Schmidt

Schmidt Spiele stellte zwei "große" Spiele vor, sowie zwei Action-Kartenspiele.

Cairo (Günter Burkhardt, 2 bis 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Treffer erwünschtDies ungewöhnliche Spiel verbindet die Komponenten Glück und Taktik mit Geschicklichkeit (!). An den Ufern des Nils sollen Pyramiden errichtet werden. Dazu werden die Bausteine - jedem Spieler stehen 17 davon zur Verfügung - per Schiff auf dem Nil entlanggefahren. Die Bewegung des Schiffes wird mit einem Würfelwurf bestimmt. Auch für das Abladen wird ein Würfel benötigt, doch "verbricht" er nur den kleineren Teil. Er bestimmt den Finger, der für das Abladen benutzt werden muss. Dieses Finger verwendet man dann zum Schnipsen, denn die Steine werden früher per Katapult transportiert und dies wird hier nachgestellt. Damit die Steine auch für den Bauplatz gelten, müssen sie in einem vorgegebenen Areal liegen bleiben. Zum errichten der Pyramide muss ein Baumeister eine bestimmte Anzahl von Steinen vorfinden. Dann kann er die Pyramide errichten. Je größer die Pyramide ist und je tiefer die Steine verbaut wurden, je mehr Punkte bringt es. Doch nicht nur dieses konstruktive Element beherrscht das Spiel, denn es ist ausdrücklich erlaubt, Steine so zu schnipsen, dass bereits errichtete Pyramiden einstürzen und erneut errichtet werden können. Sieger ist natürlich der Spieler mit den meisten Punkten.

 

Hands Up (Jacques Zeimet, 2 bis 8 Spieler, ab 6 Jahre)

Auf Karten sind Positionen für die Hände abgebildet. Die Spieler decken eine Karte auf und versuchen, die Position nachzubilden. Wer am längsten braucht oder als letztes zuckt, erhält zur Strafe die Karte. Einige Karten zeigen Haltungen, die gar nicht dargestellt werden können, was zu ziemlichen Verrenkungen führen kann, weil es in der Hektik doch probiert wird. 

Lumberjack (Alan R. Moon und Aaran Weissblum, 2 bis 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Stapeln muss man könnenDie Ausstattung für Lumberjack, zu deutsch Holzfäller, ist ungewöhnlich: 100 Baumstämme in fünf Farben. Damit die Baumstämme gestapelt werden können, sind sie auf zwei gegenüberliegenden Seiten leicht abgeflacht. Im Grundspiel wird aus den Baumstämme ein hoher Turm gebaut. Eine Schicht besteht aus sechs Baumstämmen; diese werden auf Lücke gesetzt. Ist ein Spieler an der Reihe, nimmt er einen frei zugänglichen Baumstamm. Nun hat er zwei Möglichkeiten: er kann ich oben auf einen seiner drei Türme legen und den Turm somit in der Höhe vergrößern oder er kann mit dem Baumstamm eine Wertung auslösen. Tut er dies, wird der auslösende Baumstamm nicht mehr verbaut. Dann werden bei allen Spielern die Türme gewertet, deren oberster Baumstamm dieselbe Farbe hat, wie der wertende Baumstamm. Für jeden solchen Turm gibt es Punkte in Höhe des Turmes. Danach werden von allen Türmen, die gewertet wurden, der oberste Baumstamm entfernt. Das Spiel endet, wenn der Startturm abgetragen wurde. Wer die meisten Punkte hat, ist Gewinner. Zu Lumberjack gibt es weitere Spielregeln, die unter anderem Geschicklichkeit ins Spiel bringen.

 

ReAction (Maureen Hiron, 2 bis 8 Spieler, ab 6 Jahre)

Die Karten zeigen je einen Zahl von 1 bis 8 und einen Buchstaben. Zudem liegt eine Richtungskarte offen. Um Karten ablegen zu können, muss die neue Karte die richtige Richtung aufweisen. Zeigt zum Beispiel die Richtung ein "+" und die zuletzt gelegte Karte ist 2F, so muss die neue Karte entweder eine "3" zeigen oder aber ein "G", eben jeweils den Nachfolger der offenliegenden Karte. Wer zuerst seine Karten abgelegt hat, ist Sieger.


Mit der Disney-Serie startete Schmidt eine neue Reihe von Merchandising Spielen, die gleichzeitig Autorenspiele sind. Fortgeführt wurde die Reihe um Benjamin Blümchen.

Cinderella's Ball (Heinz Meister)

Drei Karten liegen gleichzeitig aus. Auf jeder gibt es ein Accessoire für Aschenputtel. Die Felder sind in den Farben der Spielfiguren gehalten. Mit einem Augenwürfel wird die Bewegung der Spielfigur bestimmt, doch auf welcher Karte, entscheidet der Spieler. Trifft man auf das Feld seiner Farbe, so darf man noch einmal würfeln. Wer das Ziel erreicht, nimmt die Karte an sich, die sofort ersetzt wird. Wer so drei Accessoires gesammelt hat, ist Sieger.

Detective Mickey (Susanne Armbruster)

25 Plättchen sind auf der einen Seite mit einer Disney-Figur bedruckt, auf der anderen Seite mit einer Farbe. Es wird bestimmt, welche Figur und welche Farbe gesucht ist. Nun heißt es, das richtige Plättchen zu finden, indem man entweder ein Plättchen mit der Figur umdreht und die Farbe erscheint oder ein Plättchen mit der Farbe umdreht und die Figur erscheint.

Memo-Menu (Kai Haferkamp)

Wessen Platz ist als Erster fertigSchneewittchen denkt für sich und die siebe Zwerge den Essenstisch. Sie wird mit einem Würfel um den Essenstisch herumgezogen. Danach möchte sie den Platz, vor dem sie stehen bleibt, ein Stück weiterdecken. Dazu benötigt sie Platzteller, Teller und Menu. Wer das richtige Teil finden legt es auf den Platz. Ist das Menu angerichtet, gesellt sich der Zwerg dazu. Für das richtige Decken erhält man Edelsteine und wer davon am meisten hat, gewinnt das Spiel.

Mickey Top 4 (Heinz Meister)

Bei diesem Spiel geht es darum, verschiedene Briefmarken zu sammeln und Sets zu vervollständigen.

Party, Party (Reiner Knizia)

Hier werden Freunde zu einer Party eingeladen. Diese werden kreisförmig angeordnet. Jeder Freund hat einen Wert zwischen 1 und 5. Damit man ihn zu seiner Party einladen kann, muss man den Wert mit einem Würfel übertreffen

Photo-Rallye (Reiner Knizia)

Ein Bilderpaar wurde von Minni und Klarabella gefundenIn Entenhausen sind Bilder gestohlen worden und es gilt, sie wiederzufinden. Jedes Bild gibt es zweifach und wenn man ein Bilderpaar gefunden hat, kann man es behalten. Damit klar ist, welches Bild ein Spieler sucht, steht eine seiner beiden Spielfiguren bei einem Bild Wache, während die andere versucht, das Gegenstück zu finden.

S.O.S. Donald (Reiner Knizia)

Donalds Wohnung steht unter Wasser. Er und seine Freunde versuchen sich zu retten, indem sie über die Möbel gehen. Jeder Spieler hat zwei Figuren und würfelt, wie weit er ziehen kann. Wer auf das große Sofa zieht, muss solange warten, bis sein Partner es ebenfalls erreicht hat. Wer zuerst mit seinen beiden Figuren die Wohnung verlassen hat, ist Sieger.

Verstecken im Wald (H. und J. Lange)

Verschiedene Tiere haben sich im Wald versteckt. Eine Karte gibt vor, welche Tiere gesucht werden. Danach versucht man, diese Tiere zu finden. Wer es schafft, ein Trio zu vervollständigen, erhält die Karte. 

Benjamin Blümchen als Zoodirektor (Reiner Knizia)

Benjamin Blümchen feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag und so ist es nicht überraschend, dass es mit ihm ein neues Spiel gibt. Als Zoodirektor muss Benjamin auf die Tiere achten. Alle Tiere des Zoos stehen als Figuren zwischen den Spielern. Auf Kärtchen sind diese Tiere abgebildet. Zunächst prägen sich die Spieler die Tiere auf der einen Seite der Karte ein. Dann wird die Karte umgedreht. Entweder fehlt nun ein Tier oder es ist eins hinzugekommen. Wer die Figur dieses Tiers als erster schnappt erhält die Karte und wer bei Spielende die meisten Karten besitzt, ist Sieger.

Verstecken im Zoo (Gunter Baars)

Dies ist das zweite Spiel mit Benkamin Blümchen. Hier verstecken sich die Tiere hinter Büschen.