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Queen Games

Queen Games präsentierte vier Neuheiten, darunter zwei schön ausgestattete Kinderspiele.


Chef Alfredo Chef Alfredo (Michael Schacht, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Bei Chef Alfredo geht es hoch her. In vier Töpfen wird Gemüse gekocht. Der Spieler würfelt eine der Zutaten und nimmt sich ein Plättchen mit der entsprechenden Abbildung. Nun öffnet er den Topf und wirft die Zutat hinein. In jeden Topf soll aber nur eine bestimmte Zutat. Der nächste Spieler kann nun anzweifeln, ob die Zutat in den richtigen Topf geworfen wurde. Damit das nicht so leicht fällt, sorgt Chef Alfredo für großes Durcheinander. Immer wenn er auf dem Würfel erscheint, werden zwei Töpfe vertauscht.

Fazit: Ein schönes Merkspiel, welches durch die Töpfe einen tollen Hingucker bietet.


Parfum Parfum (Marco Ruskowski und Marcel Süßelbeck, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Die beiden Autoren sind durch ihr Erstlingswerk Fresko bekannt geworden. Nun folgt Parfum. Es beginnt auch mit einer Aufstehphase. Wer zuerst am Zug sein möchte, muss dafür auf Aktionen verzichten.

Zunächst werden Parfums destilliert. Dafür sind die entsprechenden Zutaten zu besorgen. Habe ich alle Zutaten für ein Teil meines Parfums - es gibt kleine Flakons für zwei und große Flakons für drei Parfumanteile - zusammen, kann ich versuchen, es zu destillieren. Dies gelingt jedoch nicht immer.

ParfumJe nach Zutat ist dies leichter oder schwieriger. Für jede Zutat bekommt man einen Würfel, der auf einer oder auf zwei Seiten einen Misserfolg anzeigt. Habe ist nicht genug Erfolge zusammen, kann ich für ein Wasser noch einmal würfeln oder für zwei Wasser auf Erfolg drehen. Gelingt mir so der Erfolg, kann ich das Teil an mich nehmen und meinen Flakon damit füllen.

Habe ich ein Parfum vollständig hergestellt, kann ich es verkaufen. Dafür gibt es Kunden mit speziellen Wünschen. Erfüllt mein Parfum den Wunsch, bezahlt mich der Kunde. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Verramschung, bei der ich natürlich weniger Lohn erhalte.

Fazit: Ein komplett neues Thema, eine wunderbare Gestaltung und ein vielversprechender Spielverlauf lassen mich ungeduldig auf dieses Spiel warten.


Push a Monster Push a Monster (Wolfgang Dirscherl & Manfred Reindl, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Auf einer Plattform befinden sich Monster. Nun wird ausgewürfelt, welches Monster als nächstes auf die Plattform soll. Dieses legt sich der Spieler auf den Schieber und führt es langsam auf die Plattform herüber. Dabei sollte kein anderes Monster von der Plattform geschubst werden. Passiert dies aber doch, so erhält jeder andere Spieler ein Holzplättchen mit dem Bild des Monsters. Sind keine Monster mehr im Vorrat, endet das Spiel. Nun legt jeder seine Monsterplättchen aneinander. Und wer die längste Reihe besitzt, ist Sieger. Weil aber die Monsterplättchen alle unterschiedliche Breiten haben, heißt es, im Zweifelsfall ein dünnes Monster von der Plattform zu schieben.

Fazit: Ein Geschicklichkeitsspiel mit einem Hauch von Taktik.


Queen`s Architect Queen`s Architect (Volker Schächtele, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Wir sind Architekten und müssen unser Können beweisen. Nur so bekommen wir von der Queen den Auftrag, ihren neuen Palast zu bauen. So ziehen wir zunächst über Dörfer und Städte und errichten dort neue Gebäude. Dafür haben wir diverse Aktionen, die wir zyklisch durchlaufen. Kernstück bilden die Handwerker, die wir erst einmal engagieren müssen. Sie kosten je nach Erfahrung Ein junger Geselle nimmt wenig, verweilt aber auch nur kurze Zeit bei uns. Ein hocherfahrener Meister ist teuer, steht uns aber für bis zu sechs Gebäude zur Verfügung.

Queen`s ArchitectWenn wir in einem Dorf oder einer Stadt als Erster bauen, ist dies besonders prestigeträchtig, weswegen wir im wahrsten Sinn des Wortes über die Dörfer reisen. Fehlt uns das nötige Kleingeld, so können wir auch Reparaturarbeiten ausführen. Dies bringt kein Prestige, sondern füllt unsere Handwerkerkasse auf. Sind wir schließlich hoch genug im Ansehen der Königin, so können wir ihr einen Palast errichten. Dies ist eine richtige Kraftanstrengung für alle Handwerker.

Fazit: Das Spiel lebt davon, dass einmal erworbene Ressourcen nur begrenzt zur Verfügung stehen.