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Ravensburger

Ravensburger präsentierte eine große Palette von Spielen, darunter sehr viele Kinderspiele.


Captain Black Captain Black (Reiner Knizia, 2 - 4 Spieler, ab 6 Jahre)

Captain Jack agiert auf einem großen, 85 cm langen Schiff. Er wird durch eine elektronische Figur dargestellt, die die Anweisungen in diesem Spiel gibt. Über das Schiff brechen immer wieder Katastrophen herein, die bekämpft werden müssen, wie zum Beispiel Ratten in den Vorräten, enternde Piraten oder Wassereinbruch. Der Clou: Der Captain "kennt" seine Position auf dem Schiff und gibt daher ganz von allein die richtigen Anweisungen.

Fazit: Allein die Aufmachung ist beeindruckend.


Drachenhort Drachenhort (Reiner Knizia, 2 - 7 Spieler, ab 8 Jahre)

Sieben Abenteurer wagen sich in die Höhle des Drachen. Über Karten werden uns drei Abenteurer zugeteilt. Bis zu zwei andere Mitspieler können aber auch noch von den Punkten des Abenteurers profitieren. Um einen Abenteurer zu bewegen, würfele ich und setze einen Abenteurer im Licht um die gewürfelte Anzahl von Feldern vor und stelle ihn in den Schatten. Liegt dort ein Edelstein, nehme ich in an mich. Er ist später ein Siegpunkt für mich. Stehen alle Abenteurer im Schatten, wird der Drachen aktiv. Er zieht bis zu fünf Felder weit, hält aber vorher an, wenn er auf einen Abenteurer trifft. Dieser wird aus der Höhle verbannt und erhält die niedrigste noch verfügbare Punktzahl. Erreicht hingegen der Abenteurer das Ende der Höhle, erhält er die höchste noch verfügbare Punktzahl.

In der Höhle gibt es neben Räumen mit Licht und Schatten noch zwei negative Räume. Fallen bringen den Abenteurer drei Felder vor den Drachen und in Dunkelräume benötigt der Abenteurer außenstehende Hilfe um ihn zu verlassen. Dafür gibt es auf dem Würfel eine spezielle Licht-2. Mit ihr dürfen auch Abenteurer bewegt werden, die im Schatten stehen. Das Spiel findet in zwei Durchgängen statt. Dafür gibt es zwei Höhlen. Die zweite ist gefährlicher und erhöht so die Spannung gegen Ende des Spiels.

Fazit: Hugo das Schlossgespenst meets Heimlich & Co.


Kakerlaloop Kakerlaloop (Inka & Markus Brand, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Die elektronische Kakerlake ist zurück. Diese Mal spielt sie nur zweitweise im Parcours, denn über zwei Spiralen gelangt sie in den Untergrund. Befindet sie sich dort, versuchen die Spieler ihre Figuren durch oberirdischen Garten zu ziehen. Dies geschieht über einen Würfel. Die Wegstrecke ist nicht lang und manch eine Figur kann auf einen Sockel klettern. Dies bringt Schutz vor der Kakerlake, die die Figuren im Garten manches Mal von ihren Feldern schubst und sie somit zum Startpunkt zurückschickt.

Fazit: Die Zufälligkeit der Kakerlake lässt dieses Mal nicht hoffen, sondern bangen.


Rauf und Runter Rauf und Runter (Inka & Markus Brand, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Die Maus möchte ihre Freunde besuchen. Dies macht sie über einen Würfelwurf. Erreicht sie ihren Freund, muss sie zunächst ein Erdloch erreichen. In diesem taucht sie ein und der Spielplan wird über Kopf gedreht. Auf der anderen Seite des Spielplans sind die Freunde komplett anders angeordnet und wer ebne noch kurz vor seinem Ziel stand, kann nun weit entfernt davon sein. Damit nun die Mitspieler nicht zu weit abgehängt werden, bekommt man jedes Mal, wenn ein Spieler seinen Freund erreicht, ein Hilfsmittel. Damit lässt sich der eigenen Freund schneller erreichen.

Fazit: Hier wird die Dreidimensionalität ganz anders genutzt.


Scotland Yard Junior Scotland Yard Junior (Michael Schacht, 2 - 4 Spieler, ab 6 Jahre)

Mister X junior ist unterwegs und zwar in einem kleineren Teil von London. Er wählt sein Ticket und darf sich hier sogar dafür entscheiden, dass er stehenbleiben möchte. Die Detektive bestimmen derweil ihren neuen Standort und hoffen, dass ihnen Mister X junior in die Falle geht. Die Detektive müssen drei Mal erfolgreich sein, damit sie das Spiel gewinnen. Dafür haben sie neun Spielzüge Zeit, denn dann ist Mister X junior die Flucht gelungen.

Fazit: Bei der Adaption von Scotland Yard für Jüngere wurde es vom Taktik- zum Einschätzspiel.


Stadt in den Wolken Stadt in den Wolken (Reiner Knizia, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Die Stadt in den Wolken erscheint im Herbst als neues Spiel in der SmartPlay-Reihe. Es basiert von der Idee her auf Die Insel. Die Spieler müssen gemeinsam drei Abwehrtürme errichten, wozu sie 21 Kristalle benötigen. Immer wieder wird die Stadt von dunklen Kreaturen überfallen, die bekämpft werden müssen. Sollten sämtliche sieben dunklen Kreaturen in der Stadt sein, ist das Spiel verloren.

Fazit: Wie schon King Arthur wird nun auch Die Insel für das SmartPhone adaptiert.


Stichling Stichling (Ralf zur Linde, 2 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Es gibt Karten in vier Farben mit Zahlenwerten. Doch ist dies kein gewöhnliches Stichspiel, denn es sind immer mehrere Stiche auf einmal auf dem Tisch. Wer eine Karte spielt, kann damit einen neuen Stich eröffnen oder an einen bereits eröffneten Stich anlegen. Sobald vier Karten in einem Stich sind, wird er verteilt und zwar an den Spieler, der die höchste Karte in der ausgespielten Farbe gelegt hat.

Vor einer Runde wählt der Spieler aus neun Karten mit den Werten von 1 bis 9 drei Karten aus. Diese legt er geordnet vor sich ab. Mit dem ersten Stich wird die erste Karte aufgedeckt. Mit dem zweiten wird die erste wieder verdeckt und die zweite Karte aufgedeckt. Ebenso wird beim dritten Stich verfahren. Beim vierten hingegen werden wieder alle Karten verdeckt. Die Karte, die am Ende der Runde offen ausliegt, behält man und damit die aufgedruckte Zahl als Siegpunkte. Die anderen Karten gehen aus dem Spiel.

Fazit: Ein ganz ungewöhnliches Kartenspiel, weil es mehrere Stiche auf dem Tisch gibt.


Tausch Rausch Tausch Rausch (Rüdiger Dorn, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Jeder Spieler bekommt Karten, die er in seinem Spielzug tauschen muss. Dafür liegen fünf Tauschmöglichkeiten aus, bei denen man eine bis drei Karten auswechselt. Dazu bekommt man noch eine zufällige Karte vom Nachziehstapel. Ziel ist es, Aufgabe mit seinen Karten zu erfüllen. Das Spiel ist trotz des vollständig anderen Titels quasi ein Kartenspiel zu Ravensburgers Top 5 Rummy.

Fazit: Auch zu Spielen, die nicht so im Mittelpunkt stehen, gibt es mal ein Kartenspiel