Kidult

Mit Kidult präsentierte sich ein italienischer Spieleverlag erstmals auf der Nürnberger Spielwarenmesse. Er stellte zwei taktische Würfelspiele vor. 

DiceLand (Spartaco Albertarelli, 2 Spieler, ab 10 Jahre)

Eine kleine LandschaftZwei Spieler bauen eine Landschaft aus bis zu 36 Feldern. Anschließend erhält jeder Spieler viele Würfel und zwar für je zwei Länder einen sowie zwei zusätzliche. All diese Würfel würfeln beide Spieler. Nun setzen die Spieler abwechselnd eine Würfel auf eines der Felder bis schließlich jedes Feld einen Würfel besitzt und zwei Würfel übrig bleiben. Nun gilt es, die Würfel des Gegners zu vertreiben. Dazu greife ich mit einem oder zwei Würfeln an. Wenn man mit einem Würfel angreift, würfelt man mit einem Würfel und vergleicht das Ergebnis mit dem angreifenden Würfel. Ist das Ergebnis höher, ist der Angriff fehlgeschlagen. Ist der Würfel gleich oder niedriger war er erfolgreich. Der angreifende Würfel wird entfernt und der soeben geworfene Würfel wird dort platziert. Dabei kann der Würfel abgewertet werden. Anschließend werden dem angegriffenen Würfel so viele Punkte abgezogen, wie der neue Würfel zeigt. Ist der Abzug nicht mehr möglich, weil der Würfel nicht so viele Punkte zeigt, so wird er vom Feld genommen und der soeben neu gewürfelte Würfel rückt in das Feld ein. Bei einem Angriff mit zwei Würfeln werden zwei Angriffswürfel bestimmt und mit zwei Würfeln geworfen. Dann wählt man einen geworfenen und einen Angriffswürfel aus und führt das Ergebnis wie vorher beschrieben aus. Die beiden anderen Würfel verfallen. Damit isolierte Würfel noch kämpfen können, dürfen Würfel auch ein Feld bewegt werden. Erst wenn so ein Spieler keinen Angriff mehr durchführen kann, endet das Spiel und der Spieler, der mehr Würfel auf den Feldern hat, gewinnt. 

DiceRun (Spartaco Albertarelli, 2 bis 6 Spieler, ab 10 Jahre)

WürfelstreckeEine große Menge Würfel wird gewürfelt und als "ein Haufen" bereitgelegt. Jeder Spieler erhält drei Karten, die entweder eine Farbe einen Würfelwurf oder eine Spezialaktion zeigt. Außerdem erhält er ein Plättchen, das zeigt, für welche Würfel er Punkte bekommt. Wenn ein Spieler an die Reihe kommt, spielt der Spieler eine dieser Karten aus. Alle Würfel, die das Kriterium auf der Karte erfüllen werden aus der großen Menge genommen, beiseite gelegt und bilden nun die Spitze. Von nun an gibt es immer mehrere "Haufen". Wenn nun ein Spieler eine Karte spielt, werden zunächst die entsprechenden Würfel der Spitzengruppe genommen und als neue Spitze zur Seite gelegt. Danach folgen die weiteren "Haufen" und Würfel, die das Kriterium erfüllen, wandern einen Haufen in Richtung Spitze. Die Spezialkarten ermöglichen Sonderaktion wie z. B. den Tausch zweier Gruppen oder das Platzieren des letzten Haufens an die zweite Stelle. In den Nachziehstapel wurden zu Beginn noch vier Wertungskarten eingefügt. Erscheint eine solche Karte, kommt es zur Wertung. Für jede Übereinstimmung zwischen einem Würfel der Spitzengruppe und einem Kriterium auf seinem Plättchen erhält der Spieler einen Punkt. Danach ziehen die Spieler neue Plättchen, aber die Situation bei den Würfeln bleibt unverändert. Wer nach der vierten Wertung die meisten Punkte hat, ist Sieger.