Liebe Leser,

Die Spielwarenmesse 2001 liegt nun hinter uns. Wie immer wurden viele Spiele präsentiert und wir haben uns bei einer zweistelligen Anzahl von Verlagen die Neuheiten angeschaut und erklären lassen. Was aber gibt es nun als Trend zu erkennen? Drei Dinge sind uns hier aufgefallen.

Viele Verlage präsentierten wieder Familienspiele, die oft eine Spieldauer von knapp einer Stunde aufwiesen und einer Altersangabe unter 12 Jahren trugen. Oftmals waren es gerade die Flaggschiffe, die in diese Kategorie fielen. Ein anderer Trend lässt sich bei der Spieleranzahl erkennen. Zum einen sind reine Zwei-Personen-Spiele für viele Verlage kein Tabu mehr; zum anderen werden wieder Spiele veröffentlicht, die bis zu 6 oder gar 7 Spieler spielbar sind. Von den Mechanismen her wird einerseits auch bei Erwachsenenspielen wieder mehr auf das Gedächtnis gesetzt; merken ist angesagt. Außerdem zieht sich durch alle Spielegrößen das Handelselement, sowohl bei schnellen, kurzweiligen Spielen als auch bei den komplexen.

Schon auf der Messe wurden wir nach Highlights gefragt. Zwei Spiele nennen wir hier mal, das eine konnten wir immerhin schon einmal spielen, das andere kennen wir nur von der Erklärung. Ob sie halten, was sie versprechen, wird sich dann herausstellen. Es sind Africa (Goldsieber) und Galileo (Spielspaß).

Wolfgang und Brigitte

P.S.: für die Übersichtlichkeit hat jetzt jeder Verlag  und jede Marke eine eigene Seite. Dies betrifft auch Alea und Ravensburger sowie Kosmos, Klee und TM.