Ravensburger

Ravensburger bleibt seiner  Veröffentlichungspolitik treu und hat die meisten Spiele schon vor der Messe in den Handel gebracht. Konsequent wurde der dritte Teil der "Masken" mit Mexica herausgebracht.

 

Ali Baba (Gunter Baars, 2 bis 4 Spieler, ab 7 Jahre)

ist die Einstellung richtig?Neun Schlösser versperren den Weg zu dem Schätzen. Jedes Schloss zeigt eines von sieben Symbolen. Eine Karte gibt vor, welche Kombination nötig ist, damit alle Schlösser geöffnet sind. Ist ein Spieler and der Reihe, so wählt er ein Schloss aus und darf es um bis zu drei Symbole drehen. Erscheint dabei das gesuchte Symbol, so darf sich der Spieler an einem weiteren Schloss versuchen. Schlösser, auf denen bereits das richtige Symbol eingestellt ist, sind tabu. Nach und nach werden die Schlösser geöffnet und irgendwann gelingt es einem Spieler, auch das neunte Schloss korrekt einzustellen. Nun darf er die Schlösser hochheben und sich an den Schätzen bedienen. Er kann soviel Schätze nehmen, wie er möchte, doch taucht eine Schlange auf, sind alle Schätze verloren. Für Gedächtniskünstler sei noch angemerkt, dass jedes Schloss die Symbole in einer andern Reihenfolge ausweist und die Positionen der Schlösser vor jedem Spiel vertauscht werden können. Somit muss man in jedem Spiel neu sein Gedächtnis trainieren.

 

Drachenland (Reiner Knizia, 2 bis 4 Spieler, ab 9 Jahre)

Edelsteine und Fracheneier warten auf die AbholungJeder Spieler erhält drei Spielfiguren in den Farben rot, grün und blau, die die Spieler durch ihre Form unterscheiden können. Auf dem Spielplan liegen eine Menge von Drachenschätzen. Sie bestehen aus Edelsteinen, Dracheneiern und aus Plättchen, die Sonderaktionen erlauben. In einem Spielzug würfelt der Spieler mit zwei Würfeln in einem Würfelturm. Mit dem Ergebnis kann er zwei seiner drei Figuren bewegen. Erreicht eine Figur einen Drachenschatz, so darf sie sich entweder Drachen-Ei und Sonderaktionskarte nehmen oder aber eine Edelstein in der Farbe der Spielfigur. Weiße Edelsteine sind Joker und können mit jeder Spielfigur genommen werden. Ziel ist es, möglichst komplette Sätze aus Drachen-Ei und drei verschiedenfarbigen Edelsteinen zu besitzen, denn eine solche Serie bringt 10 Punkte, während ein einzelnes Stück nur einen Punkt bringt. Als Gemeinheit muss jede Figur sich einen Ring besorgen. Für Figuren, die keinen Ring haben, muss der Spieler vor der Wertung alle Edelsteine in der Farbe der Figur abgeben und kann dann komplette Sätze nur noch durch die weißen Edelsteinjoker vervollständigen.

 

Froggy (Jim Winslow, 2 bis 4 Spieler, 5 bis 10 Jahre)

ist die Farbe richtig?In einem Kreis werden verschiedene Frösche in einen Steckmechanismus festgehakt. Alle Frösche sind in einer von vier Farben gekennzeichnet. Es wird bestimmt, welche Farbe ein Spieler finden muss. Während bei anderen Gedächtnisspielen das komplette Geheimnis preisgegeben werden muss, ist Froggy anders. Tim, ein Figur mit einer vierfarbigen Kappe überprüft die Korrektheit. Dazu wird er mit der gesuchten Farbe zum Frosch in eine Art Schloss gesteckt. Stimmen Farbe der Kappe und des Frosches überein, wird der Haltemechanismus der Frosches aufgehoben und er springt aus seiner Halterung.

 

Kinder Labyrinth (Max J. Kobbert, 2 bis 4 Spieler, 4 bis 8 Jahre)

Dies ist eine Labyrinth-Version für die Kleinsten. Während das Junior-Labyrinth nur eine Verkleinerung der Spielfläche bot, ist das Kinder Labyrinth ein eigenständiges Spiel, bei dem es natürlich wieder darum geht, Gegenstände und Lebewesen im Labyrinth zu treffen und wieder starten die Spieler in den Ecken. Frei zu schieben geht diesmal aber nur ein einziges Teil. Es enthält zahlreiche Gänge und verbindet auf unterschiedliche Art und Weise die beiden Außerseiten. Ein Brunnen im Labyrinth dies als Punkt zum Anfassen, nun kann man den Mittelteil verschieben. Anschließend wird die eigene Figur versetzt und erreich hoffentlich den gesuchten Gegenstand. Wer das Labyrinth einmal anders haben möchte, kann das Mitteteil herausziehen und um 180 Grad drehen.

 

Mexica (Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, ab 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Mexica ist das dritte Spiel in der Masken-Trilogie. Auf einer Halbinsel versuchen die Spieler mit Hilfe von Bauten und Kanälen Bezirke zu gründen, denn dafür gibt es bei den Wertungen Punkte. Wie schon bei den anderen beiden Masken-Spielen erhält jeder Spieler für die verschiedenen Aktionen Punkte, diesmal sind es sechs. Zum ersten Mal ist es aber bei einem der Spiele möglich Punkte auszusparen und diese dann im nächsten Zug zu verbrauchen.

 

Pueblo (Michael Kiesling und Wolfgang Kramer, 2 bis 4 Spieler)

Was ist zu sehen?Ein große Spielfläche ist in kleine quadratische Felder unterteilt. Auf ihnen wird Pueblo errichtet. Um diese Spielfläche herum ist eine Laufleiste, auf der der Baumeister die Fortführung des Baus überwacht. Jeder Spieler erhält neun Spielsteine, fünf in seiner Farbe, vier in der neutralen. Ein Spieler deckt in der Grundfläche drei Felder im Winkel ab. Auf einem Ende des Winkel sitzt ein weiterer kleiner Würfel, so dass ein Baustein an einer Stelle immer in die nächste Ebene ragt. Ein Spielzug besteht aus dem Setzten eines Baustein und dem Ziehen des Baumeisters, wobei die Spieler im ersten Zug ihren überzähligen Stein in der eigenen Farbe setzen müssen. Nachdem ein Spieler einen Baustein gesetzt hat, bewegt er den Baumeister um ein bis drei Felder. Er kontrolliert, ob auch nur neutrale Steine verwendet wurde. Er "blickt" entlang seiner Reihe und für jede farbige Seite, die er sieht, erhält der Spieler Minuspunkte, und zwar in der untersten Ebene einen, in der darüber zwei und so weiter. Tritt der Baumeister auf eine Ecke seines Rundwegs, schaut er sich ein Viertel des Spielplan von oben an. Hier ist nun jedes farbige Feld einen Minuspunkt wert. Wenn die Spieler alle Steine verbaut haben, kommt die Abschlusswertung. Nun betrachtet der Baumeister noch einmal jede Reihe. Wer danach am wenigsten Minuspunkte hat, ist Sieger.

Teddy Memory (2 bis 4 Spieler, ab 2 1/2 Jahre)

Ein neues Memory wäre kaum eine Erwähnung in einem Messebericht wert, aber dieses Mal gibt es einen Anlass für das Erscheinen dieses Memorys: der Teddybär wird 100 Jahre als. Deshalb sind die Kärtchen dieses Memorys auch in Teddyform gestanzt.

 

Wühltisch (Thorsten Gimmler, 2 bis 5 Spieler, ab 7 Jahre)

Jeder Spieler bekommt drei Einkaufslisten. Auf ihnen sind Hemden durch Größe, Ärmellänge und Muster beschrieben. Nun gilt es, aus verdeckt liegenden Karten mit Hemden die passenden zu suchen. Dazu darf jeder Spieler nur eine Hand benutzen. Passende Hemden nimmt der Spieler an sich und wer meint ,die richtigen Hemden gefunden zu haben, beendet den Durchgang. Dann wird kontrolliert, ob die Hemden richtig sind und ob der Maximalpreis nicht überschritten wurde. Nach vier Durchgängen steht der beste Wühltisch-Grabbeler fest.  

Zahltag (Franz-Benno Delonge, 2 bis 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler deckt sich mit Dingen ein, die zum Bauen benötigt werden: Dies können Arbeitskräfte wie Poliere sein oder Baufahrzeuge wie Kräne. Die Aufträge benötigen bestimmte Dinge und wer sie besitzt, kann ein Angebot unterbreiten. Wer das günstigste Angebot für einen Auftrag abgibt, bekommt dafür Bares auf die Hand. Sieger ist derjenige, der bei Spielende das meiste Bargeld besitzt.