Spiele aus Timbuktu

Michael Schacht produziert einige seiner Spiele auf einem Faltblatt aus solidem, lackierten Karton. Diese Spiele werden unter dem Titel "Spiele aus Timbuktu" veröffentlicht. Zu Nürnberg waren dies zwei Spiele sowie eine Erweiterung zu seinem Spiel "Kontor", das bei Goldsieber erschienen ist.

 

Crazy Race (Michael Schacht, 3 bis 4 Spieler)

BietkarteJeder Spieler erhält drei Tiere, ein Kriechtier, ein Lauftier und ein Flugtier sowie Karten mit den Werten 1 bis 8. In acht Runden werden die Laufschritte der Tiere versteigert. Dazu ist auf jeder Bietkarte jedem Tier eine Bewegungsweite zugeordnet; ein freies Feld erlaubt es, ein beliebiges Tier voranzuziehen. In drei Runden kann jeder Spieler eine Karte verdeckt auf eine Bewegungsweite bieten. Wer am meisten geboten hat, darf sein Tier entsprechend voransetzen, wobei besetzte Felder nicht mitgezählt werden. Der Rennparcours besteht aus 6 Feldern; das sechste Feld trägt eine Wendemarke. Dort angekommen, erhält der Besitzer des Tieres eine Wertmarke. Dann geht es rückwärts und am Ziel warten nochmals Wertmarken auf die Spieler. Zwei Gemeinheiten sind in dieses Wettrennen eingebaut: zum einen hat jeder Spieler 24 Gelegenheiten, ein Karte zu legen; darf aber seine acht Karten nur zweimal verwenden. So muss er also acht Mal passen. Zum anderen muss der Spieler des letzten Tieres seine höchste Wertmarke, der des vorletzten eine beliebige Wertmarke abgeben. Wer danach die meisten Punkte hat, gewinnt das Crazy Race.

 

Contra (Michael Schacht, 2 Spieler)

28 Kronentafeln zeigen eine der Farben rot, grün, gelb oder grün; 26 Spielertafeln zeigen an den Rändern Kombinationen dieser Farben und sind in der Mitte mit dem Symbol eines der Spieler versehen. Zu Beginn liegen zwei SpielertafelKronentafeln so, dass sie sich an einer Ecke berühren. Jeder Spieler erhält 3 Münzen und deckt 3 Spielertafeln auf. Drei Kronentafeln stehen als allgemeiner Vorrat beiden Spielern zur Verfügung. In einem Zug muss ein Spieler zwei Tafeln anlegen, egal ob Kronen- oder Spielertafeln oder gemischt. Dabei werden Kronentafeln an Spielertafeln und umgekehrt gelegt, so dass sie schachbrettartig ausliegen. Beim Anliegen muss außerdem mindestens eine Seite so angelegt werden, dass sie an eine gleichfarbige Kante stößt. Eine Spielertafel, an der an allen Seiten eine Kronentafel liegt, wird sofort ausgewertet: stimmen alle Farben mit ihren Nachbarn überein, erhält der Spieler eine Münze aus der Bank, bei drei Übereinstimmungen passiert nichts. Darunter sind 2 Münzen in die Bank zu zahlen. Das Spiel endet, wenn ein Spieler pleite ist oder wenn im allgemeinen Vorrat weniger als 2 Kronentafeln liegen. Der Spieler mit mehr Münzen gewinnt.

  Ereignis "Goldene Zeiten"

Kontor - Die Ereigniskarten (Michael Schacht, 2 oder 4 Spieler)

10 Ereigniskarten bilden einen Stapel, der zu dem üblichen Material von Kontor gestellt wird. Immer wenn ein Hafengebiet abgeschlossen und ausgewertet wurde, wird anschließend eine Ereigniskarte aufgedeckt und das Ereignis ausgeführt, so kann das meiste Geld bedeuten, dass man eine Runde aussetzen muss (Ereignis Verschwörung) oder dass man am Ende des Spiels einen zusätzlichen Siegpunkt bekommt (Ereignis: Goldene Zeiten).

 

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