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Eggert Spiele (Vertrieb: Pegasus)


Das Material auf den Bildern zeigt einen fast fertigen Prototypen.


Glück auf - das große Kartenspiel (Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Glück auf - das große Kartenspiel

Wir besitzen ein Bergwerk und fördern Kohle. Dies ist der Start für eine lange Produktions- und Transportkette. Alles, was wir dafür benötigen, befindet sich auf Karten. Diese erhalte ich über Arbeiter von denen ich zehn Karten in den Werten von 1 (häufig) bis 5 (einmal) besitze. Um die oberste Karte eines h zu bekommen, muss ich dort einen Arbeiter mehr platzieren, als zuletzt dort gelegt wurden. Zu Beginn jeder Runde liegen keine Arbeiter aus, so dass ein einzelner Arbeiter mir eine Karte holt. Im Laufe einer Runde steigen die "Preise" und fünf oder mehr Arbeiter werden sind an einzelnen Kartenstapeln keine Seltenheit.

Schauen wir und nun den Weg der Kohle an. Aus zwei Minen (=Kartenstapel) wird Kohle gefördert, die dann in der geförderten Reihenfolge zum Abtransport bereitliegt. Aus ebenfalls zwei Stapeln werden Waggons erworben, die zu vier unterschiedlichen Firmen gehören. Sie werden an eines von drei Gleisen angelegt. Nun kann die Kohle verladen werden, wobei die Kohle in die richtigen Waggons geladen werden muss. Unpassende Kohle kann im Lager abgelegt werden und später verladen werden. Wenn ich einen Auftrag vorweisen kann und eine Lokomotive erworben habe, kann mein Zug abfahren und der Auftrag wird erfüllt. Auf dem Auftrag steht, wohin die Kohle geliefert wird. Ich kann mir hier noch Sonderaufträge holen, die bei richtiger Ausführung zusätzliche Siegpunkte bringen. Zuletzt kann ich dann noch Anteile an den Zielen erwerben, was die Siegpunktausbeute noch einmal erhöht.

Glück auf - das große Kartenspiel Zwei spezielle Stapel geben den Spielern mehr Flexibilität. Zum einen kann ich Zusatzaktionen erwerben. Damit bekomme ich in einem späteren Zug die oberste Karte eines Stapels. Im gleichen Kartenstapel befinden sich auch weitere Arbeiter, deren Anzahl flexibel ist. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, sich aus einem beliebigen Stapel die obersten vier Karten zu nehmen und eine davon auszusuchen. Der Rest verschwindet unten dem Kartenstapel. Da diese Aktion mächtig ist, erfordert sie schon zu Beginn zwei Arbeiter.

Fazit: Glück auf wurde hervorragend in ein Kartenspiel umgewandelt. Die Testpartie macht deutlich Lust auf mehr.