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Queen Games


Merlin (Stefan Feld und Michael Rienick, ab 14 Jahre, 2 - 4 Spieler)

König Artus sucht einen Nachfolger und wird bei der Suche von Merlin unterstützt. Dazu müssen die Spieler unseren Einfluss in sechs Grafschaften geltend machen.

Das Spiel geht über sechs Runden, wobei nach jeweils zwei Runden eine Zwischenwertung kommt. Als Motor des Spiels haben wir vier Würfel, mit dreien bewegen wir unsere Figur im Uhrzeigersinn, mit dem vierten Merlin in eine beliebige Richtung.

Zu Beginn würfeln alle Spieler ihre Würfel solange, bis keine drei oder vier gleichen Zahlen vorliegen. Danach nutzen die Spieler reihum ihre Würfel. Bewege ich eine Figur, erhalte ich danach eine Aktion. In Grafschaften kann ich durch die Lady Einfluss bekommen oder mir über den Baumeister einen Rohstoff besorgen oder eine der zwei anderen Aktionen nutzen.

Zwischen den Grafschaften gibt es andere Aktionen wie eine Flagge aus einer Grafschaft holen, in der ich Einfluss habe oder Siegpunkte für aktuelle Fahnen bekommen oder in der Umgebung bauen. Alle Aktionen sind einfach und logisch aufgebaut.

Bei der Zwischenwertung gibt es Punkte für Figuren, zum Beispiel die Lady, die sich auf dem Spielplan befinden und für beherrschte Landschaften in der Umgebung. Außerdem muss ich drei Verräter abwehren, die mir ansonsten Minuspunkte bringen.

Punkte er halte ich auch während der Runden, in dem ich kleine Aufgaben erfülle. Nach sechs Runde folgt eine letzte Wertung. Danach gibt es noch Punkte für nicht verbrauchte Äpfel (erlauben es, einen Würfel auf die gewünschte Seite zu drehen) und Zauberstäbe (lassen die Aktion von Merlin doppelt ausführen).

Fazit: Die Mischung aus Stefan Feld und Michael Rieneck hat ein Spiel hervorgebracht, dass viele Möglichkeiten bietet Der klare, logische Aufbau macht es einfach, sich die Vielzahl von Aktionen zu merken.


Pioneers (Emanuele Ornella, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Wir besiedeln den Wilden Westen. Zum Start besitzen wir eine wertvolle Kutsche mit fünf Pionieren, jeder ist für eine andere Aufgabe vorgesehen. In einem Spielzug bekommen wir zunächst unser Einkommen, das später durch Banker erhöht werden kann. Als zweites führe ich einen Einkauf durch. Entweder kaufe ich eine Straße oder zwei oder eine neue Kutsche. Sollte ich später eine Shoplady zu ihrem Shop gebracht haben, darf ich einen weiteren Einkauf tätigen. Die Straßen tragen zu meinem Streckennetz bei und ermöglichen mir ein kostenfreies Reisen. Eine neue Kutsche bringt mir neue Pioniere. Zuletzt reise ich mit der gemeinsamen Kutsche. Wenn ich öffentliche oder fremde Strecken nutze, muss ich dafür an den Besitzer zahlen. Sobald ich einen noch unbesiedelten Ort erreiche, hält die Kutsche an und ich setze den entsprechenden Pionier ab. Anschließend darf ein anderer Spieler gegen Bezahlung ebenfalls einen Pionier der gleichen Art absetzen. Wird dabei eine Kutsche leer, gibt es einen Taler und die Siegpunkte der Kutsche, die sich nach der ehemaligen Anzahl der Insassen richtet.

Neben Banker und Shopladys gibt es weitere Pioniere. Der Minenarbeiter schürft nach Gold und bringt mit seinen Nuggets Siegpunkte. Farmer können gemeinsam abgesetzt werden und leeren so schneller Kutschen. Auch Parallelbau zu einer bereits belegten Strecke und das „entsorgen“ eines Pioniers ist über andere Pioniere möglich. Zuletzt kann die Kutsche ein Hotel aufsuchen, am den ein beliebiger Pionier abgesetzt werden kann.

Das Spiel endet, wenn entweder alle Kutschen gereist sind oder ein Spieler alle Straßen verbaut hat. Zu Schluss bringt jeder eigene Pionier im eigenen Streckennetz noch einmal zwei Punkte. Wer dann die meisten Punkte hat, ist Sieger.

Fazit: Ein sehr interaktives, spannendes und zügiges Spiel. Für uns eines der Highlights der Messe.