Spielspaß

Wie schon im letzten Jahr stammt das Flaggschiff des Verlgas von Peter Lewe. Dazu gab es wieder zahlreiche kleinere Spiele.

 

Die Schatzinsel (Peter Lewe, 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Der Spielplan zeigt 25 Felder, auf denen später Plättchen mit der Landschaft der Schatzinsel gelegt werden. Legt ein Spieler Plättchen, so erhält er dafür Punkte. Grenzt das angelegte Plättchen an keiner Seite an ein anderes Plättchen an, so erhält man für jedes freie Feld, das sich zwischen der gelegten Karte und einer anderen Karte bzw. des Spielfeldrandes befindet. Grenzt die Karte an mindestens eine andere Karte an, so gibt es umgekehrt Punkte, nämlich für jede ausliegende Karte bis zur ersten fehlenden oder zum Spielfeldrand. Auf einigen Karten sind Schatzfundorte abgebildet. Ein Spieler kann hier den Schatz bergen, und erhält dafür so viele Punkte wie schon Schatzkisten auf dem Plan sind. Als letztes kann ein Spieler zu einer Schatzkiste eine Wache aufstellen. Sie bringt so viele Punkte wie Schatzkisten und Wachen auf dem Plan sind. Das Spiel endet, wenn ein Spieler keine Spielsteine mehr besitzt. Wer dann die meisten Punkte besitzt, ist Sieger. In einer weiteren Version darf man mehrere Teile auf einmal einspielen, so kann man versuchen mit wenigen Punkten schnell das Spiel zu beenden oder aber warten und auf viele Punkte spekulieren.

Hartei (Peter Schurzmann, 2 bis 6 Spieler, ab 10 Jahre)

Gab es im letzten Jahr das "Weichei", so folgt nun dieses Jahr konsequent das Hart-Ei. Wiederum gibt es eine Vielzahl von zusammengesetzten Wörtern, allen gemein ist es, dass sie aus der Macho-Sprache entstammen könnten. Wie schon bei Weich-Ei geht es darum, die Begriffe pantomimisch darzustellen.

 

Hot Potatoes (Reiner Knizia, 2 bis 4 Spieler, ab 6 Jahre)

Nur nicht die Finger verbrennen!Jeder Spieler erhält eine Spielfläche, auf der zwei Hände abgebildet sind. Auf diesen Händen werden kleine und große Kartoffeln gelegt. Ist man an der Reihe, würfeln man zwei Würfel. In den meisten Fällen erlauben die Würfel, die heißen Kartoffeln zu bewegen. Wird aber ein Feuer gewürfelt, so steigt die Temperatur. Erreicht sie dabei eines der Hot-Felder, so verbrennen sich die Spieler die Hände. Für jede kleine Kartoffel ist ein Chip, für jede große Kartoffel zwei Chips. Zwei Sonderkarten helfen gegen die Verbrennungen: ein Handschuh kann zeitweise eine Hand schützen, während eine Flasche mit Heilsalbe bei jeder Wertung zwei Chips zurückbringt (die neuen Verbrennungen müssen aber mit Chips bezahlt werden). Wer nach der letzten Wertung die meisten Chips übrig behalten hat, ist Sieger.

 

SMS4U (Peter Schurzmann, 2 bis 6 Spieler, ab 10 Jahre)

Dieses Spiel nutzt die Eigenschaften von Telefonen und vor allem Handys, Buchstaben den einzelnen Ziffern auf den Tasten zuzuordnen. So sind der "1" die Buchstaben A, B und C zugeordnet, der "2" die Buchstaben D, E und F und so weiter. Bei SMS4U wird eine Kombination von Ziffern vorgegeben und die Spieler müssen das dahinter liegende Wort erkennen. Ein Beispiel: der Notruf 112 könnte als Wort "Bad" bedeuten, dann würde die erste "1" für ein B stehen, die zweite "1" für ein A und die "2" für das D.