte,
auf der bereits ein eigener Stadthalter steht, so treiben alle Spieler Steuern
(=Siegpunkte) ein. Jede Provinz zahlt so viele Steuern, wie sie Felder ohne
Symbol enthält. Als weitere Aktion kann man auch Provinzen übernehmen,
wofür der Spieler, der den Verlust erleidet, Karten bekommt. Möchte
man keine Aktion mit Provinzen durchführen, erhält man stattdessen
Karten. Das Spiel endet, sobald Alexander eine bestimmte Weglänge
zurückgelegt hat. Es gibt keine Schusswertung, so dass der Spieler mit
den meisten Punkten direkt gewonnen hat.
Fazit: Das erste Spiel war sehr vielversprechend. Bei vielen Entscheidungen bleiben die Optionen begrenzt und übersichtlich. Mit seiner Spieldauer von 45 Minuten ist es ein kurzes, aber tiefgehendes Strategiespiel mit einem durchaus vorhandenen Ärgerfaktor.
Nuggets (Christwart Conrad)
Aus einem 8*4 Felder großen Spielplan werden acht Nuggets im Wert von 4 bis 8 platziert. In einem Zug kann ein Spieler entweder ein Plättchen verdeckt legen und somit Ansprüche am Nugget anmelden oder aber zwei Zäune setzen. Dabei dürfen die Gebiete aber nicht kleiner als vier Felder groß werden. Sind alle Gebiete unterteilt und alle Felder mit Nuggets oder Plättchen belegt, kommt es zur Auswertung. Wer den höchsten Wert in einem Gebiet hat, erhält die dortigen Nuggets und der Spieler, dessen Nuggets die höchste Summe aufweisen, ist Sieger.
Fazit: Nugget ist ein schnell erklärtes und gespieltes Spiel, dass in einer kleinen und damit preiswerten Schachtel präsentiert wird. Die Grafik ist sehr nüchtern gehalten und sprach uns nicht so sehr an.