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Queen Games

Das Programm von Queen Games besteht aus fünf neuen Spielen, davonzwei Kinderspielen. Erneut überzeugen alle Spiele durch eine gute Ausstattung und Optik.


Captain Silver Captain Silver (Wolfgang Dirscherl und Manfred Reind, 2 - 4 Spieler, ab 6 Jahre)

Jeder Spieler besitzt einen Beutel mit 8 Gegenständen, die darin doppelt vorhanden sind. Auf dem Variablen Spielplan sind diese Gegenstände in vier Reihen abgebildet. Das jeweils äußere rechte Symbol wird gesucht. Wer es findet, darf es ablegen und erhält später dafür Gold. Dieses bekommt man auch, wenn man sein Piratenschiff zu einer der beiden Schatzinseln fährt. Das Spiel endet, sobald eine Reihe vollständig belegt ist.

Die Teile sind groß, die Umrisse klar unterschiedlich. Dennoch ist es nicht einfach, einen korrekten Gegenstand zu finden, selbst ohne Konkurrenzdruck auf der Messe. Dieses Kim-Spiel, also das ertasten von Gegenständen, ist dazu in einem schönen, kindgerechten Szenario eingebunden.


High Tide High Tide (Dirk Henn, 3 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Urlaub - Sonne - Strand und Meer. Meer! Genau dort wollen wir mit unseren Liegestühlen hin und zwar per Würfelwurf. An welchen der farbigen Strandabschnitte ich meinen Liegestuhl weiter nach vorne bewegen darf, entscheiden Würfel. Am Ende jedes Durchgangs kommt das Meer uns nähert sich unseren Liegestühlen. Sobald einer der Urlauber nass gemacht wird, endet das Spiel. Für den wäre es sicher besser gewesen, an der Cocktail-Bar zu bleiben.

Pfiffig ist für uns der Würfelmechanismus. Es werden immer zwei farbige Würfel aus einem Beutel gezogen und geworfen. Gefällt das Ergebnis nicht, kann das wiederholt werden. Die ungenutzten Würfel stehen nachfolgenden Spieler zur Verfügung.

Weiterhin sind in dem Spiel vier kleine Module enthalten. So möchte der Surfer schnell ins Wasser. Dazu wird jedem Spieler verdeckt ein Strandabschnitt zugeteilt. Schafft er es dort seinen Liegestuhl zu versenken, bringt das besonders viele Punkte. Auch die Cocktailbar wird attraktiver für den Surfer. Dafür ist der Strand Tabu - zumindest wenn es Siegpunkte geben soll.


Solaris Solaris (Brigitte und Wolfgang Ditt, 3 - 5 Spieler, ab 12 Jahre)

Über Solaris verlieren wir hier im Messebericht nur wenige Worte, denn wir haben einen speziellen Bericht zu unserem dritten veröffentlichten Spiel. Dort beschreiben wir neben dem Spielablauf auch die Entstehungsgeschichte, zeigen Bilder des Prototypens und vieles mehr.

Wir freuen uns total, dass unser Spiel jetzt für jedermann erhältlich ist und sind gespannt, wie es ankommt.


Templars' Journey Templars' Journey (Moliis Brothers, 3 - 5 Spieler, ab 8 Jahre)

Jeder Spieler hat den gleichen Kartensatz aus nur sechs Karten. Auf diesen sechs Karten sind drei Aktionen, einmal in einer friedlichen und einmal in einer aggressiveren Variante. Alle Spieler wählen verdeckt ihre Aktion. Nun heißt es die Mitspieler richtig einschätzen. Wenn gleiche Aktionen ausgewählt werden, kommt kein Spieler zum Zug. Auch hat eine friedlichere Aktion Vorrang vor einer aggressiven, ist aber in seiner Wirkung schwächer.

Thematisch versuchen die Spieler Ritter für einen Kreuzzug in verschiedenen europäischen Städten anzuwerben. Eine Papstfigur steuern dabei auf einem Rundlauf das Geschehen und löst auch die Wertung der einzelnen Städte aus. Hierbei verdichtet sich der Spielplan, weil gewertete Städte ausscheiden. Fast selbstverständlich ist es daher, dass die Spieler Einfluss auf die zu wertenden Städte nehmen können.

Hier gefällt uns, dass das Spiel mit sehr wenigen Aktionen auskommt und dabei viele taktische Möglichkeiten bietet.


Tip Tap Tip Tap (Michael Schacht, 3 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Bei Tip Tap liegen viele verschiedene Formen aus, die sich teilweise sehr ähnlich sehen. Über Karten wird bestimmt, welche beide Formen gesucht werden. Durch Antippen beider Formen bekomme ich sie. Da die Formen aber mehrfach auf den Karten erscheinen, können sie mir in späteren Runden wieder abgenommen werden.

Ein Spiel, in dem Formen gesucht werden, ist nichts Besonderes. Dieses hier fällt auf, weil der Schwierigkeitsgrad einfach angepasst werden kann. Bunte Formen sind leicht zu erkennen. Drehen wir die Plättchen um, sind es schwarze Konturen. Wem das nicht genügt, der kann die mit den Rahmen spielen, und auch bei denen gibt es eine bunte und eine schwarze Seite.


Wurm Party Wurm Party (Inka und Markus Brand, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Das Spiel sieht aus wie ein Kasperletheater, denn an den vier Seiten eines Gestells befinden sich Vorhänge. Per Würfelwurfwird entschieden, wie oft der aktive Spieler nach dem Wurf suchen darf. Die Würmer sind nun nicht irgendwie durch das Spiel versteckt, sondern sind die Finger der Mitspieler. Die Hand eines Spielers gelangt in das Innere des "Theaters". In der Decke sind Löcher, die durch Becher abgedeckt sind. Der Spieler wählt nun ein Loch aus Ausgang, steckt seinen Finger hindurch und bildet so einen Wurm.

Jedes Loch ist einer Farbe zugeordnet. Wird ein Wurm entdeckt, so bekommt der suchende Spieler einen Chip. Wer genügend Chips einer Farbe besitzt, gewinnt s Spiel. Der Kern des Spiels ist die Überlegung "Wenn du denkst, ich denke, dann…" Originell ist der Mechanismus mit dem Finger als Wurm.