Alea

setzt dieses Jahr auf erfolgreiche Autoren: Rainer Knizia, Klaus Teuber und das Team Richard Ulrich und Wolfgang Kramer.

Von Rainer Knizia gibt es das bereits in Essen vorgestellte Tadsch Mahal. In 12 Runde werden Rechte anhand von Karten versteigert. Durch Einfluss auf Personen oder dierekt auf Provinzen kann man an Waren gelangen oder Paläste bauen. Bestimmte Anordnungen und bestimmte Waren bringen Siegpunkte. Als letztes wird um die Provinz Agra gekämpft, in der es noch einmal viel zu holen gibt.

 

Das Spiel Die Fürsten von Florenz von Richard Ulrich und Wolfgang Kramer war noch nicht fertig gestellt. Die Fürsten versuchen durch Ausbau ihrer Universität veschiedene Personen anzulocken. Jede diese Personen stellt aber gewisse Anforderungen an den Ausbau der Universität. Neben einem Versteigerungsmechanismus gilt es beim Ausbau deR Universität auch topologische Feinheiten zu beachten, den jeder Ausbau hat eine andere Form und der Bauplatz ist begrenzt. Die Fürsten von Florenz wird mit einer "7" auf der bis 10 zählenden Alea-Skala vorerst das komplexeste Spiel dieser Verlages sein.

Über das Spiel von Klaus Teuber braucht man keine Worte zu verlieren, handelt es sich doch um Adel verpflichtet, dass nun unverändert von F. X. übernommen wurde.


FX

hat zwei Neuheiten, die beide in dem Bereich der Fun Games einzuordnen sind.

Bei Dileamma von Alex Randolph wirft ein Provokateur genannter Startspieler eine Karte im Wert von 1 bis 9 in eine Schachtel. Derjenige Spieler, der als erstes eine anderswertige Karte korrekt in die Schachtel wirft, duelliert sich mit dem Provokateur. Dazu nimmt jeder der Kontrahenten eine Stein in die Hand und legt in entweder mit der Seite Freundschaft oder Kampf nach oben vor sich. Haben beide Spieler Freundschaft gewählt, so erhält jeder die Karte des anderen. Wählt ein Spieler Kampf, so erhält er zwar die Karte, muss aber einen der wenigern Lebenspunkte abgeben, der friedfertige Spieler erhält weder Karte noch verliert er einen Lebenspunkt. Haben sogar beide Kontrahenten Kampf gewählt, so kommen die Karten aus dem Spiel und beide verlieren einen Lebenspunkt. Wer keinen Lebenspunkt mehr besitzt, darf sich nicht mehr duellieren. Am Ende gewinnt natürlich erjenige, der die höchsten Punktzahl an Kartenwerten sammeln konnte.

Confusion von Holger Martin besteht aus drei Würfeln und drei Farbplättchen in den Farben Rot, Gelb und Blau. Der erste Würfel zeigt eine Farbe mit oder ohne Spirale. Der zweite Würfel zeigt ebenfalls eine Farbe und zusätzlich eine Farbe in Form eines Wortes, so steht zum Beispiel in einem gelben Kreis das Wort "Rot". Wenn der erste Würfel eine Spirale zeigt zählt beim das Wort, sonst die Farbe. Schließlich werden so durch die beiden Würfel zwei Farben bestimmt. Sind sie unterschiedlich, so muss jededr Spieler das Farbplättchen mit der nicht vorhandenen Farbe in die Mitte legen, sind sie aber gleich, führt er die Aktion auf dem dritten Würfel aus. Das ganze klingt konfus? Nun, im Spiel ist das sehr schnell klar, aber Konfusion herrscht trotz allem schon mal.


Da Ravensburger überwiegend neue Kinderspiele veröffentlicht, gibt es im Bereich Familienspiele nur zwei größere Neuheiten.

Oberte Etage des "Kletterhauses"SkyRunner stammt von Joel Sevelin, Erik Karlsson und Dan Glimme. An einer Häuserwand versuchen bis zu fünf Kletterer sich über drei Simse hinweg in Richtung Dach zu bewegen. Auch hier werden zunächst Aktionen und Sonderzubehör wie Seile versteigert. Danach kann dann geklettet werden. Im unteren Bereich steht jedem Klettermaxe noch eine eigene Reihe zu. Mit jedem Sims verengt sich das Gebäude. Simse können nur mit einem Seil überwunden werden können, und dann kann es passieren, dass man anderen hinterher kletterm muss. Das Überholen gelingt nur mit hochwertigen Karten, zum Ausgleich droht man aber auch mit abzustürzen, wenn der Obermann das Gleichgewicht durch hinterhältige Karten verliert.

Außerdem wird die Labyrinth-Familie und eine Legespiel, das Labyrinth Kartenspiel, ergänzt. Autor ist natürlich wieder Max J:Kobbert. Auf den Karten sind je zwei von zwölf Symbolen aufgedruckt. Wenn man an der Reihe ist, legt man eine seiner zwei Karten an das Labyrinth an. Entsteht dabei ein Weg von einem Symbol auf der Karte zu einem gleichen Symbol im Labyrinth, darf man die andere Karte entfernen und vor sich als Gewinnpunkt ablegen. Allerdings muss das Labyrinth immer zusammenhängen. Wenn das Entfernen der Karte das Labyrinth in zwei Teile teilt, muss sie liegenbleiben und der Spieler erhält seinen Gewinnpunkt nicht.