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Amigo

Dieses Mal kamen bei Amigo deutlich weniger Spiele heraus. In einer ersten Einschätzung tat das der Qualität gut. Das Programm wirkt durchdacht und bedient im Kartenspielsektor vor allem Liebhaber einfacher Spiele.


Bohnanza 20 Jahre Bohnanza 20 Jahre (Uwe Rosenberg, 3 - 5 Spieler, ab 10 Jahren)

Bohnanza für einen Spieler zu beschreiben, heißt Eulen nach Athen tragen. Ich unterlasse es daher. Nicht unterschlagen werde ich aber, dass es eine neue Ausgabe zum 20-jährigen Jubiläum gibt. Darin gibt es ganz neu die Springbohne: Wird sie geerntet, gibt es Bohnen. Der Gärtner, der sie erntet, nimmt sich eine Karte mehr als Spieler am Spiel teilnehmen. Davon wählt er eine aus und gibt die restlichen weiter. Die genommene Bohne darf angepflanzt werden. So verfahren alle Spieler bis schließlich der auslösende Spieler die ungeliebte letzte Bohne als Bohnentaler bekommt.

Ein schönes Jubiläum für ein Kartenspiel mit dem wir schon viel Freude hatten.


Caramba Caramba (Haim Shafir, 2 - 4 Spieler, ab 7 Jahren)

Jeder Spieler bekommt fünf Würfel, die auf drei Seiten Schwarz, auf zwei Seiten Blau und auf einer Seite Rot zeigen. Jeder Spieler würfelt so schnell er kann, um so fünf gleiche Farben zu erhalten. Dann nimmt er sich den entsprechenden Pöppel. Dabei ist es egal, ob er noch nicht vergeben ist oder schon beim Mitspieler steht. Sind die drei Pöppel vergeben, geht es vorwärts zum Ziel: Für den schwarzen Pöppel einen, für den blauen zwei und für den roten Pöppel drei Schritte. Wer zuerst den Rundlauf geschafft hat, gewinnt das Spiel.

Ein kleines, hektisches Spielchen mit einfachen Regeln. Selbst uns, die wir nicht so gern solch hektische Spiele spielen, machte die eine Runde Spaß.


Deja-Vu Deja-Vu (Heinz Meister, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahren)

Es klingt so einfach: Auf Karten sind ein bis drei Gegenstände abgebildet. Manche sehen sich dabei ziemlich ähnlich. All diese Gegenstände liegen auch in der Mitte als Pappplättchen. Die Karten werden auf die Spieler verteilt und ein Spieler beginnt, seine Karten langsam aufzudecken. Wer meint, einen Gegenstand zum zweiten Mal zu sehen nimmt ihn sich.

Da jeder Gegenstand genau zwei Mal auf den Karten abgebildet ist, ist die Kontrolle leicht. Taucht der Gegenstand bis zum Ende des Spiels nicht mehr auf, war es korrekt, ihn zu nehmen. Anderenfalls war es ein Fehler und dieser Gegenstand plus ein weiterer müssen abgelegt werden.

So klare Grafiken, so bekannte Gegenstände, aber bei der Menge streikt das Gehirn. Hier werden Wahrnehmungsspiele auf ihren Kern reduziert: Sehen, merken, reagieren.


Saboteur – Das Duell Saboteur – Das Duell (Fréderic Moyersoen , 1 - 2 Spieler, ab 8 Jahren)

Die Zwerge sind wieder unterwegs. Dieses Mal ist es nur einer pro Clan. Die beiden Zwerge begeben sich wieder in den Stollen und sabotieren sich gegenseitig. Damit nun nicht jeder Zwerg durch jeden Tunnel gehen kann, gibt es Türen, die nur von einem Zwerg durchschritten werden können. Auch Trolle können den Weg versperren. Schlüssel und Gold öffnen hier die Wege, doch es gibt noch weitere Gemeinheiten, damit der gegnerische Zwerg möglichst weit weg vom Gold bleibt.

Wir mochten schon Saboteur sehr gern, doch nicht immer hat man die Menge an Spielern, die für ein gutes Saboteur nötig sind. So freuen wir uns, dass dieses Spielprinzip nun als Duell erhältlich ist.


Schwarz Rot Gelb Extreme Schwarz Rot Gelb Extreme (Günter Burkhardt, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahren)

Ein paar abstrakte Grafiken zeigen Formen wie Quadrate und Dreiecke in verschiedenen Farben und Formen. Eine Karte ist Startkarte. Die Spieler versuchen gleichzeitig, eine Reihe aus sieben Karten zu bilden. Dazu nehmen sie eine Verdeckte Karte aus der Mitte. Nun heißt es aufpassen. Ist die Anzahl der Objekte, die Anzahl der verschiedenen Farben und die Anzahl der verschiedenen Formen unterschiedlich zu der letzten angelegten Karte, so kann ich sie gültig anlegen. Anderenfalls ist es besser, sie zurückzulegen, denn bei der Wertung wird die Kartenkette beim ersten Fehler unterbrochen. Danach werden die Längen der Kartenketten verglichen und mit Punkten belohnt.

Trotz der simplen Grafiken ist es extrem scher, diese so einfach zu formulierenden drei Kriterien zu prüfen. Schon in unserer Proberunde kam es zu Fehlern.