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Schmidt Spiele

Schmidt startet eine neue Reihe unter dem Titel "Klein und Gemein". Sie enthält bisher zwei Spiele. In beiden kann man seinen Mitspieler etwas wegnehmen.


Die Gärten von Versailles Die Gärten von Versailles (Lena und Günter Burkhardt, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

In den Gärten gibt es Anpflanzungen bzw. Gebäude in fünf Farben. Auf Plättchen sind vier Elemente angeordnet. Für jede Runde liegen vier davon aus. Die Spieler besitzen zehn Karten mit Zahlen, von denen jeder eine verdeckt spielt. Nach dem Aufdecken werden die Plättchen verteilt: Das Plättchen mit der niedrigsten Zahl bekommt das erste Plättchen, die nächste das zweite und so weiter. Diese Plättchen legen die Spieler in ihre Auslage und versuchen, große gleichfarbige Flächen zu bauen.

Bei der Zwischen- und Endwertung gibt es auf zwei Arten Punkte. Pro Farbe bekommt der Spieler Punkt, der die größte bzw. zweitgrößte Fläche besitzt. Außerdem wertet der Spieler seine größten Flächen, wobei es dort für jedes Element einen Punkt gibt.

Das Spiel ist nicht genau auszurechnen. Man kann nur einschätzen, wer welchen Plättchen bekommen möchte und dann eine Zahl entsprechend der eigenen Vorliebe wählen. Nach dem Aufdecken der Karten gibt es dann so manchen Aha-Effekt. Die Spieler müssen also mit dem zu Recht kommen, was sie erhalten. Es ist ein flottes Spiel, das mir gerade wegen dieser Unberechenbarkeit gefällt.


Mistkäfer Mistkäfer (Klaus-Jürgen Wrede, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Es gibt Würfel in drei Farben. Zu Beginn seines Spielzugs entscheidet der Spieler sich, mit welcher Farbe er würfeln möchte. Von seinem Wurf legt er alle Würfel mit dem gleichen Ergebnis auf sein Tableau. Dabei muss die Zahl größer sein als bereits vorher ausgelegte Würfe. Liegen vier oder sechs Würfel aus, erhält der Spieler eine fest vorgeschriebene Sonderaktion und darf zum Beispiel gleich noch einmal würfeln.

Meinst ein Spieler, sein Tableau enthält genug Würfle, darf er anstatt zu würfeln auch werten. Für die beiden ersten spalten erhält er einen Chip, wenn dort ein Würfle jeder Farbe liegt. Für alle Würfel ab er dritten Spalte erhält er jeweils einen weiteren Chip. Besitzt er Chips mit vier Kleeblättern oder mit zwölf Mistkäferkugeln - hiervon gibt es auch zwei auf einem Chip - hat der Spieler sofort gewonnen.

Bei diesem Spiel gibt es zwei Zufallselemente: Die Würfel und die Chips. Chips und Würfel können einem Spieler während des Spiels geklaut werden. Daher heißt es hier: Die Züge der anderen aushalten und hoffen, dass nichts weggenommen wird.


Raffzahn Raffzahn (Rüdiger Koltze, 3 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Bei Raffzahn gibt es Plättchen von 1 bis 40, je höher die Nummer, desto höher der Wert. Um diese Plättchen zu bekommen, würfel ich mit drei Sonderwürfeln. Die beiden Blauen haben einen Stern anstelle der 6. Der gelbe hat die Zahlen 10, 20 und 30 sowie einen Stern und einen faulen Zahn. Erscheint letzteres, endet der Zug sofort. Ansonsten kann der Wurf ausgeführt und gewertet werden. Bei zwei Sternen nehme ich das niedrigste, bei drei das höchste Plättchen aus der Auslage. Ansonsten gibt es verschiedenen Ergebnisse: Ein eigenes Plättchen zu treffen oder ein Plättchen, das nicht mehr im Spiel ist, ist schlecht. Fremde Plättchen kann ich klauen, wenn sie nicht gesichert sind. Damit Plättchen sicher sind, muss ich zunächst einmal drei ungesicherte Plättchen besitzen. Solange ich diese besitze, lege ich neu erworbenen Plättchen gesichert aus.

Das Spiel erinnerte und an "Heckmeck". Auf der einen Seite ging es flotter, weil in einem Zug maximal drei Mal gewürfelt wird. Auf der anderen Seite gibt es mehr Plättchen und die Auswertung ist komplexer.