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Kosmos

Vorab kommt eine Information zu einem Kosmos-Produkt, welches kein Spiel ist. Es handelt sich um den Experimentierkasten „Pepper Mint und das Baumhaus Abenteuer“. Er wurde speziell dafür entwickelt, um Mädchen an Naturwissenschaften sowie Mathematik und Informatik – alle zusammen werden oft mit MINT abgekürzt – heranzuführen. Diese Idee fang die Nürnberger Spielwarenmesse so überragend, dass sie das „Baumhaus“ mit den Toy Innovation Award 2018 auszeichneten. Wir als „Mathiker“ begrüßen die Entscheidung, freuen uns mit dem Kosmos-Verlag und hoffen, dass etliche Mädchen hierüber an die MINT-Disziplinen herangeführt werden.

Catan – der Aufstieg der Inka (Klaus und Benjamin Teuber, 3-4 Spieler, ab 12 Jahre)

Dies ist ein eigenständiges Spiel in der Catan-Reihe. Hier nun werden die Siedlungen und Städte der Inkas nachgebaut. Der Urwald hingegen wartet nicht und holt die kultivierten Flächen zurück. So verschwinden immer wieder Bauten, die dann an anderer Stelle neu errichtet werden.

Fazit: Lange Zeit waren wir Catan-abstinent. Die Beschreibung dieses Catans klingt für uns so reizvoll, dass wir uns mal wieder in diese Welt begeben.


drop it (Bernhard Lach und Uwe Rapp, 2-4 Spieler, ab 8 Jahre)

Es ist so einfach: Jeder besitzt Steine in den Formen Kreise, Dreiecke, Quadrate und Rauten. In seinem Zug wirft er einen dieser beiden Steine zwischen die beiden Plexiglasplatten. Dort, wo der Stein liegen bleibt, wird er gewertet. Die Regeln für die Wertung sind denkbar einfach. Berührt der Stein einen anderen Stein mit gleicher Farbe oder gleicher Form, bringt er nichts. Ebenso sind am Rand weitere Verbote, die potentielle Punkte vernichten. Ist der Stein gültig, so bringt er Punkte gemäß dem Abschnitt, in dem er liegenblieb. Berührt er zusätzlich noch ein Spezialfeld, gibt es weiter Punkte.

Fazit: Ein hochinteressantes Spiel mit einer Mischung aus Geschicklichkeit und Taktik.


Fast Food Fear (Dario Dordoni, 3-6 Spieler, ab 8 Jahre)

In Form von Karten bekommen wir viele Speisen auf die Hand. Diese werden von den Monstern gefressen, doch muss der Hunger eines Monsters aus der Hand eines Spielers kommen. Die Spieler können durch Aktionen Karten tauschen. Zunächst haben die Spieler zwei Minuten einer Sanduhr Zeit, die Monster zu füttern. Durch Aktionskarten kann die Sanduhr ein paar Mal gedreht werden. Schaffen es die Spieler alle Monster zu sättigen?

Fazit: Hier müssen die Spieler koordiniert vorgehen. Ein Alpha-Spieler, der den Überblick behält und der sonst in kooperativen Spielen unerwünscht ist, kann hier sehr hilfreich sein.


Geisterfalle (Gunter Baars, 2-4 Spieler, ab 6 Jahre)

Jeder Spieler bekommt eine kleine Kugelbahn. Durch Anstoßen versuchen sie, die Kugel in die Löcher zu bringen. Wer das als erstes schafft, gewinnt die Runde. In der nächsten Runde muss der Sieger allerdings einen deutlichen Nachteil in Kauf nehmen: Er bekommt eine zusätzliche Kugel. Diese muss ebenfalls in einem der Löcher platziert werden, bringt aber keine Punkte.

Fazit: schönes Geschicklichkeitsspiel, bei dem gut überlegt wurde, wie ein Handicap für einen guten Spieler aussehen muss.


Lost Cities – Das Brettspiel (Reiner Knizia, 2-4 Spieler, ab 10 Jahre)

Die Spieler legen Karten in fünf Farben aus, die wie bei Lost Cities aufsteigend sein müssen. Für jede ausgelegte Karte läuft die Expedition einen Schritt. Kurz nach Beginn bringt eine Expedition Minuspunkte, doch sobald sie eine gewisse Distanz zurückgelegt hat, bringt sie Siegpunkte.

Fazit: Die Lost Cities Familie wird aufgebaut. Das Brettspiel erinnert dabei stark an Keltis.


Mercado (Rüdiger Dorn, 2-4 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler besitzt einen Beutel mit Münzen. Es gibt sie je fünf Mal in fünf Farben. Dazu gibt es noch fünf Mal Falschgeld, mit dem keine Aktion möglich ist. Die gezogenen Münzen setzt der Spieler an Tafeln ein. Sobald der Preis einer Tafel komplett ist, nimmt sich der Spieler die Tafel. Alle anderen, die dort Münzen liegen haben, bekommen einen Trost. Wer möchte, kann in seinen Zug alle Münzen wieder in den Beutel werfen und so die Wahrscheinlichkeiten ändern.

Fazit: Zunächst regiert noch der Zufall, doch mit weiterem Spielverlauf wird es immer berechenbarer, welche Münzen ich aus dem Beutel hole.


Ubongo Solo (Grzegorz Rejchtman, 1 Spieler, ab 8 Jahre)

Wieder einmal gilt es, verschiedenen Legeteile in einer Form auszulegen. Hier nun ist es ein Solitärspiel. Die Aufgaben basieren hier nicht nur auf Quadraten als Grundform. Drei- und Sechsecke kommen ebenfalls zum Zuge.

Fazit: Allein die beiden anderen Formen machen diese Knobeleien abwechslungsreich.


Zu den hier beschriebenen Spielen gibt es weitere erwähnenswerte Produkte. So gibt es in der Exit-Reihe neue Rätselabenteuer. Außerdem wird lost Cities neu aufgelegt und kann nun sowohl mit fünf als auch mit sechs Expeditionen gespielt werden. Auch gibt es eine Reihe Brain to Go, in der die Merkfähigkeit trainiert wird.