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Fazit der Spielwarenmesse 2015

Spiele 2015

Für die Vielspieler mag Essen der Nabel der Welt sein. Oft wird dabei vergessen, dass auch in Nürnberg eine dreistellige Zahl von Spielen vorgestellt wird. Mehr noch, werden dort viele der Spiele vorgestellt, die den Menschen "da draußen" erreichen, der gern spielt. Solche Menschen fühlen sich wohl, wenn sie von einem Spiel unterhalten werden und für kurze Zeit die Realität verlassen können. Sie brauchen keine Spiele, die Arbeit sind, auch wenn es nur Denkarbeit ist.

Für diese Menschen werden viele neue Spiele geboten, doch vermehrt wird auf gute Spiele "aus früheren Tagen" gesetzt. Erfolgreiche Spiele werden optisch modernisiert, eventuell leicht angepasst und im neuen Gewande wieder auf den Markt gebracht. Dem Konsumenten kann dies recht sein, weil er bewährte Qualität bekommt und nicht nach neuem lechzt. Die Tränen der Vielspieler werden die Verlage verschmerzen, bekamen sie doch erst vor knapp vier Monaten genügend Stoff für ihr Hobby.

Innerhalb dieses Trends gibt es einen Zielgruppe, die besonders intensiv umworben wird: Kinder. Die Palette der Kinderspiele war noch nie so groß wie dieses Jahr. Jeder große deutschsprachige Verlag hatte gleich eine Vielzahl von Kinderspielen parat. Als Folge davon schmilzt die klare Abgrenzung, die ehemals mit "bis 6 Jahre" festgelegt war.

Weiterhin auffällig sind die Themen. Tiere sind zurück, reale und phantastische. Gleich mehrfach wurden Dinosaurier und Drachen gesichtet. Hingegen nehmen die Spiele, die im Mittelalter angesiedelt sind, ab. Als innovativ mögen wir es dennoch nicht bezeichnen. Hier schließt sich der Kreis mit den Wiederveröffentlichungen, die für uns als das konservativste Ergebnis der Veröffentlichungspolitik eines Verlags gilt. So verweisen wir dieses Jahr, quasi als Gegengewicht, auf zwei sehr innovative Spiele. Bei Loony Quest (Libellud) simulieren wir ein Jump and Run Adventure durch einen Folienschreiber und bei Bermuda (HUCH & friends) messen wir die uns zustehende Zeit durch Luftanhalten.

Viel Spaß beim Lesen wünschen

Brigitte und Wolfgang