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Finstere FlureFinstere Flure (Friedemann Friese, 2 - 7 Spieler, ab 10 Jahre)

Je nach Spielerzahl führt jeder Spieler drei oder vier Spielfiguren, die er aus dem Verlies der Fürsten Fieso befreien muss. Leider gibt es ein Ungeheuer, dass genau dies zu verhindern sucht. Doch wiederum zum Glück ist das Ungeheuer ziemlich dumm und läuft rein mechanisch durch die Gegend. Die drei Spielfiguren der Spieler sind mit Zahlen wie auf den gegenüberliegenden Seiten eines Würfels markiert, also 1 und 6, 2 und 5 sowie 3 und 4. Dies Zahl gibt die Zugweite an. Nach einem Zug dreht sich die Figur um, so dass die andere Zahl sichtbar wird. Haben alle Spieler alle Figuren gezogen, wird das Monster aktiv. Es zieht entweder 5 bis 10 Felder weit oder solange, bis es ein oder zwei Spielfiguren erreicht hat (aber dann maximal 20 Felder). Erwischt das Monster eine Figur, so darf sie während der ersten Hälfte des Spiels erneut starten , in der zweiten Hälfte scheiden sie aus. Wer zuerst zwei Figuren aus dem Verlies gerettet hat, ist Sieger.

Dieses Grundprinzip wird durch allerlei Material im Verlies facettenreich gestaltet. Figuren können sich hinter Steinen Verstecken und über Blutlachen schliddern. Dem Monster stehen optional Teleporter zur Verfügung und auch die Steine können Sonderfunktionen übernehmen.

Fazit: Finstere Flure spielt sich flott und ist mit der automatischen, aber in der Länge unberechenbaren Bewegung faszinierend. Das Thema ist wie oft bei Friedemann skurril und sorgt für Flair. Ein würdiger Nachfolger für die Fische, Fluppen und Frikadellen.