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Kosmos

Kosmos präsentierte erneut ein komplettes Spielprogramm, dazu in sehr schönen Optiken.


Blitz-Dings Blitz-Dings (Andrew Innes, 3 - 6 Spieler, ab 10 Jahre)

Auf Karten sind jeweils ein Symbol und eine Kategorie abgebildet. Jeder Spieler dekct reihum eine Karte auf. Sind zwei Symbole identisch, kommt es zwischen den beiden Spielern, vor denen die Karten liegen zum Wettstreit. Es geht darum, zuerst einen Begriff aus der Kategorie auf der Karten des anderen Spielers zu nennen, bei unserer Karte also z.um Beispiel den Dackel oder die Zitronenlimonade.

Fazit: Ein Reaktionsspiel, bei dem der Kopf hellwach sein muss.


Blöder Sack Blöder Sack (Ralf zur Linde, 2 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Auf Karten ist angegeben, wie Würfle zu platzieren sind. Auf Ablagetableaus ist Platz für bis zu neun Würfel. Wer an der Reihe ist, wirft normalerweise zwei Würfel und legt sie dann auf die Ablagetableaus, egal ob einzeln oder zusammen. Er darf aber auch nur einen Würfle werfen und auf dem Tableau, auf den er ihn legt, einen anderen Würfel entfernen.

Gewertet wird ein Sack, wenn entweder das Tableau voll ist oder aber der entsprechende Pasch von einem Spieler geworfen wurde. Den Sack bekommt der Spieler, der am besten die Forderung des Sackes erfüllt hat.

Fazit: Ein kurzweiliges Würfelspiel, bei dem es spannend zugeht.


Crazy Cat Crazy Cat [sechs Spiele](alle für 2- 4 -Spieler)

Crazy Cat lebt in einer Mülltonne und genau das ist das Gefäß, in dem Die Spiele ausgeliefert werden. In einem der Spieler geht es um einen Wettlauf. Zu Beginn weiß jeder, auf welchem Feld seine beiden Crazy Cats starten. Doch während des Laufs ist dies nicht so leicht zu behalten, denn von den Spielsteinen sieht man nur die Rückseite.

Fazit: Eine sehr originelle Verpackungsidee, die schon zu manchem blöden Spruch animierte.


Der kleine Drache Kokosnuss Der kleine Drache Kokosnuss (Manfred Ludwig, 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre)

Ziel ist es, seinen Drachen als erster ins Ziel zu bringen. Dazu wird gewürfelt und der Drache vorwärtsbewegt. Sind auf dem Zielfeld Füße abgebildet, bewegt sich der Drache weiter: Bei einem grünen Hintergrund geht es weiter vorwärts, bei einem roten rückwärts.

Fazit: Ein einfaches Wettrennspiel mit der berühmten Drachenfigur.


Deutschland - Das Kartenspiel Deutschland - Das Kartenspiel (Günter Burkhardt, 2 - 5 Spieler ab 10 Jahre)

Das Kartenspiel enthält viele Karten mit deutschen Städtenamen. Nun gilt es, entweder die Stadt zu ermitteln, die am weitesten in einer bestimmten Himmelsrichtung liegt oder aber die wenigsten oder meisten Einwohner der aufgedeckten Städte hat.

Fazit: Seit "Finden Sie Minden" haben Geografie-Speiel bei Kosmos Tradition und die wird gepflegt.


Die drei Fragezeichen Kids - Spur des Drachen Die drei Fragezeichen Kids - Spur des Drachen (Steffen Bogen, 1 - 4 Spieler, ab 7 Jahre)

Die drei Detektive müssen von Ort zu Ort gehen und dort Erkundungen einholen. Jeder Schritt kostet dabei Zeit. Fahrten innerhalb eines Bezirks verbrauchen dabei weniger Zeit als Fahrten in die Außenbezirke der Stadt. An jedem Ort können dann die Kinder aktiv werden, wobei jeder der drei Detektive seine eigene Fähigkeit besitzt. Eine elektronische Einheit führt durch das Spiel und hält unter anderem auch die Zeit nach. Diese ist wichtig, denn es gilt, den Drachen rechtzeitig zu entlarven. Gelingt dies nicht, verschwindet er auf Nimmerwiedersehen.

Fazit: Das 50-jährige Jubiläum der drei ??? wird richtig groß bei Kosmos gefeiert und dazu gehört auch ein großes kooperatives Spiel.


Die Legenden von Andor: Neue Helden Die Legenden von Andor: Neue Helden (Michael Menzel, 2 - 6 Spieler ab 10 Jahre)

Jetzt erscheint die Erweiterung für 5 und 6 Spieler. Ändern tut sich damit auch der Tagesablauf der Helden. Schon jetzt wurde bereits die nächste Ausgabe für den Herbst angekündigt, allerdings nur durch eine Schachtel an der Wand.

Fazit: Ist Andor das neue Catan bei Kosmos?


Die Siedler von Catan Junior Die Siedler von Catan Junior (Klaus Teuber, 2 - 4 Spieler ab 6 Jahre)

Vom Spielablauf gleicht dies Ausgabe der früheren Ausgabe. die dennoch überarbeitet wurde. Noch einmal wurden auf die Startplätze geschaut und dafür gesorgt, das sie noch ausgewogener sind. Dazu wurde kindgerechtes Material genommen: Karten, die für Kinder durchaus ein Problem darstellen, wurden entfernt und durch stabile Pappteile ersetzt.

Fazit: Auch an einem Klassiker gibt es immer noch etwas zu verbessern. Gut, wenn dies dann auch gemacht wird.


Dimension Dimension (Lauge Luchau, 1 - 4 Spieler ab 8 Jahre)

Lauge Luchau ist der Autor von Uluru und dessen Spielprinzip hat er in die dritte Dimension übertragen. Dazu bekommt jeder Spieler ein Spielfeld und Kugeln. Auf dem kleinen Raster haben zunächst sieben Kugeln Platz. Liegen die sieben Kugel, kann man auf sie drei weitere Kugeln setzen und schließlich kann darauf wieder eine Kugel gesetzt werden. So ergibt ich eine kleine Kugelpyramide aus zehn Kugeln.

Damit die Spieler nun wissen, wie sie die Kugeln anordnen sollen, werden sechs Vorschriftskarten aufgedeckt. Diese zeigen an, welche Farben sich berühren müssen beziehungsweise dies nicht dürfen oder wie viele Kugeln einer Farbe man verwenden muss. Es geht nun darum, eine möglichst punkteträchtige Auslage mit den Kugeln zu bauen. Dabei kann man auch eine Regle verletzen, was dann aber Minuspunkte bringt.

Da jede Kugel Punkte bringt. ist man bestrebt, möglichst viele Kugel zu verwenden. Dem entgegne steht eine Sonderregel. Es gibt eine spezielle Belohnung, wenn man alle Regeln beachtet und dabei nur wenige Kugeln benötigt hat - ein Anreiz für Minimalisten.

Fazit: Klare Strukturen, klare Aufgabenstellungen: Dimension wirkt noch besser als Uluru.


Eye Know - Play it smart Eye Know - Play it smart (Paul Berton und George Sinclair, 2 - 8 Spieler, ab 12 Jahre)

Hier haben wir ein Quiz-Spiel, bei dem zuerst das Auge (=Eye) schauen muss. Auf Karten sind Dinge und Personen abgebildet sowie ein Stichwort. Wer genauer erkennt, was abgebildet ist, hat weitre Informationen, was gefragt werden könnte. Anschließend kann der Spieler aus drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden wählen.

Die einfachste Frage ist eine Ja-Nein-Frage. Aufder mittlere Schwierigkeitsstufe gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten und bei der ganz schwerer Kategorie gibt es keine Lösungsvorschläge mehr - hier muss frei geantwortet werden.

Das Spiel heißt "Play it smart", weil über eine App zusätzliche Runde gespielt werden können.

Fazit: Endlich mal ein Quiz, bei dem ich als Antwortender, mein Schicksal ein Stück selbst in die Hand nehmen kann.


Faulpelz Faulpelz (Rüdiger Dorn, 2 - 4 Spieler ab 8 Jahre)

Vier Tiere sind auf Plättchen abgebildet und liegen vielfach auf einer großen Fläche aus. Um Punkte zu bekommen, muss man eine vorgegebenen Anzahl dieser Tiere vorweisen, wobei ein Plättchen durchaus mehrere Tiere aufweisen kann, aber immer von einer Tierart.

Ich habe zu jeder Tierart eine Karte. Wenn ich sie spiele darf ich mir ein frei zugängliches Tier - also eines am Rand der Spielfläche - nehmen und vor mir ablegen. Außerdem darf ich mir noch die umliegenden Tiere nehmen, so dass ich in einem Spielzug Tiere von mehr als eine Tierart erhalte.

Fazit: Ein Sammelspiel mit einfachen Regeln.


Gardens Gardens (Perepau Llistosella, 1 - 4 Spieler, ab 8 Jahre)

Aus Legeplättchen bauen wir einen Garten. Dabei ist zu beachten, dass wir Wege und Teiche fortsetzen. An den Kreuzungen von vier Plättchen entstehen Beete und der Spieler mit dem höchsten Anteil daran markiert das Beet als sein Eigentum. Damit die Beete aber auch Punkte bringen, muss er sie erst mit seiner Spielfigur erreichen. Dabei sind Teiche und die Figuren der andere Spieler im Weg.

Im zunächst kleinen Garten ist das Laufen zu den eigenen Beeten ein Problem, später werden dann die Mehrheiten immer wichtiger.

Fazit: Ein Legespiel mit einer schönen Optik und der Natur als Thema.


Gregs Tagebuch: 10 Sekunden Balla Balla Gregs Tagebuch: 10 Sekunden Balla Balla (2 - 6 Spieler)

Kern dieses Spiels ist ein kleiner Softball. Um ihn herum ranken sich die Aufgaben in diesme Spiel. So kann es die Aufgabe sein, den Ball auf einen Fuß zu legen und dann auf dem anderen Mehrfach zu hüpfen. Es gibt auch Partneraufgaben: So legt ein Spieler den Ball auf den Kopf und muss ihn an einen andere Spieler übergeben, so dass der Ball auf dessen Kopf liegt.

Fazit: Ein Spiel mit vielen Geschicklichkeitsaufgaben.. Das bringt mal Abwechslung in diese Art von Spielen.


Norderwind Norderwind (Klaus Teuber, 2 - 4 Spieler, ab 10 Jahre)

Nun gibt es wieder einen großen "Teuber": Im Zentrum steht ein großartig ausgestattetes dreidimensionales Schiff, dass jeder Spieler vor sich stehen hat und an dem die notwendigen Ausbauten befestigt werden.

Im Spiel gibt es drei Städte mit denen Handle betrieben wird. Hierzu gibt es Aktionskarten, von denen man je nach Anzahl seiner Segel welche Aufdeckt und dann eine ausführt. Doch nicht nur Handel ist gefragt, denn es gibt auch reichlich Seeräuber in diesem Spiel. Gut ist es dann, wenn das Schiff genügend Kanonen besitzt. Fazit: Das Schiff ist optisch ein Leckerbissen. Manches am Ablauf erinnert an das Sternenschiff Catan - das war ein sehr gutes Zwei-Personenspiel und so verspricht Norderwind einiges an Spielspaß.