Piatnik
Meridian (Leo Colovini, 2 bis 4 Spieler)
Der
Spielplan zeigt eine Landschaft, die aus Wasser und Inseln besteht. Sie ist
in zehn Meridiane unterteilt. Mit Hilfe eines Kartensatzes bestimmt ein Spieler,
in welchen Meridian er einen Turm setzen darf. Die Türme werden auf
die Inseln gesetzt und zwar dort, wo sich eine Stadt befindet. Da jedem Spieler
nur 10 Spielsteine zur Verfügung stehen, ist das Baumaterial
beschränkt. Es bietet sich natürlich an, kleine Türme zu bauen,
doch müssen Türme von Süden nach Norden immer höher werden
oder zumindest gleich groß sein. Einmal gesetzte Türme bleiben
zwar auf dem Spielplan, können aber innerhalb des Meridians verschoben
werden, wenn ein Mitspieler einen Turm dort einspielt. Wenn alle
Stadtplätze besetzt sind, endet das Spiel und es kommt zur Wertung.
Dabei wird jede Insel einzeln betrachtet. Jeder Turm in einer Hauptstadt
zählt zwei Punkte, jede andere Stadt einen Punkt. Wer die meisten Punkte
auf einer Insel hat bekommt nun Wertungspunkte für die Endabrechnung
und zwar nach der Größe der Insel: für jeden Meridian, den
die Insel berührt, gibt es einen Wertungspunkt. Wer die meisten
Wertungspunkte hat, ist Sieger
Cortez (Hermann Huber, 2 bis 6 Spieler)
Hier wird der Kampf zwischen Azteken und Spaniern erneut ausgetragen. Jeder Spieler steht auf einer Seite und muss versuchen in die Hauptstadt der Azteken, nach Tenochtitlan, zu bringen. Dazu bewegen sich die Spielfiguren in gerade Linie zu Wasser und zu Lande. Wechsel sind nur in Häfen erlaubt. Aktionskarten erlauben Spezialbewegungen, die mit den normalen Zugregeln nicht möglich sind.
Toscana (Niek Neuwahl, 2 Spieler)
Die
Spielfläche ist mit einem quadratischen Raster überzogen. Jeder
Spieler hat einen Satz Karte, die bei der Auslage acht Felder auf der
Fläche abdecken. Dabei sind sechs Felder in der eigenen Farbe gehalten,
während zwei Felder die gegnerische Farbe zeigen. Abwechselnd nehmen
die Spieler eine Karte auf und legen sie auf die Spielfläche, wobei
mindestens ein Quadrat farbgleich an ein Quadrat einer schon ausliegenden
Karten angelegt werden muss. Einmal im Spiel hat man die Möglichkeit,
den Gegner durch ein Veto zu behindern. Dann nämlich muss er die aktuelle
Karte unter seine Karten legen und eine neue Karte ziehen. Gewonnen hat der
Spiele, der die größte zusammenhängende Fläche in seiner
Farbe vorweisen kann.
=> Bei Kosmos erscheint Flower Power, bei dem es auch darum geht, ein großes Gebiet zu bauen. Zum Vergleich.
Safari (Reiner Knizia, 2 bis 4 Spieler)
An einm Rundkurs stehen viele Tiere aus Afrika. Einige sind unter Palmen versteckt. Vor jedem Spieler liegt eine Auslage, auf der die Tiere, die er benötigt, aufgezeichnet sind. Mit einer Spielfigur bewegen sich die Spieler auf dem Rundkurs. Landet man vor einem Tier, das man noch benötigt, so nimmt man es und stellt es auf seine Auslage. Eine Besonderheit bieten die Palmen: bleibt man vorIhnen stehen, kann man die Palme anheben und das Tier, wenn man es noch gebruachen kann, nehmen. Danach setzt man die Palme über ein anders Tier. Man kann aber, bevor man die Palme anhebt, auch sagen, dass man das Tier unter der Palme nicht mehr benötigt. Stimmt dies, darf man sich sofort noch einmal bewegen.
Fortsetzung des Kinderspiele-Rundwegs