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Zoch


Kimono (Hisashi Hayashi, ab 10 Jahre, 3 - 6 Spieler)

Ausgangsbasis sind Karten, die Gegenstände zeigen und bei der jede Karte Siegpunkte bringt. Bei vielen Karten gibt es aber eine Obergrenze an Karten, die ein Spieler am Ende besitzen darf. Hat er dann mehr, zählt jede Karte anstatt der Siegpunkte einen Minuspunkt.

Verteilt werden die Karten, indem der Meister die in einer Reihe ausliegenden Karten einmal teilt. Jeder Spieler inklusive des Meisters entscheidet sich für einen der beiden Teile. Wird ein Teil von genau einem Spieler beansprucht, erhält er alle Karten. Möchte kein Spieler die Karten, kommen die auf die Ablage. Teile, die von mehreren Spielern beansprucht werden, teilt der Meister erneut und wieder entscheiden sich die beteiligten Spieler. Sollte eine einzelne Karte von mehreren Spielern beansprucht werden, erhalten alle Spieler einen wertvollen Kimono. Er bringt viele Punkte, ist aber auf zwei Stück limitiert. Eine Sonderkarte bestimmt den nächsten Meister, der dazu alle Karten aus der Ablage erhält.

Fazit: Ein Spiel für das Motto „Teile und herrsche“.


Schüttel's (Bernhard Lach und Uwe Rapp, ab 8 Jahre, 2 - 6 Spieler)

In einem Würfelbecher befindet sich 15 Pöppel. In seinem Zug schüttelt der Spieler einmal einen Teil der Pöppel aus. Die Anzahl bestimmt seine Handlung, die möglichst darauf ausgerichtet ist, das Startkapital zu vermehren. Bei 0, 1, 3 oder 15 Pöppel muss er 40 Taler auf dem Markplatz nehmen. Das Geld bekommt der Spieler, der es schafft, genau 14 Pöppel aus dem Becher zu schütteln. Die meisten anderen Zahlen erlauben es, eine Ware in ein Kontor mit der entsprechenden Zahl zu platzieren. Wenn in dem Lager bereits eigene Waren sind, können diese verkauft werden. Manche Zahlen haben Sonderfunktionen: Bei der 7 muss eine Ware ohne Gegenwert abgegeben werden, bei der 10 bekommt man Geld von allen Spielern und bei der 13 muss man abwechselnd wenig Geld geben um beim nächsten Mal viel Geld zu bekommen.

Das Spiel endet, wenn eine spielerzahlabhängige Zahl von Waren verkauft worden sind oder zwei Spieler keine Waren mehr in ihrem Vorrat haben. Wer dann das meiste Geld besitzt, ist Sieger.

Fazit: Ein unterhaltsames Spiel, bei dem man fast immer annähernd das erreicht, was man möchte, aber selten genaue trifft.