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Ravensburger

Ravensburger präsentierte ein vielfältiges Programm ung gab Ausblicke auf Herbstneuheiten


Abluxxen Abluxxen (Wolfgang Kramer, Michael Kiesling, 2 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Jeder Spieler startet mit 13 Handkarten. Ist man an der Reihe, legt man eine oder mehre gleiche Karten aus. Dann wird reihum geschaut, ob die letzte Ablage eines anderen Spielers die gleiche Anzahl Karten mitgeringerem Wert zeigt. Dann kann der aktive Spieler entscheiden, ob er die fremden Karten auf die Hand nimmt; lässt er sie liegen, kann der "angegriffene" Spieler entscheiden, ob er die Karten wieder auf die Hand nimmt, oder sie lieber ablegt und seine Hand mit der gleichen Zahl neuer Karten auffüllt. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler alle Karten ausgelegt hat. Dann zählt jede ausgelegte karte einen Punkt, jede Handkarte einen Minuspunkt.

Fazit: Nehmen oder nicht nehmen, dass ist hier die Frage.


Burgenland Burgenland (Inka Brand, Markus Brand, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Jeder Spieler besitzt drei verschiedene Gebäudearten hinter seinem Sichtschirm. Ziel ist es, seine Gebäude als erster zu errichten. Die geschieht in diversen Burgen. An jede Burg grenzten Straßen mit einer bestimmten Farbe. Um in einer Burg eine Gebäude zu errichten benötige ich vier Karten in diesen Farben. Viele der Bauplätze bieten dem Baumeister eine Belohnung, wenn dort das Gebäude errichtet wird, zum Beispiel weitere Karten.
Es ist aber nicht ganz einfach, die Gebäude zu errichten, denn jeder der drei Gebäudetypen hat seine eigenen Bedingungen unter denen er errichtet wird, zum Beispiel muss eine bestimmte Figur anwesend sein.
Da die Gebäude hinter einem Sichtschirm gehalten werden, weiß man nicht genau, wie weit die Mitspieler sind. Daher herrscht ein ständiger leichter Druck beim Bau der Gebäude.

Fazit: Spätestens bei den letzten drei Gebäuden erhöht sich der Blutdruck, denn das Spiel hat eine ganz große Spannungskurve.


Cartagena Cartagena (Leo Colovini, 2 - 5 Spiele, ab 8 Jahren)

Das erfolgreiche Spiel, in dem Piraten durch einen Tunnel aus dem Gefängnis in Cartagena zu ihrem Boot fliehen, wird von Ravensburger neu aufgelegt. Das Spiel bleibt das alte, nur die Grafik wurde erneuert.

Fazit: Auch Ravensburger bringt Neuauflagen fremder Spiele heraus.


Gruselrunde zur Geisterstunde Gruselrunde zur Geisterstunde (Kai Haferkamp, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Die Villa Schauerstein genauer der Ballsaal, wird in der Spieleschachtel aufgebaut. Am Ende des Ballsaales sind 10 Mauernischen in denen sich bis zu zehn Gruselgestalten verstecken können. Zu Beginn scheuen sich alle die Positionen der Geister, die an Schiebern befestigt sind genau an. Danach werden sie in ihre Nischen geschoben und der Deckel wird auf den Aufbau gesetzt. Im Ballsaal wird es stockfinster. Nun kommt die Aufgabe, drei bestimmte Geister in die Mitte zu schieben.
Wurden die drei Schieber betätigt, tippen alle anderen, ob der Spieler die Aufgabe richtig gelöst hat. Danach schaut der ratenden Spieler durch die Gucköffnung. Um etwas zu sehen, muss er aber zusätzlich das Licht, das Grün flackert, einschalten. Nun sagt er an, wie viele Schieber er richtig betätigt hat. Sind alle richtig, dürfen alle kontrollieren und der erfolgreiche Spieler, erhält zwei Gruselchips. Jeder richtige Tipper erhält einen. Wurde ein Schieber falsch betätigt, sagt wird dies nur angesagt, aber kein andere schaut durch das Loch.
Alle die sagten dass der Spieler es nicht schafft bekommen nun einen Chip. Dann ist der nächste an der Reihe. Dessen Aufgabe wird neu gestellt. Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler eine festgelegte Zahl von Gruselchips erreicht.

Fazit: Wieder einmal bringt Kai Haferkamp Geister ins Spiel.


Matchball Matchball (Andrew Lawson und Jack Lawson, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

In diesem Geschicklichkeitsspiel geht es darum, Tischtennisbälle mit einem Aufsetzer in den Schachteleinsatz zu bringen. Hinter der Schachtel wird eine Prellwand aufgestellt. Für den Aufsetzer liegen drei Aufschlagfehler vor dem Schachteleinsatz; ein Würfel bestimmt, welches Feld benutz werden soll. Die Ziellöcher besitzen Werte von 1 bis 4. Wer als erster 15 Punkte überschreitet gewinnt. In einer Expertenvariante besteht die Aufgabe darin, die 15 exakt zu treffen. Überschreitet man sie, wird der nächste Wurf abgezogen.

Fazit: Ein Geschicklichkeitsspiel, dessen Expertenvariante mich an Darts erinnert.


Nobody is perfect Nobody is perfect Mini Edition (Bertram Kaes, 2 - 4 Spieler, ab 14 Jahre)

Den Dauerbrenner gibt es jetzt auch in winzig. 300 neue Fragen, die entweder unglaubliche Begebenheiten oder ungebräuchliche Begriffe betreffen, sind enthalten. Es werden die richtige und 2 falsche Antworten vorgegeben. Die vierte falsche Antwort muss sich dann der Fragesteller ausdenken. Die Reihenfolge in der die Antworten vorgelesen werden, ist vorgegeben. Sie sollten alle abgeschrieben werden, und die eigene Antwort ersetzt die Zeile: "Hier ist deine Kreativität gefragt". Dann tippen alle, anderen, welche der Antworten richtig ist. Trifft man die richtige , gibt es zwei Punkte, hat man einen Spieler in die Irre geführt gibt es drei Punkte.

Fazit: Die kleine Verpackung und die Möglichkeit, zu zweit zu spielen bietet es für den Urlaubskoffer an.


Ravensburger zeigte auch viele Dinge die erst im Herbst erscheinen werden.


Saubande Sau Bande (Sai Vision, 2 - 4 Spieler, ab 5 Jahre)

Gespielt wird im Karton. In der Mitte sitzt die Schweinemama in einem Waschzuber. Sie taucht unter (Timer wird gestartet), und die vier kleinen Schweinchen werfen den Dreckball kreuz und quer durch die gegend. Druck auf das Schwein lässt seine Hände wie beim Flipperautomaten den Ball wegwerfen. Wer den Ball besitzt, wenn die Mutter auftaucht, erhält den ungeliebten Waschchip.

Fazit: Aktionspaß in der Spieleschachtel.


Smart PLAY - Das neue Brettspielsystem

Das Haus Ravensburger war ein Vorreiter in der Einführung von Elektronik ins Brettspiel. 2003 erschien King Arthur, das über leitende Farbe mit einer Elektronikeinheit kommunizierte, und die Spielfiguren auf dem Spielplan dadurch erkannte.
Später erschien mit Wer war's eine Elektronikeinheit, die das Spiel unterstützte. In den letzten Jahren kam das I-Pad als Ergänzung zum Brettspiel (zum Beispiel bei Scotland Yard).

Nun wird die Benutzung eines Smartphones das Kernstück der Technologie. Dieses wird in eine spezielle Halterung eingelegt, die die Kamera auf das Spielfeld ausrichtet. Mit dem Kauf des Spieles erwirbt man gleichzeitig die zu gehörige App, die das Spiel leitet. Start des Spieles geschieht nach start der App einfach durch Betätigung der Papp-Fernbedienung im Kamerabereich. Auch alle anderen Spielaktionen auf dem Spielbrett werden erkannt und ausgewertet.
Während bei King Arthur die Zufallswürfe durch die Einheit gemacht, und nur das Ergebnis bekannt gegeben wurde, kann man jetzt normal würfeln, und die App erkennt die Würfel. Lesen der Anleitung ist unnötig, das Spiel erklärt die Regeln selbst. Spielen darf man aber selbstständig.


Es wurden drei Spiele für den Herbst angekündigt. Auf den Bildern sieht man den Fuss der Smartphonehalterung.

YES or kNOw YES or kNOw (Inka Brand, Markus Brand, 2 - 6 Spieler, ab 8 Jahre)

Geräuschkulisse und Kommentare der App bringen Atmosphäre wie in einem Fernsehstudio, in der ein Quiz aufgezeichnet wird. Fragen werden durch das setzen von farbigen Holzklötzen beantwortet, und die App wertet aus. Dabei kann man auch verschiedenen Schwierigkeitsgrad für Erwachsene und Kinder einstellen, die so gemeinsam spielen können.

Saubande King Arthur (Reiner Knizia, 1-4 Spieler, ab 8 Jahre)

Das Spiel wird mit der neuen Technik erneut herausgebracht.Ich zitiere aus unserer damaligen Rezension:
Das Thema des Spiels ist hinlänglich bekannt und immer wieder gern gesehen. Viele Romane und Filme drehen sich um die König Artus Sage. Mit Rittern, dem Schwert im Stein, Schwertkämpfen und Druiden bildet die Sage die Kulisse für das Spiel, denn der Spieler zieht als einer von bis zu vier Rittern durch die Lande, muss sich seine majestätische Ausrüstung besorgen und Ruhmespunkte erringen.

Das magische Museum (Inka Brand, Markus Brand, 1 - 4 Spieler)

Der Hund Fluffy ist im magischen Museum ausgebüxt und richtet dort einiges Unheil an. So schnappt er sich auch einen Knochen des T-Rex. Um Mitternacht wird das Museum lebendig, und die Spieler müssen es gemeinsam schaffen, alles wieder in Ordnung zu bringen, bevor der Dino das Hündchen erwischt.

Fazit: Die Ideen klingen sehr vielversprechend und vielseitig.