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    Asterix und Obelix - Mission Zaubertrank (Michael Palm und Lukas Zack, 2 -4 Spieler, ab 10 Jahre)

    Das Dorf der Gallier wird von einem Römer ausspioniert. Natürlich soll ein Angriff der Legionäre erfolgen. Da heißt es genügend Zaubertrank zu brauen, während der Römer spioniert, denn dann kann Cäsars Armee kommen…

    Jeder Spieler schlüpft in die Rollen eines Galliers: Asterix, Obelix, Miraculix oder Idefix. Jeder hat einen individuellen Kartensatz und eine ganz spezielle Fähigkeit. Je nach Spielziel sind vier bis acht Aufträge des Druiden zu erfüllen.

    In einem Spielzug kann ein Gallier zwei Aktionen durchführen. Er kann Zutaten besorgen, Teilaufträge erfüllen, zwei Zutaten weiterreichen, Karten nehmen oder auch Unheil vom Dorf entfernen. Nach jedem Zug wandert der Römer weiter um das Dorf und bringt Unheil. Befindet sich zu viel Unheil im Dorf, können bestimmten Aktionen nicht mehr durchgeführt werden.

    Wurden die Aufträge erfüllt, bevor der Römer seine Runde um das Dorf beendet hat, gewinnen die Spieler. Vollendet der Römer aber seine Runde, wird Cäsars Armee erfolgreich sein.

    Fazit: Ein kooperatives, skalierbares Spiel für die ganze Familie, denn wer träumt nicht davon, einmal ein Gallier zu sein und mit Hilfe des Zaubertranks Römer zu verprügeln?


    Istanbul Würfelspiel (Rüdiger Dorn, 2 – 4 Spieler, ab 8 Jahre)

    Dem Trend folgend, kommt auch zu dem Brettspiel Istanbul jetzt ein Würfelspiel heraus.
    Zu Beginn des Spieles würfelt man mit fünf Würfeln. Diese zeigen vier verschiedene Waren, eine Karte oder zwei Geld. Ich kann nun zwei Aktionen durchführen. Dazu muss ich disjunkte Würfelgruppen nutzen.

    Einige Möglichkeiten sind:

    Ziel ist es eine von der Spielerzahl abhängige Anzahl von Rubinen zu besitzen. Diese kann ich für bestimmte Würfelkombinationen kaufen. Zum Beispiel kostet ein Rubin anfangs vier gleiche Würfel einer Ware. Dies gilt für jede Ware. Ebenso kann ich anfangs einen Edelstein für zehn Geld oder vier verschiedene Würfel kaufen. Die Preise steigen in den einzelnen Sparten nach dem Kauf.

    Fazit: Ich halte es für eine sehr reizvolle Umsetzung des Brettspiels.


    Okiya (Bruno Cathala, 2 Spieler, ab 10 Jahre)

    16 Karten zeigen je zwei Symbole. Diese Karten werden in einem 4*4-Quadrat ausgelegt. Im ersten Spielzug tauscht der Spieler eine beliebige Karte gegen eine in seiner Farbe aus. Der andere Spieler verfährt ebenso, nur muss er eine Karte wählen, die mindestens ein Symbol mit der Karte gemeinsam hat, die sein Mitspieler gerade ausgetauscht hat.

    Dies geht solange, bis ein Spieler eine der vier Siegbedingung erfüllt hat. Dies sind: Vier Karten in einer Reihe, vier Karten in einer Spalte, vier Karten in einem Quadrat oder eine Karte nehmen, sodass der Mitspieler keine Karte mehr austauschen kann.

    Fazit: Ein schnelles Spiel, das eine hohe Konzentration fordert.


    Port Royal – Das Abenteuer beginnt (Alexander Pfister, 2 -5 Spieler, ab 8 Jahre)

    Die Erweiterung bringt eine Kampagne ins Spiel.
    Wir werden mit Hilfe eines Kartenstapels durch die Kampagne geführt.Gespielt wird mit dem Grundspiel und den Karten dieser Erweiterung, wobei man die Wahl hat, kooperativ oder kompetitiv zu spielen.
    Die Kampagnenkarten weisen uns an, bestimmte neue Karten in den Nachziehstapel einzumischen und geben jeweils eine Monatsaufgabe vor. Wie bei den Aufträgen des Grundspiels verlangen einige Monatsaufgaben nur das Vorhandensein bestimmter Karten in der eigenen Auslage, andere verlangen das Abgeben bestimmter Dinge.
    Der Zugablauf ändert sich nur gering. Vor jedem aktiven Zug deckt man nun eine Ereigniskarte auf, die kleine Vorteile geben können. Die letzte Ereigniskarte des Stapels ist immer das Monatsende, bei dem eine weitere Ereigniskarte dem Stapel hinzugefügt und die nächste Kampagnenkarte aufgedeckt wird. Sie beschreibt, wie die Geschichte weitergeht, und was die neue Aufgabe ist. Die älteren Aufgaben bleiben bestehen und können immer noch erfüllt werden.

    Fazit: Neuer Wind im Hafen, der mit Ereignissen abwechslungsreicher wird.


    Queendomino (Bruno Cathala, 2 – 4 Spieler, ab 8 Jahre)

    Kingdomino ist Spiel des Jahres, nun folgt Queendomino, das auf demselben Prinzip beruht: Für jeden Spieler werden Plättchen mit zwei Landschaften aufgedeckt. Reihum wählen die Spieler ihr Plättchen, wobei derjenige beginnt, der in der Runde zuvor das Plättchen mit der niedrigsten Zahl gewählt hat. In zwölf Runden wird ein 5*5-Feld gefüllt, Dann wird jede Landschaft gewertet: Die Größe wird mit der Anzahl von Kronen, die es durch Gebäude gibt, multipliziert. Wer dann in Summe den größten Wert erreicht, ist Sieger.

    Das Prinzip wird jetzt durch eine neue Landschaft erweitert: Bauplätze. Wer einen solchen Platz anlegt, erwirbt damit das Recht, ein Gebäude zu kaufen. Diese gibt es von kostenlos bis zu einem Preis von fünf Talern. Diese Gebäude wiederum geben Siegpunkte, Türme und Ritter. Die Ritter werden auf eine Landschaft gestellt, die ich gerade angelegt habe und bringen dort Taler in Größe der Landschaft. Für Türme gibt es eine Mehrheitenwertung. Wer vorne liegt bekommt die Königin. Bei einem Gleichstand erhält sie der Spieler, der soeben einen Turm erhalten hat. Die Königin verbilligt den Erwerb von Gebäuden während des Spiels. Am Ende des Spiels wirkt sie wie eine Krone für das größte Gebiet.

    Fazit: Mit den Bauplätzen verwandelt sich das Domino: Anstelle der Schlichtheit bekommt es nun umfassendere Baumöglichkeiten.