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What's your Game (Vertrieb: Pegasus)


Loot Island (Aaraon Haag, 2 – 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Wir entdecken eine Insel, auf der längst verschollene Piratenschätze vergraben sind. Unser Schiff fährt rund um die Insel und läuft dabei vier Ankerplätze an. Zwischen je zwei Ankerplätzen befinden sich zwei potentielle Schatzorte.

Ob sich dort ein Schatz befindet, entscheiden wir über Karten. Jeder Spieler bekommt zu Beginn jeder der fünf Runden sieben Karten. Diese zeigen eine Farbe und einen Wert von 1 bis 10. Die erste Karte an einem Schatzort kann beliebig gewählt werden. Jede weitere Karte muss die gleiche Farbe und einen mindestens genauso hohen Wert aufweisen. Wer eine Karte ablegt, markiert, dass er zu dem Fundort etwas beigetragen hat. Dies berechtigt ihn später, an der Verteilung der Schätze teilzunehmen. Manche Karten geben noch Sonderaktionen, zum Beispiel wird jeder Spieler am Fundort einen Fluch los, bekommt eine Karte oder später wird ein Schatz mehr verteilt. Eine Besonderheit hat die Karte mit Wert 1. Entweder bringt sie allen anderen Spieler einen Fluch oder sie wird in eine bereits bestehende Reihe eingefügt.

Sechs Sonderplättchen lassen den Spieler Ausnahmeaktionen durchführen. Sie werden mit zwei gleichfarbigen Karten bezahlt. So kann das Schiff weiterfahren, was dazu führt, dass andere Fundorte ausgewertet werden oder ein Spieler drängelt sich bei der Verteilung der Schätze vor.

Haben alle Spieler gepasst, kommt es zur Schatzverteilung. Die beiden nächsten Fundorte von Schiff aus gesehen, werden gewertet. Schätze gibt es, wenn dort mindestens fünf Karten liegen. Der Fundort mit mehr Karten bekommt eine große Wertung: Für jeden Spieler, der dort anwesend ist, wird ein Schatz aufgedeckt. Dazu kommen Schätze, die auf den Karten abgebildet sind. Nun nimmt sich der Spieler, der zuerst am Fundort war, zuerst einen Schatz. Dann folgt der zweite, der dritte bis jeder einen Schatz hat. Dann beginnt es wieder beim ersten Spieler. Die kleine Wertung unterscheidet sich von der großen nur darin, dass es keine Schätze für anwesende Spieler gibt, sondern nur für die Abbildungen auf den Karten.

Fast alle Schätze bringen dem Spieler automatisch Flüche. Da man am Spielende nur in die Wertung kommt, wenn man maximal zwölf besitzt, gilt es, sie wieder loszuwerden. Der gängigste Weg ist der, einen Schatz wieder zu vergraben, also auf ihn zu verzichten.

Nach fünf Runden endet das Spiel. Spieler mit mehr als 12 Flüche scheiden hier aus. Alle anderen Spieler, die Flüche besitzen, müssen einen Heiler bezahlen. Dies kostet Siegpunkte, die von den Punkten der Schätze abgezogen werden. Die Schätze haben dabei sehr unterschiedliche Wertungen.

Fazit: Ein sehr interaktives Spiel mit kleinen Gemeinheiten und großen verfluchten Schätzen. Es kommt in einer vergleichsweise kleinen Schachtel daher, was nicht über die Tiefe und den Anspruch des Spiels hinwegtäuschen darf.