Goldsieber

präsentiert dieses Mal ein Famielienspiel, das in Frankreich gerade ausgezeichnet wurde. Dazu kommt eine neue Serie von Kinderspielen.


PlättchenMeine Schafe Deine Schafe (Philippe des Pallières , 2- 4 Spieler, ab 7 Jahre)

Auf quadratischen Plättchen befinden sich Schafe in vier Farben, Häuser sowie Wälder. Im Wald gibt es dann wiederum Wölfe und Jäger. Ein Teil, das Bauernhaus mit Brunnen wird als Startteil ausgelegt. Jeder Spieler erhält vier beidseitig bedruckte Plättchen. Kommt ein Spieler an die Reihe, legt er eines seiner Plättchen. Dabei muss Bauernhaus an Bauernhaus, Wald an Wald und Schaf gleichfarbig angelegt werden. Anschließend bekommt er so viele Karten neu, wie Seiten an die bisherige Auslage angelegt wurden. Mit drei Sonderaktionen kann man auch zwischendurch Karten ablegen. Zuerst sind da die Auslage von Wölfen bzw. Jägern. Diese sind komplett im Wald. Grenzt später ein Pferch an einen Wald, in dem sich ein Wolf befindet, so zählt er nicht. Ein solcher Wolf kann durch einen Jäger überdeckt werden. Man kann einen Jäger auch prophylaktisch in einen Wald legen, denn dann darf dort kein Wolf gelegt werden. Die nächste Sonderaktion betrifft die Bekanntgabe der eigenen Farbe. Diese wurde zu Beginn verdeckt zugeteilt. Das Plättchen zeigt vier Schafe und wird dann angelegt, sofort Karten nachgezogen und dann legt man nochmals ein Plättchen, bevor der aktuelle Spieler seinen Zug fortsetzt. Die letzte Sonderaktion ist dann das Aussteigen. Wer nicht mehr anlegen möchte, beendet für sich das Spiel und bekommt dafür Sonderpunkte. Wenn alle Plättchen gelegt sind oder alle Spieler ausgestiegen sind, endet das Spiel. Nun zählt jeder die Schafe in seinem größten Pferch und addiert eventuell Bonuspunkte für vorzeitiges Aussteigen. Wer am meisten Punkte hat, ist Sieger.


Bärenwald (Michael und Johann Rüttinger, 2-4 Spieler, Ab 5 Jahre)

Hier findet man ein Kinderspiel in drei Varianten.
Der Spielplan zeigt ein Spirale aus Moospolstern, die vom Rand zur Spielfeldmitte führt. Allen drei Varianten ist gemeinsam, dass die Bären durch Würfeln vorwärts bewegt werden und dass man bei einer sechs noch einmal würfeln und ziehen darf. Jeder Spieler sucht sich zu Spielbeginn einen Bären aus und setzt ihn vor das Spielfeld, an den Beginn der Moosspirale.
Bärenwettlauf: Drei Bäumchen werden auf den Weg gestellt, nun muss man sich vorwärts würfeln. Bäumchen dürfen nicht übersprungen werden, sondern man muss genau auf sie treffen, um weiterziehen zu dürfen. Bären dürfen gemeinsam auf einem Feld stehen. Hat man alle Bäumchen überwunden, muss auch das Zielfeld genau getroffen werden.

Bei den beiden anderen Spielen werden 14 Motivkärtchen, die paarweise verschiedene Waldfrüchte zeigen, auf dem Spielplan verteilt.
Hi-Hei-Ho: Man würfelt und zieht seinen Bären. Dabei darf man vorwärts oder rückwärts ziehen.Trifft man auf einen anderen Bären, wird dieser auf das Start- oder auf das Zielfeld gesetzt. Trifft man auf ein Motivkärtchen, muss man erraten, welches Motiv verdeckt ist. Liegt man richtig, darf man das Kärtchen behalten; ansonsten muss es zurückgelegt werden. Sind alle Kärtchen abgeräumt, zählt jedes einzelne Kärtchen einen, jedes zusammengehörige Paar von Kärtchen vier Punkte.
Bäumchen pflanzen: Hier erhält jeder Spieler drei Bäumchen. Man würfelt sich über die Spirale. trifft man ein Plättchen, deckt man es auf und es geht aus dem Spiel. Zeigte es eine Beerenfrücht, darf man ein Bäumchen auf einen entsprechenden Strauch am Spielfeldrand stellen. Zeigt es etwas anderes, hat man Pech gehabt. Wer als erster alle Bäumchen gepflanzt aht, hat gewonnen.