Schmidt Spiele

Schmidt setzt bei den Erwachsenenspielen drei seiner Serien fort. Da ist zunächst einmal der Klassiker 3-Dreh SpielMensch-Ärgere-Dich-Nicht, der nun in die dritte Dimension geht. Auf einer drehbaren Pyramide besitzt jeder Spieler bis zu 10 Steine. Ziel ist es, auf jeder der 5 Ebenen einen Stein zu haben, denn dann darf der Stein auf der Spitze entfernt werden. Wem es als erstes gelingt, auf diese Art und Weise 4 Steine zu entfernen, gewinnt.


Auch das Gipf-Projekt von Kris Burn wird weitergeführt. Die neueste Kreation heißt Zertz und ist wiederum ein taktisches Spiel für zwei Personen. Eine Spielfläche wird aus Ringen zusammengebaut, auf denen Kugeln in den Farben Weiß, Grau und Schwarz gelegt werden können. In einem Spielzuf wird entweder eine Kugel plaziert und ein Ring entfernt oder aber andere Kugeln übersprungen. Werden Kugeln übersprungen, nimmt man sie in seinem Vorrat. Dasselbe geschieht, wenn es gelingt, Kugeln von restlichen Spielfeld zu isolieren. Gewonnen hat, wer zuerst eine bestimmte Anzahl von Kugeln besitzt. Da aber die Kugeln unterschieldich häufig vorkommen, gnügend wenige Weiße Kugeln zum Sieg, aber man benötigt deutlich mehr schwarze.


Zuletzt wird auch bei den Familienspielen eine Reihe fortgesetzt, ist der Autor von Eschnapur wiederum Reinhard Budda-FigurStaupe, letztes Jahr mit Colorado County vertreten. In einem Tempel liegen hinter Geheimtüren verborgene Schätze. Mit Hilfe von Karten lassen sich diese Geheimtüren öffnen und die Schätze bergen. Zwar gibt es für das Entdecken schon Punkte, jedoch für eine weitere Belohnung muss der Schatz erst gesichert werden. Dazu gibt es eine Versteigerung, bei der jeder Spieler eine Karte mit Zahlenwert spielt. Derjenige mit der höchsten Zahl erhält den Schatz, aber auch derjenige mit der niedrigsten Zahl geht nicht leer aus, der er bekommt die Abdeckplatte. Diese sind am Spielende von besonderer Bedeutung, bekommt der Spieler mit den meisten Abdeckplatten einen kräftigen Bonus, während derjenige mit den wenigsten einen Malus auf seine Punkte erleidet. Während des Spiels bekommt ein Spieler, und zwar derjenige, der hinten liegt, Beistand von Buddha, wird er doch durch eine Buddha-Figur für alle gekennzeichnet. Solange Buddha bei ihm ist, werden seine Punkte verdoppelt. Überholt er einen anderen Spieler, verläßt ihn der Buddha um den anderen Spieler zu stärken.


Uns erreichte eine Email von Jurgen Valentiner-Branth, die zu einem längeren Email-Kontakt führte. Es folgen ein paar auszüge aus den Emails

VB:<<....Im Übrigen ist mir beim Durchgucken Ihres Berichtes uber Nurnberg gerade aufgefallen, dass Sie bei den Neuheiten von Schmidt die 3 Kartenspiele "Bose Buben", "Protzen" und "Das Kollier" nicht aufgefuhrt haben. Das finde ich naturlich als zustandiger Redakteur besonders schade? >>

PK:Wir finden es auch schade. Während die Brettspiele und Kinderspiele in Nürnberg gut erklärt wurden, war die einzige Aussage zu den Kartenspielen "bei Protzen muss man wie in der Werbung kontern". Hier zeigt sich auch deutlich der Nachteil von einer Präsentation als Aushang, wie es bei den Kartenspielen geschehen ist, gegenüber einer Präsentation am Tisch.So hatten wir keine Basis, um unseren Lesern Infos zu geben, die sich auf dem gleichen Detailgrad befinden wie die anderen Beschreibungen. In solchen Fällen verzichten wir auf Vollständigkeit.

VB:<<Leider ist unser Messe-Stand nicht groß genug, um auch die Kartenspiele angemessen - auf Tischen und mit eigenem Erklärer - zu präsentieren. . . . .  Als Siegerspiel des Hippodice-Autorenwettbewerbs 1999 ist es meiner Meinung nach auch besonders interessant für die Zielgruppe Ihrer Site>>.

 

Zudem schickte er uns das Presseinfo und Bilder zu den Kartenspielen. Das Presseinfo einschließlich der Bilder ist komplett auf KMWs Spielplatz in der Messevorschau zu finden, daher verweisen wir hier auf ihn.