Das 21. Spielautorentreffen in Göttingen 2002

Roland und Tobias Goslar's Major TomWieder einmal war es soweit; das Güttinger Spieleautorentreffen fand statt. Diesmal etwas früher als sont: nämlich im Mai. Dem Wetter tat dies keinen Abbruch, es war gut, wie es auch schon die letzten Jahre war.

Das Autorentreffen begann gleich mit einer Neuheit: es war nicht mehr kostenlos. 10 € Eintritt wurde pro Teilnehmer verlangt. DAmit werden zum einen die Portokosten gedeckt und zum anderen unterstüzt man ein Projekt in Namibia: man erhielt eine handgeschnitzte Nuss mit einem Elefanten als Motiv. Außerdem konnte man für den gleichen Preis auch handgeschnitzte Nashörner erwerben.

Nun zum Spielerischen: wie immer saßen sie auf den Stühlen und Bänken und warteten auf die Verlagsvertreter, die über 100 Spieleautoren mit all ihren Ideen und Prototypen. Es waren diesmal weniger Verlagsvertreter als sonst, ob Irene Schacher (Piatnik), Frank Weiß (Ravensburger) oder Wolfgang Lüdtke (Kosmos/TM), Urlaub und Krankheit verhinderten die Teilnahme, andere Verlage präsentierten hingegen neue Gesichter, die durch die Reihen gingen und sich Knut-Michael Wolf, Preisträger des INNO-SpatzesSpiele erklären ließen.

Und dann gab es ein Ereignis, was wohl alle erfreute. Jedesmal in Göttingen wird der INNO-Spatz für hervorragende Ideen in Bereich der Spiele verliehen. Der Preisträger hieß Knut-Michael Wolf, vielleicht sogar besser bekannt unter seinem Kürzel KMW. Er erhielt den Preis für sein Lebenswerk, das unter anderen durch die Gründung der Pöppelrevue und KMWs Spielplatz (heute Spielbox Online), seinem Spiel Netzwerk (Edition Perlhuhn) auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres und der Essener Feder für die von ihm geschriebene Regel zu Hotu Matua (Franckh Kosmos) bestimmt ist. Auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Prototyp auf Frankriech von Monsieur MarsNeu war auch das Tutor-Konzept. Im Vorfeld wurden erfahrene Teilnehmer gefragt, ob sie eine Tutorenschaft übernehmen würden. 13 Teilnehmer, darunter auch wir, erklärten sich dazu bereit und waren durch einen Button erkenntlich. In einer kleinen Aktion wurden dann noch speziell Neulinge und Tutoren zusammengebracht.

Wie immmer war das Göttinger Spieleautoren ein Erlebnis und sorgte für viele Gespräche, sowohl unter den Autoren als auch zu Verlagsvertretern und Journalisten. (wd)