Queen Games
Industria (Michael Schacht, 3-4 Spieler ab 10 Jahre)
Bei Industria handelt es sich um ein Versteigerungsspiel. Ersteigert werden
können Rohstoffe, Technologien Bonusplättchen und Fabriken, die
verschiedenen aufeinanderfolgenden Epochen (Kartenstapeln) zugeordnet sind.
Ersteigert wird mit knapp bemessenem Geld. Der in jeder runde wechselnde
Versteigerer kann bei jeder Versteigerung entscheiden, das gebotene Geld
nicht zu nehmen, und das Kärtchen zu behalten. Dann wechselt das
Versteigerungsrecht auf den nächsten Spieler über. Dies geschieht
auch, wenn alle passen. Pro Runde gibt es genauso viel Objekte wie Spieler.
Hat man den Zuschlag bekommen, nimmt man das Kärtchen auf die Hand.
In der zweiten Phase kann man dann höchstens drei Kärtchen auslegen,
und zwar maximal eine Fabrik, ein Bonusplättchen und eine Technologie.
Während Bonuskärtchen kostenlos ausgelegt werden können, muss
man für Fabriken Geld bezahlen und einige Fabriken verlangen beim Bau
Rohstoffe. Dies tun alle Technologien.
Siegpunkte gibt es beim Bau von Fabriken und Technologien, nur, wenn man
sie in der Epochen, in der man sie ersteigert hat baut. Gelingt dies nicht,
gehen Technologien verloren, Fabriken können noch später gebaut
werden, bringen jedoch beim Bau keine Siegpunkte mehr. Einige Fabriken tragen,
Symbole, die bei den Bonusplättchen wieder auftauchen. Für jede
Fabrik, die das ausgelegte Bonussymbol zeigt, gibt es bei der Schlusswertung
Punkte. Einige Fabriken sind durch Wege miteinander verbunden. Besitzt man
zwei direkt verbundene Fabriken, gibt es Sonderpunkte am Ende. Ebenso gibt
es Punkte für durch Linien verbundene Technologien. Auch größere
Mengen restlichen Geldes können in Punkte verwandelt werden. Wer die
meistern Punkte hat, hat gewonnen.
Fazit: Ein Spiel, dass man mehrfach spielen muss, bis man die Feinheiten beherrscht. Schon das erste Spiel machte Spaß und war sehr spannend.