2F-Spiele


Fische, Fluppen, Frikadellen (Friedemann Friese, 2-5 (2-15) Spieler)

Der Spielplan zeigt eine Küstengegend mit einigen Flüssen. An den Ufern haben sich 12 Händler niedergelassen. Diese werden durch ein originelles System bestimmt: dem Spiel liegen 36 Händler bei. Diese werden nach Nummern sortiert, jeder Spieler hebt einmal ab und dann werden die 12 obersten auf die Plätze für die Händler verteilt. Jeder Spieler startet mit seiner Spielfigur im Hafen sowie 150 Forint. Ein Spielzug besteht aus einer Bewegung und ggf. einem Handel. Für die Bewegung stehen drei Bewegungspunkte zur Verfügung. Man kann an Land laufen oder aber auch Flöße benutzen. Diese kann man auch von benachbarten Landestegen rufen. Bei der Bewegung an Land darf man besetzte Felder überspringen, zu Wasser muss man besetzte Landestege auslassen. Erreicht man durch die Bewegung einen Händler, darf man handeln. Es gibt zwei Arten von Händlern: Verkäufer und Tauscher. Beim Verkäufer kann man Waren - sofern vorhanden kaufen und - falls man die richtige Ware besitzt - auch verkaufen. Die Ware wird um so preiswerter, je mehr der Händler vorrätig hat; beim Verkauf bestimmt der aktuelle Preis die Wert, der nach dem Verkauf fällt. Anschließend löst der Händler noch einige automatische Aktionen aus, z. B. die Produktion neuer Güter oder die Verteuerung von Waren. Ziel des Spiels ist der Erwerb dreier Fetische, die bestimmte Warenkombinationen erfordern. Das Spiel ermöglicht eine Besonderheit: spielen mehrere Gruppen das Spiel parallel, so kann man im Hafen für einen Punkt in die Ferne ziehen, nimmt seinen Spielstein und alle Habe mit, setzt sich an einen andren Tisch und spielt vom dortigen Hafen aus weiter. Das andere ist die sprachliche Gestaltung, die gemäß des Namen des Autors viele "F" ausweist, so sind die Händlername ausschließlich F-Alliterationen.