Verlage mit einem Spiel

es gibt reichlich Verlage, auch größere, die in Essen genau eine Neuheit präsentieren oder von denen wir nur eine Neuheit angeschaut haben

Spielertafel mit Gebäude (oben links) und Plantagen (unten links)Alea - Puerto Rico

Jeder Spieler bekommt ein Gebiet, auf dem er Plantagen anlegt und ein Gebiet, in dem er eine Stadt errichtet. Zu Beginn hat jeder Spieler entweder eine Mais-Plantage oder eine Indigo-Plantag, sowie drei Dukaten. Diesen Anfangsbestand gilt es zu vermehren und Waren und Geld in Siegpunkte umzuwandeln. Siegpunkte erhält man für das Verschiffen von Waren nach Europa, für das Errichten von Gebäuden und durch einen Gebäudetyp.
Reihum wählen die Spieler eine von sieben Ämtern aus, durch die alle Spieler eine bestimmte Aktion ausführen dürfen. Derjenige, der die Aktion ausführt, bekommt dabei einen Vorteil. Eine Aktion erlaubt es, eine neue Plantage anzulegen, eine andere ein Gebäude zu errichten. Sowohl Plantagen als auch Gebäude müssen aktiviert werden, indme man dort einen Kolonisten beschäftigt. Diese erhält man durch eine andere Aktion, die es gleichzeitig erlaubt, die bisherigen Kolonisten in andere Gebäude und Plantagen zu schicken. Bis auf Mais benötigen alle Plantagen noch eine aktivierte Fabrik, damit sie produzieren. Dies geschieht mit einer weiteren Aktion: der Produktion. Neben Mais gibt es noch Indigo, Zucker, Tabak und Kaffee. Sind die Waren produziert, möchte man sie auch wieder los werden. Dies geht entweder durch Verkauf oder durch Verschiffen, zwei weiteren Aktionen. Beim Verkauf im Handelshaus erhält man Dukaten, beim Verschiffen Siegpunkte. Für beide Aktionen gibt es Einschränkungen. Während beim Verkauf dem Handelshaus verscheidene Waren gegeben werden müssen, ist es beim Verschiffen andersherum: jedes Schiff transportiert genau einen Warensorte. Als letzte Aktion gibt es einfach einen Dukaten aus der Bank. Während einer Runde wird nur ein Teil der Aktionen ausgeführt. Die nicht gewählten Aktionen ewrhalten einen Dukaten als Anreiz für die nachste Runde.
Noch haben wir kein Wort über die Gebäude verloren: sie verschaffen dem Spieler Vorteile und Siegpunkte. Die Siegpunkte sind fest vorgegeben und sind überwiegend vom Kaufpreis abhängig. Bei Fabriken ist der Vorteil, dass die Plantagen produzieren. Die restlichen Gebäude haben unterschiedliche Vorteile, wie bessere Verkaufswerte, Lagerung von Waren (die können sonst beim Verschiffen verfaulen), Aufhebung von Beschränkungen wie unterschiedliche Sorten im Handelshaus oder ein eigenes Schiff, bei der man die Sorte selbst bestimmt, die es transportiert. Die größten Gebäude bringen schließlich weitere Siegpunkte, z. B. für Fabriken, Kolonisten oder Plantagen. Das Spiel endet, wenn entweder eine bestimmte Anzahl Kolonisten eingetroffen ist oder genügend Waren verschifft wurden oder ein Spieler seine Stadt fertig gebaut hat.

 

Jumbo - Wer wird Millionär Junior

Wer wird Millionär Junior basiert auf derselben Spielmechanik wie die Erwachsenenausgabe, die wir bereits rezensiert haben. Nun sind die Fragen auf Kinder im Alter von 8 bis 12 zugeschnitten.

 

Queen Games - Atlantic Star

Auf vier Kreuzfahrtstrecken fahren Schiffe. Jedes Schiff eingent sich für mehrere Strecken. Ist eine Strecke komplett mit Schiffen bestückt, kann sie befahrne werden. Die anderen Mitspieler werden aber versuchen, dieselbe Strecke mit wetvollen Schiffen zu befahren, um so mehr Siegpunkten zu bekommen. Das Spiel wurde beereits unter dem Namen "Showmanager" im selben Verlag veröffentlicht. Statt Kreuzfahrten gab es Musicals, statt Schiffen gab es Darsteller.

 

WetterspitzeRavensburger - Der Herr der Ringe - die Gefährten

Jeder Spieler erhält einen Satz von 22 Spielerkarten. Sechs von ihnen erhält man am Anfang als Handkarten.Zwei Ortskarten bilden zusammen jeweils einen Ort.!0 Orte werden nacheinander durchgespielt, d.h. reihum legt jeder Spieler eine oder mehrere seiner Spielerkarten um diesen Ort aus zwei Karten.  wieder :Dann füllt er seine Hand (wenn möglich) auf sechs Karten auf. Sind alle 10 Plätze gefüllt, wird der Ort ausgewertet. Wer die meisten Punkte auf den angrenzenden Spielerkarten besitze bekommt die Punkte und gelegentlich einen Ring, der eine besondere Aktion erlaubt. Dann legt derjenige, der die letzte Karte gelegt hat, aan einen einen Platz, der direkt an die bisherigeAuslage angrenzt. Jetzt werden auch hier Karten gespielt, bis der Ort umrundet ist. Es gibt zwei Arten von Orten. Bei schwarzen Orten können höherwertigen überdeckt werden, an weißen Orten ist dies nicht erlaubt.

Das Spiel endet, wenn kein Spieler mehr Krten hat, oder wenn nach der Wertung eines Ortes nur noch ein Spieler in Besitz von Karten ist. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

 

ein begehrter Spieltishc aus VabanqueWinning Moves - Vabanque

Zwei mal Spieleranzahl Spieltische werden kreisförmig ausgelegt und jede Spieler postiert seine Spielfigur mit zwei Feldern Abstand zur nächstne auf diesen Kreis. Dann beginnen vier Durchgänge, die sind nur im steigenden Wert der Jetons unterscheiden: von 5 über 10 und 20 geht es zu den 50iger Jetons. Dafür nimmt die Anzahl der Jetons pro Durchgang von vier nach eins ab. Reihherum legen die Spieler Jetons auf die Spieltische, möglichts auf dem Feld, auf dem die eigene Spielfigur steht und bis zu vier Felder im Uhrzeigersinn. Nachdem alle Jetons platziert sind, werden Karten verdeckt zu den Tischen gelegt: eine Bluffkarte, die nichts bewirkt, eine Gewinnkarte, die den Wert des Tisches verdoppelt und einen Falschspieler, der fremde Spieler beraubt. Nachdem die Karten platziert sind, zieht nun jeder Spieler seine Figur 0 bis 4 Felder weit. Danach beginnt die Auswertung: befindet sich kein fremder Falschspieler an den Tisch, bekomt der Spieler den Wert des Tisches - eventuell mit Erhöhungen durch Karten - ausbezahlt. Befinden sich aber fremde Falschspieler am Spieltisch, so bekommen sie das Geld. Wer nach vier Durchgängen das meiste Geld hat, ist Sieger.