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Queen Games

Queen Games präsentierte drei Neuheiten und erzählte von einer vierten.


Escape from Zombie City (Kristian Amundsen Østby, 2 - 5 Spieler, ab 10 Jahre)

Escape geht weiter. Dieses Mal leben wir in einer Kirche und vor der Tür warten Zombies auf uns. Wir müssen durch die Stadt rennen, unseren Bulli auftanken und Nahrung beschaffen. Außerdem müssen wir immer wieder Zombies bekämpfen, denn diese marschieren auf die Kirche zu. Erreichen sie dieses, haben sie unser Versteck entdeckt. Haben wir alle Sachen besorgt, fahren wir quer durch die Stadt zur Autobahnausfahrt. Besiegen wir den dort auf uns lauernden Zombiekönig, haben wir gewonnen.

Gegenüber dem Escape gibt es nun 15 Minuten Zeit, die Würfel aber bleiben und dienen uns als Mittel gegen die allmächtig erscheinenden Zombies.

Fazit: Altes Spielprinzip, neues Thema, neuer Spielspaß.


Greed Greed (Donald X. Vaccarino, 2- 5 Spieler)

Wir sind Gangster und als solchen illegalen Aktionen zugetan. Wir investieren in Beteiligungen und in weitere Gangster oder wir führen einfach Aktionen aus. Alles befindet sich auf Karten, von denen jeder Spieler zu Beginn 23 Stück auf der Hand hält. Zunächst geht es mit Drafting weiter. Eine Karte auswählen, die restlichen Karten weitergeben. Sobald jeder Spieler drei Karten auf der Hand hat, spielt jeder Spieler eine Karte aus und führt die Instruktionen aus. Dies kann ihm Geld oder Beteiligungen bringen, aber auch die Mitspieler richtig ärgern. Danach wird immer abwechselnd gespielt: eine Karte draften, eine Karte spielen. Sind die letzten Karten auf die Hand genommen, wird noch eine Karte gespielt, die andere beiden verfallen. Wer nun das meiste Geld hat, ist Sieger.

Fazit: Hochinteraktives Drafting-Spiel mit neuem Rhythmus.


Im Tal der Drachen Im Tal der Drachen (Johannes Berger, Julien Gupta, 2 - 4 Spieler , ab 6 Jahre)

Im Tal der Drachen (Johannes Berger, Julien Gupta, 2 - 4 Spieler , ab 6 Jahre) Der Zaubermeister liebt es nicht, dass die Drachen sich ewig auf seinem großen Turm niederlassen. Wir, in der Rolle von Zauberlehrlingen, müssen sie zurück in das Tal der Drachen schicken. Kernstück dieses kooperativen Spiels ist der Transport der Drachen. Zwei Spieler erhalten jeder einen Zauberstab. Dieser wird links und rechts an die hölzerne Drachenfigur angesetzt. Nun heben wir den Drachen vom Turn und transportieren ihn hoch über dem Weg des Zaubermeisters zurück ins Drachental. Gelingt uns dies und wir lassen den Drache in das Tal fallen, ist alle in Ordnung und der Drache wieder zu Hause. Anderenfalls nähert sich der Zaubermeister seinem Turm und wir geraten ein wenig mehr unter Druck.

Wenn der Transport der Drachen kein Problem darstellt, können wir natürlich die Wegstrecke verlängern. Viel reizvoller erscheint es, die Handicaps zu nutzen: Da müssen die Spieler die andere Hand benutzen, ein Auge zuhalten oder die Zauberstäbe mit beiden Händen halten. Und dann stellt sich wieder die Frage: Sind wir schneller mit den Drachen fertig als der Meister zu Hause?

Fazit: Kooperative Spiele gibt es viele. Geschicklichkeitsspiele auch, aber kombiniert?


Tortuga Tortuga (Jay Cormier und Sen-Foong Lim, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Wir sind Piratenkapitäne und besitzen zwei Schiffe und zwei Matrosen. Unser Ziel ist es, Schätze von der einsamen Insel über den langen Steg auf unser Schiff zu transportieren und schließlich die Schätze auf Tortuga abzuliefern. Hierzu haben wir fünf Würfel. Jeder würfelt damit hinter einem Sichtschirm und wählt im Geheimen aus, welches Symbol er nimmt. Dann legt er die Würfel für alle sichtbar auf sein Tableau. Nu wird weitergewürfelt bis alle Spieler ihre fünf Würfel ausgelegt haben.

Jetzt kommt es zu den Kämpfen. Mit Kanonen werden gegnerische Schiffe versenkt und mit Säbeln die Matrosen angegriffen. Doch auch der kleinste Würfle beim Gegner verursacht eigene Verluste. Immerhin kann man so dem Gegner eine Schatzkiste abjagen. Schließlich erhält man noch Nachschub an Schiffen und Matrosen.

Schatzkisten, die nicht geraubt wurden, werden eine Stufe weitergestellt und kommen somit Tortuga näher. Dort sind sie dann auch sicher und werden am Ende des Spiels Siegpunkte bringen. Kleinere Feinheiten wie der Erwerb von dauerhaften Würfelpunkten runden das Spiel ab.

Fazit: Jo-ho-ho, das Piratenleben wird vom Zufall und von Taktik bestimmt, aber Schätze wollen alle.